Mal ehrlich: Braucht man einen Nebenkostenrechner für die Miete?

Die Nebenkosten einfach pauschal abrechnen und sich die Erstellung der jährlichen Nebenkostenabrechnung sparen. Zurücklehnen, Füße hochlegen. Vermietung kann so einfach sein. Aber: Warum machen das nicht alle anderen Vermieter auch? Richtig, weil es sich in der Regel nicht lohnt, den Nebenkostenrechner für die Miete beiseite zu schieben.

Als Vermieter hast Du grundsätzlich die Möglichkeit, im Mietvertrag die Zahlung einer Betriebskostenpauschale zu vereinbaren und kannst dir damit viel Zeit sparen. Denn mit dieser Vereinbarung bist Du nicht zur Erstellung einer Nebenkostenabrechnung verpflichtet. Der Haken an der Geschichte: Du kannst keine Nebenkosten nachfordern. Hat der Mieter die Betriebskostenpauschale geleistet, sind damit alle Betriebskosten abgegolten. Du musst ihm kein Guthaben auszahlen und er dir keine Nachforderung. Im schlimmsten Fall musst Du das Geld für zu wenig gezahlte Betriebskosten aus eigener Tasche zahlen. Mh, ärgerlich – und echt teuer, wenn Du die Kosten für mehrere Mieteinheiten übernehmen musst. 

 

In den meisten Fällen – außer vielleicht bei sehr kurzen Mietverhältnissen – lohnt es sich daher, einen Nebenkostenrechner für die Miete zur Hand zu nehmen, die monatlichen Nebenkosten zu kalkulieren und mit dem Mieter eine Vorauszahlung zu vereinbaren. Nun musst Du eine Nebenkostenabrechnung erstellen, ja, aber Du kannst die Vorauszahlungen mit den anteiligen Betriebskosten verrechnen und erhältst je nach Ergebnis eine Nachzahlung von deinem Mieter oder musst ihm das Guthaben auszahlen. 

Für welche Berechnungen kannst Du unseren Nebenkostenrechner für die Miete nutzen?

Bei der Kalkulation der Vorauszahlung und später bei der Nebenkostenabrechnung musst Du als Vermieter immer das Wirtschaftlichkeitsgebot wahren. Es ist also deine Pflicht, auf ein ausgeglichenes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu achten. Unser Nebenkostenrechner für die Miete hilft dir, eine realistische Vorauszahlung zu berechnen und später eine korrekte Nebenkostenabrechnung zu erstellen. 

 

Für die Berechnung der Vorauszahlung kannst Du z. B. die vorherigen Abschlagszahlungen des Vormieters verwenden und ggf. anpassen – wenn sich etwa Grundpreise von Anbietern erhöht haben. Vermietest Du die Immobilie erstmals kannst Du dir mit Durchschnittswerten weiterhelfen. Der Deutsche Mieterbund veröffentlicht regelmäßig einen Betriebskostenspiegel. Alternativ erfragst Du bei den jeweiligen Dienstleistern, wie hoch die Grundwassergebühr, Müllabfuhrgebühr etc. ist. Mit unserem Nebenkostenrechner für die Miete kannst Du die Werte dann mit dem entsprechenden Umlageschlüssel berechnen. 

 

Eine große Erleichterung ist unser Nebenkostenrechner für die Miete, wenn Du die jährliche Nebenkostenabrechnung erstellen musst. Der automatisierte Nebenkostenrechner addiert alle Betriebskosten, berechnet anhand des jeweiligen Umlageschlüssels den Mieteranteil und ein Endergebnis – basierend auf den Gesamtkosten und geleisteten Vorauszahlungen. 

Lust, Zeit & Arbeit zu sparen? Verwende unseren Nebenkostenrechner für die Miete

Die größten Vorteiles unseres automatisierten Nebenkostenrechners für die Miete sind, dass Du Fehlerquellen reduzierst – Du musst keine Formeln auf dem Taschenrechner eintippen oder in der Excel-Tabelle herumrechnen – und dir dadurch viel Zeit und Arbeit ersparst. Anstatt mehrere Stunden brauchst Du mit unserem Nebenkostenrechner für die Miete nur einige Minuten für die Abrechnung. 

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