Betriebskostenabrechnung prüfen – so gehen Sie als Vermieter vor

Als Vermieter erstellen Sie eine Betriebskostenabrechnung für Ihre Mieter. Das bedeutet, Sie schlüsseln die tatsächlichen Nebenkosten auf und stellen sie den Abschlagszahlungen gegenüber. Der Mieter bekommt ein Guthaben ausgezahlt oder er muss eine Nachzahlung leisten. Wichtig ist, dass Sie Betriebskostenabrechnung prüfen, um aufwendige Widerspruchsverfahren zu vermeiden. Erfahren Sie hier, wie Sie als Vermieter am besten vorgehen.

Die Betriebskosten werden vom Mieter monatlich in Form eines Abschlags bezahlt. Dieser Abschlag wird nach der Größe der Wohnung und nach der Anzahl der einwohnenden Personen ermittelt. In folgenden Jahren kann auf die Verbrauchswerte des Vorjahres zurückgegriffen werden. Um diesen Abschlag den tatsächlichen Kosten gegenüberzustellen, erstellen Sie als Vermieter einmal im Jahr eine Betriebskostenabrechnung. Wenn ein Mieter auszieht, ist eine Abschlussrechnung fällig. Bei der Aufstellung dieser Betriebskostenabrechnung ist es wichtig, dass Sie auf Rechtssicherheit achten. Der Mieter hat das Recht, diese Nebenkostenabrechnung prüfen zu lassen. Bei Unklarheiten oder beim Verdacht auf unberechtigte Forderungen hat der Mieter das Recht, Einspruch einzulegen. Ein solches Widerspruchsverfahren ist aufwendig und kann auch teuer werden. Nicht selten müssen Sie, um die Nebenkostenabrechnung zu prüfen, einen Anwalt einschalten. Achten Sie deshalb auf eine korrekte Abrechnung und verfassen Sie das Schreiben rechtssicher. So beugen Sie lange Widerspruchsschleifen durch den Mieter vor.

Wohnung verwalten lassen – Kosten in den Griff bekommen

Die Betriebskostenabrechnung gehört zu den obligatorischen Pflichten des Vermieters im Rahmen der Wohnungsverwaltung. Nutzen Sie für die einfache Abrechnung der Nebenkosten und für die kostengünstige Verwaltung eine Software, die Ihnen mit wenigen Klicks eine automatische Abrechnung der Nebenkosten erstellt. Wenn Sie alle Eingaben laufend aktualisieren, brauchen Sie die Betriebskostenabrechnung nicht prüfen lassen. Sie wird automatisch erstellt und beinhaltet alle Punkte, die dem Mieter aufgeschlüsselt werden müssen. So beinhaltet die Betriebskostenabrechnung eine Heizkostenabrechnung, die Abrechnung der Kosten für Warmwasser sowie weitere Kosten. Wichtig ist, dass diese Kosten wirklich angefallen sein müssen. Sie dürfen keine Pauschalen für Posten berechnen, die Sie nicht nachweisen können. So können Sie beispielsweise nur dann Kosten für den Winterdienst in Rechnung stellen, wenn tatsächlich Schnee geräumt werden musste. Gleiches gilt für die Reinigung des Hausflures. Wird diese durch die Mieter durchgeführt, dürfen Sie keine Kosten in Rechnung stellen.

Sie bekommen über die die Kosten am besten einen Überblick, wenn Sie für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung eine Software nutzen. Lassen Sie alle Daten, wie Wohnungsgröße und Mieter in die Datenbank einfließen und die Software von Vermietet.de nimmt Ihnen die Berechnung der Betriebskosten ab und schlüsselt die einzelnen Posten für jeden Mieter auf. Die Mieter können die Betriebskostenabrechnung prüfen und es werden sich keine Beanstandungen ergeben. Sie erstellen eine rechtssichere Betriebskostenabrechnung ohne einen hohen Aufwand.
Gut zu wissen: Sie nutzen die Software für bis zu 25 Wohneinheiten kostenlos. Sie gehen keine langfristige Vertragsbindung ein und müssen kein Abo abschließen.

Betriebskostenabrechnung prüfen – wer kann helfen?

Möchten Sie die Betriebskostenabrechnung prüfen, bevor Sie diese an die Mieter herausschicken, erlangen Sie eine noch höhere Rechtssicherheit, wenn Sie die Prüfung durch einen Anwalt vornehmen lassen. Sie übergeben die Abrechnungen und der Anwalt wird die Aufschlüsselung der einzelnen Kosten auf die Mieter nachvollziehen. Der Vorteil ist, dass Sie auf Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht werden, bevor Sie die Abrechnung an die Mieter heraus senden.

Betriebskosten prüfen – Wie lange dauert es?

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Dies ist abhängig von der Anzahl der Wohnungen und der Anzahl der Abrechnungen, die Sie herausschicken möchten. Grundsätzlich erfolgt die Prüfung kurzfristig, sodass Sie mit einer Bearbeitungszeit von nicht mehr als einer Woche rechnen müssen. Sie haben alternativ die Möglichkeit, nur einzelne Posten der Abrechnung einer Prüfung unterziehen zu lassen. So können Sie zum Beispiel die Nebenkostenabrechnung prüfen nur auf Wasser, wenn Sie in der Vergangenheit Widersprüche von Mietern hatten, die um eine Überprüfung der Wasserkostenabrechnung gebeten hatten. Grundsätzlich kann ein Anwalt die Nebenkostenabrechnung prüfen für die Eigentümer. Die Kosten für diese Prüfung sind gut investiert, da Sie Rechtssicherheit für Ihre Betriebskostenabrechnung bekommen.

Mieter müssen Fristen beachten

Haben Sie die Betriebskostenabrechnung prüfen lassen und Ihren Mietern zugestellt, müssen die Mieter für den Einspruch zur Betriebskostenabrechnung eine Frist wahren. Diese Frist betrifft in der Regel einen Monat. Ist die Zeit verstrichen und hat der Mieter keinen Einspruch formuliert, gilt die Nebenkostenabrechnung als akzeptiert. Sie können die Nachzahlung durchsetzen. Gleichermaßen sind Sie nach Ablauf der Frist verpflichtet, ein eventuell angefallenes Guthaben an den Vermieter zu erstatten oder mit den Abschlagszahlungen zu verrechnen.

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