Diese Förderung für Denkmalschutz-Gebäude ist möglich

Denkmalgeschützte Häuser haben nicht nur den Vorteil, dass Sanierungskosten steuerlich abgesetzt werden dürfen. Sie erhalten daneben eine staatliche Förderung für Denkmalschutz-Gebäude. Wie und in welcher Höhe: Das erfahren Sie hier.

Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, sind nicht nur besonders erhaltenswert – optisch sowie historisch. Sie sind oftmals auch stark sanierungsbedürftig – insbesondere in Bezug auf die energetische Sanierung.

Damit denkmalgeschützte Gebäude erhalten bleiben und gleichzeitig die Klimaschutzziele im Sinne der Energieeinsparverordnung (EnEV) erreicht werden, kann eine Förderung für die Denkmalschutz-Sanierung beantragt werden.

Hinweis: Ein Zuschuss für Denkmalschutz-Gebäude erfolgt zum einen durch staatlich geförderte Kredite und zum anderen über gemeinnützige Vereine wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Staatliche Fördermittel für Denkmalschutz – besser: für Sanierungsmaßnahmen – gibt es insbesondere von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie von Landesbanken. Auch die Denkmalschutzbehörden und Landesdenkmalämter bezuschussen die Sanierung. Die Zuschüsse, sowohl von der KfW als auch den übrigen Institutionen, können in der Regel mit einer weiteren Förderung für Denkmalschutz kombiniert werden.

Achtung: Zu den Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Fördermittel sollten Sie sich immer im Einzelfall vom Kreditgeber beraten lassen.

Was ist bei der Beantragung einer Förderung für Denkmalschutz wichtig?

Bevor Sie den Antrag für die Denkmalschutz-Förderung ausfüllen und abschicken, müssen Sie die geplanten Sanierungsarbeiten mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde detailliert besprechen. Sie dürfen ein denkmalgeschütztes Haus nur umbauen, wenn Sie die entsprechende Genehmigung haben.

Unter Umständen gilt: Denkmalschutz vor Klimaschutz. So müssen Sie die Anforderungen der EnEV dann einhalten, wenn der Denkmalschutz gewahrt bleibt.

Weitere Anforderungen für die Fördermittelbeantragung können unter anderem Maßnahmenkonzepte, Finanzierungspläne, Objektbilder sowie die denkmalrechtliche Genehmigung. Detailliertere Informationen liefern die Kreditgeber.

Was ist steuerrechtlich bei der Förderung für Denkmalschutz-Gebäude zu beachten?

Als Vermieter haben Sie den Vorteil, dass Sie von vielen Steuervorteilen profitieren – etwa der Abschreibung der Immobilien. Ob es sich dabei um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt oder nicht, ist irrelevant. Jedoch müssen Sie Kosten, die durch staatliche Fördermittel gedeckt sind, aus den absetzbaren Sanierungskosten herausrechnen.

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Vermieter sollten sich gut informieren

Die KfW ist häufig eine der ersten Anlaufstellen, wenn es um staatlich geförderte Mittel für die Sanierung von Gebäuden geht. Nutzen Sie die Planungszeit idealerweise auch, um sich über die Förderung für Denkmalschutz von anderen Organisationen und Ämtern zu informieren.

Durch die Kombination der Fördermittel – und später die Absetzbarkeit der nicht geförderten Kosten – stellen Sie einen soliden Finanzierungsplan für die Sanierung auf.

Die wichtigste Voraussetzung für die Sanierung und Beantragung der Fördermittel bleibt aber immer die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde!

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