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März 28, 2018 | 5 Min Lesezeit

Betriebskostenabrechnung prüfen – so gehst Du als Vermieter vor

Als Vermieter erstellst Du eine Betriebskostenabrechnung für Deine Mieter. Das bedeutet, Du schlüsselst die tatsächlichen Nebenkosten auf und stellen sie den Abschlagszahlungen gegenüber. Der Mieter bekommt ein Guthaben ausgezahlt oder er muss eine Nachzahlung leisten. Wichtig ist, dass Du die Betriebskostenabrechnung prüfst, um aufwendige Widerspruchsverfahren zu vermeiden. Erfahre hier, wie Du als Vermieter am besten vorgehst.

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Als Vermieter erstellst Du eine Betriebskostenabrechnung für Deine Mieter. Das bedeutet, Du schlüsselst die tatsächlichen Nebenkosten auf und stellen sie den Abschlagszahlungen gegenüber. Der Mieter bekommt ein Guthaben ausgezahlt oder er muss eine Nachzahlung leisten. Wichtig ist, dass Du die Betriebskostenabrechnung prüfst, um aufwendige Widerspruchsverfahren zu vermeiden. Erfahre hier, wie Du als Vermieter am besten vorgehst.

Die Betriebskosten werden vom Mieter monatlich in Form eines Abschlags bezahlt. Dieser Abschlag wird nach der Größe der Wohnung und nach der Anzahl der einwohnenden Personen ermittelt. In folgenden Jahren kann auf die Verbrauchswerte des Vorjahres zurückgegriffen werden. Um diesen Abschlag den tatsächlichen Kosten gegenüberzustellen, erstellst Du als Vermieter einmal im Jahr eine Betriebskostenabrechnung. Wenn ein Mieter auszieht, ist eine Abschlussrechnung fällig. Bei der Aufstellung dieser Betriebskostenabrechnung ist es wichtig, dass Du auf Rechtssicherheit achtest. Der Mieter hat das Recht, diese Nebenkostenabrechnung prüfen zu lassen. Bei Unklarheiten oder beim Verdacht auf unberechtigte Forderungen hat der Mieter das Recht, Einspruch einzulegen. Ein solches Widerspruchsverfahren ist aufwendig und kann auch teuer werden. Nicht selten musst Du, um die Nebenkostenabrechnung zu prüfen, einen Anwalt einschalten. Achte deshalb auf eine korrekte Abrechnung und verfasse das Schreiben rechtssicher. So beugst Du langen Widerspruchsschleifen durch den Mieter vor.

Wohnung verwalten lassen – Kosten in den Griff bekommen

Die Betriebskostenabrechnung gehört zu den obligatorischen Pflichten des Vermieters im Rahmen der Wohnungsverwaltung. Nutze für die einfache Abrechnung der Nebenkosten und für die kostengünstige Verwaltung eine Software, die Dir mit wenigen Klicks eine automatische Abrechnung der Nebenkosten erstellt. Wenn Du alle Eingaben laufend aktualisierst, brauchst Du die Betriebskostenabrechnung nicht prüfen lassen. Sie wird automatisch erstellt und beinhaltet alle Punkte, die dem Mieter aufgeschlüsselt werden müssen. So beinhaltet die Betriebskostenabrechnung eine Heizkostenabrechnung, die Abrechnung der Kosten für Warmwasser sowie weitere Kosten. Wichtig ist, dass diese Kosten wirklich angefallen sein müssen. Du darfst keine Pauschalen für Posten berechnen, die Du nicht nachweisen kannst. So kannst Du beispielsweise nur dann Kosten für den Winterdienst in Rechnung stellen, wenn tatsächlich Schnee geräumt werden musste. Gleiches gilt für die Reinigung des Hausflures. Wird diese durch die Mieter durchgeführt, darfst Du keine Kosten in Rechnung stellen.

Du bekommst über die Kosten am besten einen Überblick, wenn Du für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung eine Software nutzst. Lasse alle Daten, wie Wohnungsgröße und Mieter in die Datenbank einfließen und die Software von Vermietet.de nimmt Dir die Berechnung der Betriebskosten ab und schlüsselt die einzelnen Posten für jeden Mieter auf. Die Mieter können die Betriebskostenabrechnung prüfen und es werden sich keine Beanstandungen ergeben. Du erstellst eine rechtssichere Betriebskostenabrechnung ohne einen hohen Aufwand.

Betriebskostenabrechnung prüfen – wer kann helfen?

Möchtest Du die Betriebskostenabrechnung prüfen, bevor Du diese an die Mieter herausschickst, erlangst Du eine noch höhere Rechtssicherheit, wenn Du die Prüfung durch einen Anwalt vornehmen lässt. Du übergibst die Abrechnungen und der Anwalt wird die Aufschlüsselung der einzelnen Kosten auf die Mieter nachvollziehen. Der Vorteil ist, dass Du auf Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht wirst, bevor Du die Abrechnung an die Mieter heraussendest.

Betriebskosten prüfen – Wie lange dauert es?

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Dies ist abhängig von der Anzahl der Wohnungen und der Anzahl der Abrechnungen, die Du herausschicken möchtest. Grundsätzlich erfolgt die Prüfung kurzfristig, sodass Du mit einer Bearbeitungszeit von nicht mehr als einer Woche rechnen musst. Du hast alternativ die Möglichkeit, nur einzelne Posten der Abrechnung einer Prüfung unterziehen zu lassen. So kannst Du zum Beispiel die Nebenkostenabrechnung prüfen nur auf Wasser, wenn Du in der Vergangenheit Widersprüche von Mietern hatten, die um eine Überprüfung der Wasserkostenabrechnung gebeten hast. Grundsätzlich kann ein Anwalt die Nebenkostenabrechnung prüfen für die Eigentümer. Die Kosten für diese Prüfung sind gut investiert, da Du Rechtssicherheit für Deine Betriebskostenabrechnung bekommst.

Mieter müssen Fristen beachten

Hast Du die Betriebskostenabrechnung prüfen lassen und Deinen Mietern zugestellt, müssen die Mieter für den Einspruch zur Betriebskostenabrechnung eine Frist wahren. Diese Frist beträgt in der Regel einen Monat. Ist die Zeit verstrichen und hat der Mieter keinen Einspruch formuliert, gilt die Nebenkostenabrechnung als akzeptiert. Du kannst die Nachzahlung durchsetzen. Gleichermaßen bist Du nach Ablauf der Frist verpflichtet, ein eventuell angefallenes Guthaben an den Vermieter zu erstatten oder mit den Abschlagszahlungen zu verrechnen.

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Andrea

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