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Steuersatz bei Mieteinnahmen – damit müssen Vermieter rechnen

Mieteinnahmen unterliegen dem Einkommensteuergesetz und müssen versteuert werden. Wann, ab welcher Höhe und zu welchem Steuersatz Mieteinnahmen versteuert werden, erfahren Sie von Vermietet.de.

Mieteinnahmen sind zu versteuernde Einkünfte

Nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) gehören die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung zu den Einkunftsarten, die der Einkommensteuer beziehungsweise bei Gewerbebetrieben der Gewerbesteuer unterliegen. Daher müssen die Mieteinnahmen in der Steuererklärung angegeben werden – genauer in der Anlage V für „Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung“.

Welcher Steuersatz wird für Mieteinnahmen erhoben?

Es gibt keinen individuellen Steuersatz auf Mieteinnahmen – wie etwa die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel oder Luxusgüter. Bei Einkünften aus Vermietung gilt der persönliche Steuersatz, den Sie auch auf andere Einkünfte zahlen. Der niedrigste Einkommensteuersatz liegt aktuell bei 14 Prozent. Der Steuersatz auf Mieteinnahmen und andere Einkünfte steigt dann progressiv bis auf maximal 42 Prozent an. Das ist in Deutschland der sogenannte Spitzensteuersatz.

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Achtung

Berücksichtigt werden alle Einkünfte in der Summe. Das umfasst nicht nur die Mieteinnahmen, sondern ebenso das Arbeitsgehalt, Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, Rentenbezüge, sonstige Bezüge und Kapitalerträge.

Achtung

Berücksichtigt werden alle Einkünfte in der Summe. Das umfasst nicht nur die Mieteinnahmen, sondern ebenso das Arbeitsgehalt, Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, Rentenbezüge, sonstige Bezüge und Kapitalerträge.

Wann zahlen Sie den niedrigsten Steuersatz für Vermietung und Verpachtung?

Sie setzen den Steuersatz nicht auf die Mieteinnahmen an, sondern auch die zu versteuernden Einnahmen. Das bedeutet, Sie müssen im Vorfeld von den Mieteinnahmen (Kaltmiete und Nebenkosten, ggf. Rückzahlungen von Mietern) die Werbungskosten und sonstigen Kosten (z. B. AfA) abziehen. Überschreiten die Mieteinnahmen dann den persönlichen Grundfreibetrag von 9.000 Euro für Alleinstehende und 18.000 Euro für Ehegatten, sowie zusätzlich Kinderfreibeträge, zahlen Sie den niedrigsten Steuersatz auf Mieteinnahmen und sonstige Einkünfte.

Steuersatz für Mieteinnahmen reduzieren – so funktioniert es

Als Vermieter können Sie den Steuersatz auf Mieteinnahmen insbesondere durch Werbungskosten sowie Anschaffungs- und Herstellungskosten reduzieren. Ebenso können Sie eine Vielzahl an Kosten rund um die Vermietung und den Erhalt von Immobilien absetzen. Das gilt beispielsweise für den Erhaltungsaufwand bei Vermietung, der als Werbungskosten direkt im Jahr der Entstehung in voller Höhe abgezogen wird. Auch Renovierungs- oder Sanierungskosten können Sie absetzen.

Wichtig ist bei allen Werbungs- und Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, mit denen Sie den Steuersatz auf die Mieteinnahmen mindern möchten: Zahlen Sie Rechnungen nur unbar und bewahren Sie alle Zahlungsbelege auf, um die Kosten gegenüber dem Finanzamt nachweisen zu können. Bar bezahlte Ausgaben akzeptiert das Amt nicht.

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Über uns

Vermietet.de ist die innovative Verwaltungsplattform für private Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen in Deutschland. Durch eine Vielzahl hilfreicher Funktionen bietet die Software einen gesamtheitlichen Überblick über Ihre Immobilien. Dies umfasst unter anderem die automatische Kontrolle der Mieteingänge inkl. der Erstellung von Zahlungserinnerungen und Mahnungen, die Erfassung von der Einnahmen und Ausgaben, die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen und die Bewertung Ihrer Objekte.

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