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Oktober 23, 2018 | 4 Min Lesezeit

Bausparvertrag: Welche Laufzeit ist für Dich angebracht?

Mit einem Bausparvertrag Geld ansparen und dieses für den Erwerb einer Immobilie nutzen ist eine sinnvolle Möglichkeit der Finanzierung. Die den Bausparvertrag betreffende Laufzeit ist dabei flexibel gestaltbar. Daher stellt sich für viele die Frage, wie lang der eigene Vertrag im Optimalfall sein sollte. Wir klären auf.

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Mit einem Bausparvertrag Geld ansparen und dieses für den Erwerb einer Immobilie nutzen ist eine sinnvolle Möglichkeit der Finanzierung. Die den Bausparvertrag betreffende Laufzeit ist dabei flexibel gestaltbar. Daher stellt sich für viele die Frage, wie lang der eigene Vertrag im Optimalfall sein sollte. Wir klären auf.

Es gibt beim Bausparvertrag keine feste Laufzeit – wonach musst Du differenzieren?

Auch wenn die Laufzeiten beim Bausparvertrag flexibel gestaltbar sind, gibt es bestimmte Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Phasen. Diese werden durch die Bausparkasse definiert. Nach Abschluss des Bausparvertrags beginnt die Ansparphase, in der Du Kapital ansparst. Ist der mit der Bausparkasse vereinbarte Betrag erreicht, ist der Bausparvertrag zuteilungsreif und Du erhältst sowohl Dein Guthaben als auch das Bauspardarlehen ausgezahlt – sobald auch die Mindestlaufzeit und die Zielbewertungszahl erreicht wurden. Wenn Dein Bausparvertrag in der aktuellen Zuteilungsperiode berücksichtigt und ausgezahlt wird, beginnt die Tilgungsphase des Kredits. Wie lange die Darlehenszeit ist, wird ebenfalls mit Abschluss des Bausparvertrags vereinbart.

Du musst daher zwischen folgenden Phasen bei der Bausparvertrags-Laufzeit unterscheiden:

  • Ansparphase,
  • Mindestlaufzeit und
  • Darlehenslaufzeit beziehungsweise Tilgungsphase.

Jede Laufzeit des Bausparvertrags hängt von der Ansparleistung, der Gesamtsumme des Darlehens sowie der Tilgungsleistung ab. Von den folgenden Zeiten kannst Du im Durchschnitt für die Bausparvertrags-Laufzeit ausgehen:

  • Zwischen 6 und 8 Jahre für die Ansparphase;
  • Circa 1,5 bis 5 Jahre als Mindestlaufzeit;
  • Maximal 20 Jahre für die Rückzahlung des Darlehens.

Anders sieht es bei einem Bausparvertrag mit Sofortauszahlung aus. Hier erhältst Du erst das Darlehen und sparst dann ein Guthaben an, mit dem die Tilgung gesichert wird. Die gängigen Laufzeiten gelten für den Bausparvertrag mit sogenanntem Vorausdarlehen daher nicht.

Was musst Du beim Bausparvertrag und dessen Laufzeit beachten?

Die Konditionen für einen Bausparvertrag und das spätere Baudarlehen beeinflusst Du nicht nur mit der Wahl des Bauspartarifs und der Bausparsumme, sondern auch über die Laufzeiten. Grundsätzlich gilt: Eine lange Ansparphase reduziert die Zinsen für das Darlehen, schließlich beanspruchst Du weniger Fremdkapital, wenn Du mehr Eigenkapital in der Anfangszeit angespart hast. Ein Bausparvertrag mit langer Anspar-Laufzeit bietet außerdem den Vorteil, dass Du in der Summe mehr staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie erhältst.

Weiterhin empfiehlt sich eine lange Zinsbindungsfrist, sofern das aktuelle Zinsniveau niedrig ist. Der Vorteil: Du sicherst Dir die niedrigen Zinsen von heute für ein Darlehen, das Du erst in beispielsweise zehn Jahren (nach der Ansparphase und Zuteilungsreife) erhältst und dann über eine Dauer von 15 Jahren abbezahlst. Mit einem Abschluss im Jahr 2018 hättest Du Dir mit dieser Bausparvertrags-Laufzeit die Zinsen bis 2043 gesichert. Sicherlich ist mit einer langen Tilgungsphase auch ein Nachteil verbunden: Du zahlst in Summe mehr Zinsen als in einer kurzen Rückzahlungsphase. Ein Bausparvertrag mit einer kurzen Laufzeit würde wiederum eine hohe finanzielle Belastung pro Monat bedeuten: Mehr tilgen, schneller zurückzahlen.

Unser Tipp: Beschließe die Bausparvertrags-Laufzeit erst, wenn Du verschiedene Angebote durchkalkuliert hast. Es gibt viele Variablen, welche die Konditionen beeinflussen und gegebenenfalls sind für Deine Situation auch andere Finanzierungsformen denkbar. So kann auch ein Annuitätendarlehen statt des Bausparvertrags ratsam sein.

Mitunter kann es auch vorkommen, dass Du eine ideale Immobilie gefunden hast, der Bausparvertrag aber noch nicht zuteilungsreif ist. Dann empfiehlt sich ein Zwischenkredit, damit Du schneller an das benötigte Bauspardarlehen kommst. Zudem können sich auch Deine Lebensumstände ändern und der vorab perfekte Bausparvertrag ist plötzlich nicht mehr ideal für Dich. Dann hast Du die Möglichkeit, Deinen bisherigen Bausparvertrag abzulösen.

Du möchtest gerne mehr über den Bausparvertrag erfahren und wissen, was es mit Eigenkapital auf Knopfdruck via Klick-Kredit auf sich hat? Dann schaue Dir doch einfach das folgende Video von Immocation an.

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Andrea
Andrea
Als Content Managerin unterstützt Andrea das Team von Vermietet.de. Sie schreibt Fachtexte rund um die Immobilienbranche und betreut sämtliche redaktionelle Themen im Unternehmen. Aktuell kreiert sie Inhalte zu den neuesten Änderungen und Nachrichten für das Vermietet.de-Magazin.

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