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Betriebskosten und Nebenkosten richtig verwalten und umlegen

Wenngleich die Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch synonym verwendet werden: Nicht alle Nebenkosten sind Betriebskosten, aber alle Betriebskosten sind Nebenkosten. Rechtlich gibt es einen Unterschied, den Vermieter kennen sollten. Missverständnisse in der Praxis – insbesondere bei der jährlichen Abrechnung – lassen sich mit der Immobilienverwaltungssoftware Vermietet.de vermeiden.

Sind Betriebskosten Nebenkosten?

Weil die Begriffe Betriebskosten und Nebenkosten in der deutschen Mietpraxis sehr gerne – sowohl von Mietern als auch Vermietern – synonym verwendet werden, besteht häufig Verwirrung. Spätestens, wenn dem Mieter die Betriebskostenabrechnung ins Haus flattert und er die Kostenpunkte nicht genau nachvollziehen kann oder nicht richtig informiert ist. Es gilt: Betriebskosten sind dasselbe wie Nebenkosten, aber umgekehrt nicht immer. Betriebskosten gelten auch als „zweite Miete“.

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Hinweis

Für die Betriebskostenabrechnung gilt eine Frist von zwölf Monaten zum Ende des Abrechnungszeitraums. Überschreitet der Vermieter diese Frist, erlischt sein Anspruch auf eine mögliche Nachzahlung des Mieters. Gleiches gilt, wenn er die Abrechnung nicht formal korrekt einreicht und innerhalb der Frist korrigiert.

Hinweis

Für die Betriebskostenabrechnung gilt eine Frist von zwölf Monaten zum Ende des Abrechnungszeitraums. Überschreitet der Vermieter diese Frist, erlischt sein Anspruch auf eine mögliche Nachzahlung des Mieters. Gleiches gilt, wenn er die Abrechnung nicht formal korrekt einreicht und innerhalb der Frist korrigiert.

Was genau ist der Unterschied von Betriebskosten zu Nebenkosten?

Der Gesetzgeber definiert die Betriebskosten in der Betriebskostenverordnung. Es handelt sich um jene Kosten, die der Vermieter auf seinen Mieter umlegen darf – in der jährlichen Betriebskostenabrechnung. Der Begriff „Nebenkosten“ ist hingegen nicht genau definiert. Es handelt sich hierbei um alle Kosten, die dem Vermieter rund um die Vermietung von Immobilien entstehen. Er darf aber nicht alle Nebenkosten als Betriebskosten auf den Mieter umlegen. Der Unterschied besteht also in der „Umlegbarkeit“ der Kosten.

Nicht umlegbare Nebenkosten kann der Vermieter zwar nicht vom Mieter erstattet bekommen, er kann sie aber dennoch von der Steuer absetzen. Als Werbungs-, Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind nahezu alle anfallenden Kosten absetzbar.

Was sind umlegbare Betriebskosten und was Nebenkosten?

Betriebskosten bzw. Nebenkosten können nur nach der Betriebskostenverordnung umgelegt werden. In der Regel spricht man dann von umlegbaren Betriebskosten, wenn es laufende Kosten sind, die der Vermieter hat. Grundsätzlich sind dies Kostenpunkte wie die Grundsteuer, die Abwassergebühr, die Warmwassergebühr, die Kosten für den Hausmeister oder Wartungsarbeiten. Nicht umlegbar sind Kosten für die Verwaltung von Immobilien, für gesetzliche Prüfungen des Jahresabschlusses oder für die Instandhaltung und -setzung.

Denken Sie daran: Einige Kostenpunkte, wie die Heizkosten, muss der Vermieter nach tatsächlichem Bedarf abrechnen. Näheres über die Heizkostenabrechnung erfahren Sie auf Vermietet.de.

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Immobilienverwaltung zu aufwendig für private Eigentümer? Nein!

Viele Menschen sehen in der Vermietung von Immobilien eine solide, zusätzliche Einnahmequelle und eine schöne Absicherung für das Alter. Mit der Vermietung sind jedoch auch alle Pflichten eines Vermieters zu übernehmen – und die sind mitunter sehr zeitintensiv und aufwendig. In erster Linie gilt das für die Abrechnung der Betriebskosten. Hier gilt:

  • Die Zahlung der Betriebskosten muss im Mietvertrag vereinbart werden. Entweder müssen alle Kostenpunkte aufgeführt werden oder der Hinweis auf die Abrechnung der nach Betriebskostenverordnung gegeben sein. Nur mit diesem Vermerk sind Betriebskosten grundsätzlich umlegbar.
  • Wer eine Betriebskostenpauschale vereinbart, muss keine Abrechnung erstellen.
  • Allerdings können dann auch keine Nachzahlungen vom Mieter eingefordert werden.
  • Bei der üblichen Vorauszahlung der Betriebskosten entfällt die jährliche Abrechnung nicht und Nachzahlungen ebenso wie Rückzahlungen sind möglich.
  • In beiden Fällen gilt es, die Betriebskosten genau zu kalkulieren, damit am Ende des Jahres keine allzu große Differenz entsteht. Hilfe bietet der Mietspiegel des Ortes, der Richtwerte für die Betriebskosten enthält.

Die Immobilienverwaltungssoftware Vermietet.de stellt nicht nur die Mietspiegel für viele deutsche Städte bereit. Sie erleichtert verschiedenste Aufgaben der Immobilienverwaltung: Die Kontrolle von Mieteinnahmen, die Buchhaltung von Betriebskosten und Nebenkosten, die Betriebskostenabrechnung für Mieter, die Verwaltung von Mietern und Mietobjekten. Das Beste: Wer eigentlich keine Zeit und Muße hat und eine Wohnung verwalten lassen will, spart Kosten mit Vermietet.de. Die Immobilienverwaltungssoftware ist kostenlos und bieten privaten Eigentümern die Möglichkeit der unkomplizierten, flexiblen und zeitsparenden Eigenverwaltung. Um profitieren zu können, registrieren Sie sich jetzt!

Betriebskosten und Nebenkosten einfach abrechnen mit Vermietet.de

Die Abrechnung der Betriebskosten und Nebenkosten stellt einen Bereich innerhalb der Immobilienverwaltung dar, welcher sich unter Vermietern keiner großen Beliebtheit erfreut. Kein Wunder! Sie müssen hierfür sämtliche Dokumente und Daten zusammentragen und die Gesamtkosten auf die einzelnen Mieter korrekt umlegen. Einfacher funktioniert das Ganze, wenn Sie alles an einem Ort haben und jederzeit und von überall darauf zugreifen können.
Wir von Vermietet.de wissen, wie man die Immobilienverwaltung erleichtert und helfen Ihnen dabei, damit Sie weniger Arbeit haben, aber dafür mehr Rendite.

Den Bereich der Betriebskostenabrechnung haben wir grundlegenden verbessert, wodurch Sie in nur wenigen Schritten ein versandfertiges Dokument in den Händen halten::

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1. Kostenlos anmelden auf Vermietet.de

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2. Mietverhältnis & Objektdaten anlegen

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3. Betriebskosten & Umlageschlüssel eintragen

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4.  Fertige Betriebskostenabrechnung herunterladen

Die Immobilienverwaltungssoftware Vermietet.de erleichtert Ihnen nicht nur die jährliche Abrechnung der Betriebskosten und Nebenkosten. Daneben können Sie Ihre Mieteinnahmen automatisch kontrollieren, rechtssichere Vorlagen herunterladen und in unserem neuen Shop passgenaue Services für Ihre Immobilien erwerben. Das Beste: Wer eigentlich keine Zeit und Muße hat und eine Wohnung verwalten lassen will, spart Kosten mit Vermietet.de. Die Software ist kostenlos und bieten privaten Eigentümern die Möglichkeit der unkomplizierten, flexiblen und zeitsparenden Eigenverwaltung.

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Über uns

Vermietet.de ist die innovative Verwaltungsplattform für private Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen in Deutschland. Durch unzählige nützliche Funktionen bietet die Software einen vollständigen Überblick über Ihr Wohneigentum, Ihre Mieter und Ihre Einnahmen sowie Ihre Ausgaben.

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