Wie Sie nie wieder den Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten überschreiten – Vermietet.de hilft Vermietern

Der Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten beträgt regelmäßig zwölf Monate und darf nicht überschritten werden, weil Sie als Vermieter ansonsten Ihren Anspruch auf Rückerstattung verlieren. Wenn Sie sich aber jedes Jahr mit der Erstellung Ihrer Nebenkostenabrechnungen quälen müssen oder zu viele andere Dinge auf Ihrem Schreibtisch liegen haben, ist die Gefahr groß, dass Sie die Frist versäumen. Mit der Software von Vermietet.de geben wir Ihnen ein Tool an die Hand, welches Sie tatkräftig unterstützt.

Als Vermieter haben Sie eine Vielzahl an Aufgaben, die Sie bewältigen müssen, um Ihre Mieteinheiten ordnungsgemäß zu verwalten. Hierzu zählt auch die Anfertigung der Nebenkostenabrechnung. Der Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten beträgt zwölf Monate und muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Dennoch müssen Sie innerhalb von einem Jahr sämtliche relevanten Unterlagen hierfür zusammentragen und mit den Vorauszahlungen Ihrer Mieter abgleichen. Wenn Sie die Frist überschreiten, liegt ein formeller Fehler vor, durch welche die Mieter einen Widerspruch einlegen können und nicht zahlen müssen.

Wir von Vermietet.de wollen Ihnen die Arbeit als Vermieter erleichtern und haben aus diesem Grund eine Software kreiert, durch welche Ihnen viel Aufwand abgenommen wird. Mit unserer effizienten Lösung können Sie beispielsweise die Nebenkosten innerhalb von zehn Minuten abrechnen.

Keine Probleme mehr mit dem Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten

Um den Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten nicht zu überschreiten, sollten Sie frühzeitig mit Ihrer Nebenkostenabrechnung beginnen. Viele Vermieter tun sich dennoch schwer damit, weil Sie einerseits bei der Verwaltung Ihrer Dokumente ein wahres Chaos kreiert haben und andererseits keine Zeit und Lust haben sich mit den rechtlichen Fallstricken – beispielsweise bei einem Mieterwechsel – auseinanderzusetzen. Wenn Sie diese Probleme kennen, ist unsere Software genau die richtige Lösung für Sie. Eine intuitive Menüführung sowie die unkomplizierte und plattformbasierte Verwaltung Ihrer Dokumente machen die Verwaltung von Immobilien einfacher denn je. Zudem behalten Sie den Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben, wodurch Sie Zahlungen schneller zuordnen können. Somit wird die Erstellung der Nebenkostenabrechnung ab sofort zum Kinderspiel.

Nebenkostenabrechnung in unter zehn Minuten – so einfach funktioniert es

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Die Nutzung unserer kostenlosen Software ist quasi selbsterklärend. Nachdem Sie sich angemeldet und Ihre Objekte hinterlegt haben, werden sämtliche umlagefähigen Nebenkosten aufgelistet. Für diese können Sie den jeweiligen Umlageschlüssel definieren. Außerdem können Sie ihre individuellen Schlüssel hinterlegen. Zahlungen Ihrer Mieter werden automatisiert übernommen und innerhalb weniger Minuten können Sie sich eine rechtssichere, versandfertige Nebenkostenabrechnung herunterladen.

Nebenkostenabrechnung einfach erledigen mit Vermietet.de

So sieht das versandfertige Dokument aus. Jetzt Beispiel ansehen!

Nützliche Informationen zum Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten

§ 556 Abs. 3 BGB regelt den Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten einer vermieteten Immobilie. Sollte Ihre Nebenkostenabrechnung formell falsch sein, gibt es die Abrechnungsfrist, innerhalb welcher Sie den Formfehler ausbessern dürfen. Dadurch wird eine nachträgliche Wirksamkeit der Nebenkostenabrechnung gewährleistet. Jene Abrechnungsfrist beträgt ebenfalls zwölf Monate und endet mit dem Ablauf des Abrechnungszeitraumes für die Nebenkosten.

Beispiel:
Der Abrechnungszeitraum geht vom 01. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017. Die Abrechnungsfrist beginnt dann am 01. Januar 2018 und endet am 31. Dezember 2018. Dies stellt demnach den Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten dar, weswegen die Nebenkostenabrechnung dem Mieter bis Ende Dezember 2018 vorliegen muss. Bis dahin haben Sie als Vermieter ebenfalls Zeit, einen eventuellen Formfehler auszubessern. Ab Januar 2019 ist dieses Recht verstrichen und Sie blieben auf den Kosten sitzen.

Würde der Abrechnungszeitraum hingegen nicht dem Kalenderjahr entsprechen, sondern beispielsweise vom 01. August 2017 bis 31. Juli 2018 laufen, müsste die Nebenkostenabrechnung dem Mieter bis zum 31. Juli 2019 zugehen.

Achtung: Hinsichtlich der Frist ist nicht das Datum entscheidend, an welchem die Nebenkostenabrechnung erstellt wird, sondern an welchem diese beim Mieter eingegangen ist. Wenn Sie die Abrechnung also am letzten Tag der Abrechnungsfrist in den Briefkasten werfen, wird es auf jeden Fall zu einer Fristüberschreitung kommen. Sorgen Sie also rechtzeitig für die Erstellung und den Zugang beim Empfänger.

Dürfen Vermieter den Abrechnungszeitraum der Nebenkosten verändern?

Der im BGB festgelegte Zeitraum ist eine maximal zulässige Frist. Als Vermieter haben Sie somit das Recht, eine Nebenkostenabrechnung für eine kürzere Periode zu erstellen. Dies kann sich zum Beispiel immer dann ergeben, wenn ein Mieter mitten im laufenden Jahr auszieht. Der Nebenkosten-Abrechnungszeitraum bei einem Mieterwechsel wird daher an den tatsächlichen Mietzeitraum angepasst. Die Vielzahl der Vermieter rechnet die Nebenkosten der Mieter vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres ab. Wenn im August dieses Jahres ein neuer Mieter einzieht, bekommt der erste Mieter eine Abrechnung, die von Januar bis Juli reicht und der neue Mieter erhält die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum der Nutzung zwischen August und Dezember. Dann handelt es sich um einen verkürzten Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten.

Neben dem Abrechnungszeitraum für Nebenkosten sollten Sie darauf achten

Die Nebenkostenabrechnung ist für viele Vermieter eine unliebsame Tätigkeit, da es einige Dinge zu beachten gibt. Neben der Einhaltung des Abrechnungszeitraums für die Nebenkosten, müssen Sie darauf achten, dass Sie nur die umlagefähigen Nebenkosten abrechnen. Aber auch eine rechnerisch vollkommen korrekte Abrechnung kann unwirksam sein. Bei einer Umstellung des Abrechnungszeitraumes für die Nebenkosten nach mehreren Jahren muss der Vermieter diese Umstellung begründen. Ohne einen triftigen Grund darf es zu keiner die Nebenkosten betreffenden Umstellung des Abrechnungszeitraumes kommen. Solche Gründe können zum Beispiel die folgenden sein:

  • Am häufigsten findet eine Anpassung des Abrechnungszeitraumes für die Nebenkosten statt, weil dieser der Einfachheit halber den Zeitspannen der Abrechnungsfirmen angepasst wird.
  • Es kommt ebenso vor, dass eine Anpassung des Abrechnungszeitraumes für die Nebenkosten und die Heizkosten separat stattfindet. Dann kann es sein, dass die Zeiträume für die kalten und die warmen Betriebskosten unterschiedlich sind.
  • Mitunter nehmen Vermieter auch eine Vereinheitlichung vor, um bei mehreren Mietverhältnissen nur noch einen Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten zu haben.
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