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März 22, 2019 | 5 Min Lesezeit

Mieterwechsel, aber richtig!

Zeitraubend, aufwändig und mit Risiken behaftet – den Mieterwechsel kann man vielfältig beschreiben, aber als Vergnügen würden ihn wohl die wenigsten Vermieter bezeichnen. Doch das muss nicht sein, denn durch die richtige Planung lässt sich der Mieterwechsel optimieren und wird so zu einem positiven Erlebnis für alle Beteiligten. Wir von Vermietet.de haben für Dich alle wichtigen Informationen zum Mieterwechsel zusammengestellt.

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Zeitraubend, aufwändig und mit Risiken behaftet – den Mieterwechsel kann man vielfältig beschreiben, aber als Vergnügen würden ihn wohl die wenigsten Vermieter bezeichnen. Doch das muss nicht sein, denn durch die richtige Planung lässt sich der Mieterwechsel optimieren und wird so zu einem positiven Erlebnis für alle Beteiligten. Wir von Vermietet.de haben für Dich alle wichtigen Informationen zum Mieterwechsel zusammengestellt.

Die Kündigung

Dein Mieter hat kürzlich das Mietverhältnis gekündigt. Kein Grund zur Panik, denn der Mieterwechsel bietet Dir hervorragende Möglichkeiten, die aktuelle Mietsituation zu überdenken und sogar Gewinn daraus zu schlagen.

In jedem Falle empfiehlt es sich, Deinem Mieter die Kündigung schriftlich zu bestätigen, sofern er denn gekündigt hat. Wenn Du Zweifel an der Wirksamkeit einer erhaltenen Kündigung hast, solltest Du dem sofort nachgehen. Das kann zum Beispiel bei einer Erbschaft bei einer Betreuung oder Bevollmächtigung der Fall sein. Wir empfehlen Dir, Dir dazu die Rechtsgrundlage übersenden zu lassen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Umzugsverhalten

Abnahme & Investitionsentscheidung

Vereinbare einen Termin zur Vorabnahme der Wohnung. Diese ersetzt nicht die Endabnahme, bietet dem Mieter jedoch die Gelegenheit, bestehende Mängel zu beseitigen, bevor Du den Dampfhammer zum Auszug rausholst.

Dein Mieter verlässt im Normalfall nicht mit fliegenden Fahnen die Wohnung. Nutze die Zeit, um rechtzeitig vor dem Auslaufen des Vertrags gemeinsam mit dem Mieter den Zustand der Wohnung zu überprüfen und zum Beispiel festzustellen, ob bis zur Beendigung des Mietverhältnisses Renovierungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen sind.

Nimm dies zum Anlass, um Dir einen Überblick hinsichtlich der Modernisierungssituation zu verschaffen. Ob Badezimmer, Elektrik oder Isolierung, dies ist der beste Moment zur Vorbereitung von Maßnahmen zur Aufwertung Deiner Immobilie.

Schließlich lassen sich sämtliche Arbeiten während des Leerstands der Wohnung durchführen. Deine Immobilie kann anschließend als Erstbezug nach Modernisierung angeboten werden. Dadurch wertest Du diese im Preis, auch im Mietpreis, auf.

Mieterwechsel-Infografik

Immobilieninserate & Exposegestaltung

Vermeide einen unnötigen Leerstand der Wohnung. Eine schnelle Inserierung Deiner Immobilie mit professioneller Gestaltung und einer sympathischen Ausstrahlung Deines Objekts erhöht die Wahrscheinlichkeit auf einen schnellen Vermittlungserfolg. Beachte dabei, dass es auf die Details ankommt:

  1. Eine aufmerksamkeitsstarke Überschrift,
  2. die richtige Beschreibung,
  3. und eine Visualisierung anhand von atmosphärischen Bildern sowie
  4. leicht verständlichen Grundrissen

sind nur einige wichtige Faktoren, die Dich Deinem Ziel näher bringen.

Mit unserer Immobilien-Exposé-Vorlage gestaltest Du ganz einfach ein erfolgreiches Immobilieninserat. Plattformen wie Immobilienscout24 oder Immowelt erlauben es Dir, eine schnelle Listung Deiner Online-Anzeige mit großer Reichweite, insbesondere in Ballungsgebieten, zu erzielen.

Glühbirne

Hinweis: Wusstest Du eigentlich, dass Du Dein Objekt mit Vermietet.de direkt auf ImmobilienScout24, Ebay Kleinanzeigen und weiteren, reichweitenstarken Plattformen anbieten kannst?

Mieterauswahl

Als Vermieter bist Du oft in der komfortablen Lage, unter einer Vielzahl von Bewerbern die für Dich passenden Mieter aussuchen zu können. Du bist auf einer Wellenlänge mit einem Mietinteressenten? Wunderbar! Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht: Könntest Du den potentiellen Mietern aus dem Bauch heraus ohne Bedenken Dein Eigentum anvertrauen?

Für ein ordentliches Vertragsverhältnis braucht es mehr als Sympathie. Ein regelmäßiges, nachweisbares Einkommen und ein unbefristeter Arbeitsvertrag gewährleisten, dass Mieter sich die Wohnung dauerhaft leisten können. Bestehen Deinerseits Zweifel an der Finanzkraft des favorisierten Bewerbers, zum Beispiel bei Studenten, kann eine Bürgschaft der Eltern Sicherheit geben.

Stelle Dir auch die Frage, wie homogen die Mietergemeinschaft in dem Wohnhaus ist. Wer passt zu der bestehenden Alters- und Sozialstruktur? Eine relativ einheitliche Hausgemeinschaft wird sich langfristig bewähren.

Mietvertrag & Mietkaution

Beuge Rechtsstreitigkeiten vor: Lasse Deinen neuen Mieter erst einziehen, nachdem beide Seiten den Mietvertrag unterschrieben haben. So stellst Du sicher, dass alle wichtigen Fragen wie Renovierung, Kaution und Übernahme der Nebenkosten schriftlich fixiert werden.

Achtung: Doch nimm Dich auch vor unwirksamen Klauseln in Acht: Solche wirkungslosen Regelungen liegen vor, wenn unabhängig vom tatsächlichen Renovierungsbedarf innerhalb eines bestimmten Zeitraums Arbeiten durchzuführen sind.

Bedenke in jedem Falle die Vereinbarung einer Mietkaution. Diese dient der Absicherung des Vermieters für verschiedene Ansprüche aus dem Mietverhältnis.

Das bedeutet: Wenn nach Ende des Mietverhältnisses noch Mietrückstände bestehen, der Mieter vereinbarte Schönheitsreparaturen nicht erledigt hat oder es noch offene Nebenkostenabrechnungen gibt, kann der Vermieter diese Forderungen mit der hinterlegten Mietkaution verrechnen. Du kannst diese jedoch nur verlangen, wenn es im Mietvertrag vereinbart ist.

Einzug & Mieteingang

Stelle sicher, dass Dein neuer Mieter pünktlich zum vereinbarten Termin in die Wohnung einziehen kann. Andernfalls riskierst Du nicht nur einen massiven Vertrauensverlust zu Beginn Deines Vertragsverhältnisses, sondern musst auch durch eine Verzögerung der Wohnungsübergabe zusätzlich anfallende Kosten übernehmen.

Wenn es um die pünktliche Zahlung der Miete geht: Sprich mit Deinem Mieter! Damit die Miete pünktlich kommt, solltest Du im Mietvertrag ein automatisches Zahlungsverfahren per Dauerauftrag oder SEPA-Zahlung vereinbaren. Dies reduziert nicht nur das Risiko verspäteter Zahlungen, sondern vereinfacht den Prozess der Mietzahlung auch für Deinen Mieter.

Umzugskarte

Autoreninfo

Andrea
Als Content Managerin unterstützt Andrea das Team von Vermietet.de. Sie schreibt Fachtexte rund um die Immobilienbranche und betreut sämtliche redaktionelle Themen im Unternehmen. Aktuell kreiert sie Inhalte zu den neuesten Änderungen und Nachrichten für das Vermietet.de-Magazin.

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