Liegenschaftsverwaltung auslagern oder selbst übernehmen?

Wir von Vermietet.de wissen, dass der Besitz und die Verwaltung von Immobilien mit vielen Aufgaben verbunden sind. Eine Liegenschaftsverwaltung bietet Entlastung für Sie als Eigentümer, Vermieter und Verwalter. Sie können Ihre Immobilien auch einfach selbst verwalten. Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie übersichtlich zusammengefasst.

Unter einer Liegenschaftsverwaltung versteht man im Allgemeinen ein Unternehmen, dass im Auftrag der Eigentümer deren Liegenschaften verwaltet, sie instand hält und für deren Werterhalt sorgt. Synonym werden auch die Begriffe Hausverwaltung und Facility-Management verwendet.
Bebaute und unbebaute Grundstücke, die im Besitz von Kommunen und Städten sind, werden in der Regel nicht von einer externen Liegenschaftsverwaltung betreut. Die Verwaltung der Liegenschaften übernimmt dann in der Regel die Gemeinde, Stadt oder der Bezirk.

Was sind die Aufgaben einer Liegenschaftsverwaltung?

Von der operativen bis zur strategischen Verwaltung von Liegenschaften übernimmt eine externe Liegenschaftsverwaltung alle Aufgaben. Das umfasst unter anderem die technische Instandsetzung von defekten Heizungsanlagen (beziehungsweise die Beauftragung entsprechender Dienstleister), kaufmännische Aufgaben wie die Buchhaltung oder das Rechnungswesen sowie die strategische Planung zur Werterhaltung und Renditesteigerung der Immobilie. Welche Aufgaben eine Liegenschaftsverwaltung konkret übernimmt, wird individuell bestimmt und vertraglich festgehalten.

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Was kostet eine Liegenschaftsverwaltung?

Die Kosten für einen externen Dienstleister, der sich um die Verwaltung und Betreuung von Immobilien – je nach Vertrag auch um Mieter und Pächter – kümmert, variieren stark nach den vereinbarten Aufgaben, nach der Anzahl der Liegenschaften und auch nach dem Bundesland. Für die Hausverwaltung fallen Kosten von durchschnittlich zehn bis 30 Euro je Mieteinheit (netto) an. Mitunter erfolgt die Abrechnung auch in Abhängigkeit zum Nettomietzins in Prozent. Dabei liegen die Kosten der Liegenschaftsverwaltung bei rund 4 bis 6 Prozent vom Nettomietzins pro Einheit.

Achtung: In § 1 Absatz 2 Betriebskostenverordnung wird eindeutig geregelt, dass die Verwaltungskosten nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten gehören. Diese dürfen Sie also nicht auf Ihre Mieter umlegen. Im Zuge der Anlage V in Ihrer Einkommensteuererklärung können Sie die Verwaltungskosten jedoch als Werbungskosten direkt absetzen.

Gibt es Alternativen zur externen Liegenschaftsverwaltung?

Angesichts der Kosten lohnt es sich nicht immer, einen externen Dienstleister zu beauftragen. Insbesondere Immobilienbesitzer mit vergleichsweise kleinem Portfolio haben es schwer, eine Liegenschaftsverwaltung zu angemessenen Preisen zu finden. Zudem gibt es mittlerweile smarte Alternativen zu einer Liegenschaftsverwaltung, sodass Sie Ihre Immobilien einfach selber verwalten.

Möglich ist dies mithilfe einer speziellen Immobilienverwaltungssoftware wie Vermietet.de, die Sie als Vermieter und Verwalter insbesondere bei kaufmännischen Aufgaben unterstützt. So sorgt vor allem die Buchhaltung und Nebenkostenabrechnung für viel zeitlichen Aufwand.
Als Verwalter müssen Sie zunächst sicherstellen, dass alle Einnahmen und Ausgaben korrekt verbucht und auf die Mieter verteilt sind. Ferner müssen Sie sich über den aktuellen Rechtsstand bezüglich der umlagefähigen Betriebskosten und Erstellung der Nebenkostenabrechnung informieren. Anstelle diese Aufgaben an eine Liegenschaftsverwaltung auszulagern, nutzen Sie für die Gebäudeverwaltung einfach unsere Software.

Über uns: Vermietet.de
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