Mietvertrag: Alles was Sie als Vermieter wissen müssen!

Jede Partei versucht den Mietvertrag zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Damit Sie als Vermieter einen vorteilhaften Mietvertrag ausarbeiten können, haben wir diesen Artikel geschrieben. Wir zeigen Ihnen heute die wichtigsten Bestandteile für Vermieter und weitere Tipps und Tricks, die Sie beachten sollten.

Zunächst kümmern wir uns um die notwendigen Bestandteile, damit Sie überhaupt einen rechtsgültigen Mietvertrag für Wohnräume aufsetzen können. Danach zeigen wir Ihnen, welche Klauseln für Sie als Vermieter von Vorteil sind.

Ein Mietvertrag muss nach den §§ 535–580 des Bürgerlichen Gesetzbuches aus folgenden Informationen bestehen:

  • Vertragsparteien – Informationen darüber, welche Partei mit wem einen Mietvertrag eingeht. Eventuell gibt es mehrere Mieter, die ebenfalls benannt werden sollten.
  • Mietobjekt – Neben der Adresse der Immobilie, die vermietet werden soll, müssen Sie darauf achten, weitere Räume in den Mietvertrag mit aufzunehmen, die ebenfalls genutzt werden können (beispielsweise Keller- und Fahrradräume).
  • Miethöhe – Klar ist auch, dass die Höhe der Miete benannt werden muss. Hier sollten Sie außerdem festhalten, wann und wie die Miete zu zahlen ist.
  • Vertragsdauer – Auch die Dauer des Mietverhältnisses muss festgelegt werden. Dabei ist es Ihnen überlassen, ob Sie einen unbefristeten oder befristeten Vertrag abschließen. Wichtig ist weiterhin, dass bei einer Mietdauer von über einem Jahr ein schriftlicher Vertrag zwingend wird.
  • Mietzweck – Zu guter Letzt müssen Sie den Mietzweck in den Vertrag aufnehmen. Wenn es sich nicht um einen Mietvertrag für Wohnräume handelt, muss der genaue Zweck im Vertrag festgehalten werden. Bei der gewerblichen Vermietung sollten Sie sich auch unseren Artikel über die gewerbliche Betriebskostenabrechnung anschauen.

Soweit zu den relevanten Bestandteilen, die ein Mietvertrag beinhalten muss. Wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist, wurde nichts über Nebenkosten, Reparaturen und einen Mietvertrag mit Zusatzvereinbarungen ausgesagt. Zu den Ausgestaltungsmöglichkeiten, die Sie als Vermieter haben, kommen wir im nächsten Teil.

Hinweis: Falls Sie einen vermieterfreundlichen Mietvertrag benötigen, melden Sie sich bei Vermietet.de an. In unserem Portal bieten wir Ihnen eine einfache und schnelle Lösung an, sich einen rechtssicheren und vermieterfreundlichen Mietvertrag für Ihre Wohnung selbst zu erstellen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Welche Vorteile hat der richtige Mietvertrag für Vermieter?

Damit Sie als Vermieter nicht auf den wichtigen Kostenpunkten sitzen bleiben, die für die Vermietung der Immobilie anfallen, müssen Sie einige Punkte explizit im Mietvertrag aufnehmen. Einige davon werden wir Ihnen jetzt zeigen. Hier sind die wichtigsten Mietvertrag-Zusatzvereinbarungen:

  • Reparaturen – Sie können eine Klausel in den Mietvertrag aufnehmen, bis zu welcher Höhe sich der Mieter an kleinen Reparaturen im Haus beteiligen soll.
  • Nebenkosten – Der bekannteste Zusatzpunkt in einem Mietvertrag sind die Nebenkosten. Legen Sie hier genau fest, wie hoch der fixe und verbrauchsabhängige Anteil an der Heizkostenabrechnung ist. Weiterhin sollten Sie auch Kosten für die Müllbeseitigung, Warmwasser und andere Kosten festlegen.

Achtung: Wenn Sie im Mietvertrag für Wohnräume keine Nebenkosten vereinbaren, können später keine gefordert werden.

  • Mietkaution – Vergessen Sie nicht die Mietkaution. Wenn Sie einen Mietvertrag für Vermieter aufsetzen möchten, sollten Sie darauf nicht verzichten. Wenn signifikante Schäden durch den Mieter verursacht werden, sollten Sie eine Sicherheit in der Hand haben, falls der Mieter nicht zahlen möchte.
  • Grundsteuer – Viele Vermieter wissen nicht, dass Sie auch die Grundsteuer auf Mieter umlegen können. Dieser Punkt muss jedoch explizit und gesondert im Mietvertrag ausgewiesen werden.
  • Befristung des Mietvertrags – Bei einem Mietvertrag für Wohnräume weiß man oftmals nicht, welche Menschen in die Immobilie gelassen werden, bis man Sie kennenlernt. Deshalb ist es unter Umständen ratsam, den Mietvertrag zu befristen. Es reicht allerdings nicht aus, ein Datum festzulegen. Damit das Ganze rechtsgültig wird, müssen Sie nach § 575 BGB bestimmte Gründe nennen, warum eine Befristung stattfindet.

Soviel zu den rechtlichen Grundlagen für einen Mietvertrag für Vermieter. Doch woher bekommen Sie nun einen guten Mietvertrag?

Wie finde ich einen guten Mietvertrag?

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