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März 7, 2019 | 3 Min Lesezeit

Alle Informationen zur Energieeffizienzklasse B beim Haus

Beim Erwerb eines Gebäudes spielt neben Lage, Ausstattung und Preis auch der energetische Zustand eine entscheidende Rolle. Woran Du erkennst, ob die Energieeffizienzklasse B bei einem Haus vorliegt und welche Bedeutung diese hat, erklärt Dir der nachfolgende Artikel. Zudem erfährst Du, mit welchen Maßnahmen bei Häusern Sprünge in höhere Klassen erreichbar sind.

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Beim Erwerb eines Gebäudes spielt neben Lage, Ausstattung und Preis auch der energetische Zustand eine entscheidende Rolle. Woran Du erkennst, ob die Energieeffizienzklasse B bei einem Haus vorliegt und welche Bedeutung diese hat, erklärt Dir der nachfolgende Artikel. Zudem erfährst Du, mit welchen Maßnahmen bei Häusern Sprünge in höhere Klassen erreichbar sind.

Die Energieeffizienzklasse bei einem Haus ist dem Energieausweis zu entnehmen. Grundlage für den Energieausweis ist die 2002 eingeführte Energieeinsparverordnung (EnEV) in modifizierter Fassung von Mai 2014. Ein Energieausweis gibt dabei Auskunft über zwei wesentliche Faktoren:

  • die energetische Qualität der Bauteile und
  • die im Gebäude verbaute Anlagentechnik.

Vor dem Jahr 2002 wurden beide Werte getrennt ermittelt und dargestellt, die EnEV führt beide Aspekte in ganzheitlicher Betrachtung zusammen.

Was bedeutet bei einem Haus die Energieeffizienzklasse B?

Ein Haus mit Energieeffizienzklasse B wird auch als KfW-60 Gebäude bezeichnet. Die Bedeutung der Energieklasse B wird an dem endgültigen Energieverbrauch beziehungsweise Bedarf deutlich. Dieser liegt bei einem Energieklasse-B-Haus zwischen 50 und 74 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die Energieeffizienzklasse B beim Haus bedeutet, dass Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung von etwa drei Euro pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche entstehen.

Glühbirne

Hinweis: Zum Vergleich: Die Energieeffizienzklasse F für ein Haus resultiert in Kosten von ungefähr neun Euro pro Jahr und Quadratmeter. Der Endenergiebedarf fällt mit 160 bis 199 kWh etwa dreimal höher aus als bei einem Energieklasse-B-Haus.

Energieeffizienzklasse B beim Haus – welche Maßnahmen sind für eine energetische Aufwertung notwendig?

Wenn Du in der Energieeffizienzklasse F ein Haus erwirbst, kann mithilfe einer energetischen Sanierung der Sprung in eine höhere Klasse erreicht werden. Durch Optimierung der Dämmung von Dach und Fassade sowie dem Einbau gut isolierter Fenster, verbesserst Du den energetischen Zustand beispielsweise erheblich. Mit dem zusätzlichen Einbau einer Solarthermieanlage in Kombination mit einer effizienteren Heizung machst Du aus dem Objekt ein Energieeffizienzklasse-C-Haus. Die jährlichen Energiekosten pro Quadratmeter können so von neun auf vier Euro reduziert werden.

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Energieeffizienzklasse B beim Haus als Mietobjekt

Vermieter müssen seit Mai 2014 bei Häusern und Wohnungen in jedem Angebot den Endenergieverbrauch aufführen. Ein potenzieller Mieter kann bei einer Energieeffizienzklasse-B-Wohnung abschätzen, welche Kosten für Warmwasser und Heizung zu erwarten sind. Im Energieausweis werden die Energieeffizienzklassen nach dem Ampelprinzip dargestellt. Die Energieeffizienzklasse B für ein Haus oder eine Wohnung ist immer noch im grünen Bereich. Niedrigere Nebenkosten bieten lediglich die Klassen A und A+.

Wie kannst Du die Energieeffizienzklasse B beim Haus verbessern?

Ein in die Klasse B eingestuftes Haus ist bereits ein Gebäude mit niedrigem Verbrauch. Wie Du den Endenergiebedarf zum Sprung in die Klasse A optimieren kannst, erklärt Dir ein Fachmann bei der Besichtigung vor Ort. Ausschlaggebend ist, welche Maßnahmen seitens Anlagentechnik und Dämmung im Einzelfall machbar sind. Zudem spielt bei jeder Sanierung der Preis eine wesentliche Rolle.

Hier findest Du unsere Beiträge zu weiteren Energieeffizienzklassen und mehr:

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Andrea

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