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Nebenkostenrechner für die Miete nutzen – so geht‘s!

Wir von Vermietet.de glauben, dass die Vermietung von Immobilien nicht komplizierter sein sollte als sie tatsächlich ist. Mit einer soliden Basis an Wissen setzen Sie die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche, stressfreie Vermietung. Warum Sie die Nutzung eines Nebenkostenrechners für die Miete sinnvoll ist, verraten wir Ihnen hier.

Warum einen Nebenkostenrechner für die Miete nutzen?

Als Vermieter einer Immobilie haben Sie weder Geld zu verschenken, noch ist es wirklich clever, am Ende einer Abrechnungsperiode ein hohes Guthaben an den Mieter auszahlen zu müssen. Es ist daher ratsam, vor der Vermietung einen Nebenkostenrechner für die Miete und die Nebenkosten zu verwenden. Auf diese Weise können Sie genau kalkulieren, wie hoch die Nebenkosten für das Mietobjekt sein müssen, damit alle laufenden Betriebskosten gedeckt sind.

Nebenkosten als Pauschale oder als Vorauszahlung?

Die Nebenkosten einer Wohnung können Sie pauschal oder als Vorauszahlung abrechnen. Ersteres beinhaltet einen Pauschalbetrag, den der Mieter monatlich an Sie als Vermieter überweist. Damit sind sämtliche anfallenden Nebenkosten abgegolten und Sie müssen am Ende einer Abrechnungsperiode keine Nebenkostenabrechnung erstellen. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zur Vorauszahlung, bei welcher die jährliche Abrechnung Pflicht ist. Erhalten die Mieter keine fristgerechte, korrekte Nebenkostenabrechnung, können die Miete und die laufenden Nebenkosten von diesen einbehalten werden. Dies ist im BGB als Zurückbehaltungsrecht definiert.

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Einen Nebenkostenrechner für die Miete sollten Sie bei beiden Varianten nutzen. Insbesondere bei pauschal abgerechneten Betriebskosten ist wichtig, dass die laufenden Kosten gedeckt werden.

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Hinweis

Wenn Sie eine Wohnung vermieten, müssen Sie vorab im Mietvertrag explizit festhalten, wie die Betriebskosten abgerechnet werden – als Pauschale oder Vorauszahlung. Beachten Sie außerdem, dass bei den preisgebundenen Wohnungen, also Wohnraum, welcher mit öffentlichen Mitteln geschaffen ist (Sozialer Wohnungsbau), keine Nebenkostenpauschale vereinbart werden darf. Hier muss monatlich im Voraus bezahlt werden.

Hinweis

Wenn Sie eine Wohnung vermieten, müssen Sie vorab im Mietvertrag explizit festhalten, wie die Betriebskosten abgerechnet werden – als Pauschale oder Vorauszahlung. Beachten Sie außerdem, dass bei den preisgebundenen Wohnungen, also Wohnraum, welcher mit öffentlichen Mitteln geschaffen ist (Sozialer Wohnungsbau), keine Nebenkostenpauschale vereinbart werden darf. Hier muss monatlich im Voraus bezahlt werden.

Nebenkostenrechner für Miete – was tun bei Erstvermietung?

Wenn Sie die Immobilie bereits vermietet haben und nun mit dem Nebenkostenrechner die Miete und Nebenkosten lediglich prüfen wollen, haben Sie nicht allzu viel Aufwand. Sie können die laufenden Nebenkosten addieren und mit den Vorauszahlungen oder der Pauschale abgleichen. Schwieriger wird es, wenn Sie erstmals für Miete und Nebenkosten einen Rechner nutzen. Dann müssen Sie für die einzelnen Kostenpunkte eine Schätzung vornehmen. Ein guter Anhaltspunkt ist dabei der Mietspiegel der jeweiligen Region, welcher durch den Deutschen Mieterbund veröffentlicht wird. Einzelne Mietspiegel finden Sie ebenfalls in Ihrem persönlichen Portal auf Vermietet.de. Sie können ebenfalls, wenn vorhanden, die Hausverwaltung nach den vorherigen Abrechnungen fragen, um einen Näherungswert für die laufenden Nebenkosten zu erhalten.

Mit der Nebenkostenkalkulation hört das Rechnen nicht auf

Als Vermieter müssen Sie spätestens bei der Nebenkostenabrechnung erneut den Nebenkostenrechner für die Miete benutzen. Umlagefähige Nebenkosten geben Sie als Vermieter an Ihre Mieter weiter. Beachten Sie dabei aber immer, den richtigen Verteilerschlüssel zu verwenden. Einige Betriebskosten wie die Heizkosten können Sie nur nach tatsächlichem Verbrauch umlegen. Bei anderen können Sie den Verteilerschlüssel frei wählen. Grundsätzlich stehen – neben dem Verbrauch – drei Schlüssel zur Auswahl:

  • Nach Wohnfläche,
  • nach Personenzahl oder
  • nach Wohneinheit.

Ein Mietnebenkostenrechner kann Ihnen hier viel Arbeit abnehmen. Sie können die Nebenkostenabrechnung ebenso mit einer kostenlosen Software wie Vermietet.de erstellen, dass die jeweiligen Anteile eigenständig berechnet, nachdem Sie die Angaben zum Verteilerschlüssel gemacht haben. Dadurch wird die Abrechnung zum Kinderspiel und Fehler werden vermieden.

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Über uns

Vermietet.de ist die innovative Verwaltungsplattform für private Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen in Deutschland. Durch eine Vielzahl hilfreicher Funktionen bietet die Software einen gesamtheitlichen Überblick über Ihre Immobilien. Dies umfasst unter anderem die automatische Kontrolle der Mieteingänge inkl. der Erstellung von Zahlungserinnerungen und Mahnungen, die Erfassung von der Einnahmen und Ausgaben, die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen und die Bewertung Ihrer Objekte.

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