Was ist ein Einkommensnachweis? Wir von Vermietet.de klären Sie auf.

Sie suchen nach einem neuen Mieter für Ihre Wohnung oder Immobilie? Sie planen den Verkauf Ihrer Immobilie und möchten diesbezüglich die finanzielle Lage der Interessenten prüfen? Was ist ein Einkommensnachweis und was dürfen Sie von Ihren Interessenten zur Vorlage verlangen? Wir von Vermietet.de haben hier die Antwort für Sie.

Nein, für den Einkommensnachweis gibt es keine Definition, zumindest keine gesetzliche. Grundsätzlich ist mit einem Einkommensnachweis aber ein Dokument gemeint, dass die Höhe des monatlichen Einkommens eines Mieters, Kreditnehmers oder Käufers darlegt.

Was ist ein Einkommensnachweis konkret?

Der Nachweis des Einkommens erfolgt in der Regel über einen Kontoauszug oder eine Gehaltsabrechnung. Liegen keine aktuellen Abrechnungen vor, könnte ein Arbeitsvertrag als Einkommensnachweis akzeptiert werden. Weitere mögliche Einkommensnachweise sind:

  • Rentenzahlungen,
  • Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
  • oder Erträge aus Kapitalvermögen.

Potenzielle Mieter fragen sich: Was ist ein Einkommensnachweis? Sie können es Mietinteressenten auch etwas leichter machen und für den Einkommensnachweis eine Vorlage mit mehreren Einkunftsarten aushändigen – eine Art Selbstauskunft, der dann die Nachweise in Kopie angefügt werden.

Hinweis: Unser Tipp für Vermieter: Kann der Mietinteressent als Einkommensnachweis keinen Kontoauszug und keine Gehaltsabrechnung vorlegen, sondern nur den Arbeitsvertrag, achten Sie auf die Befristung der Arbeitsstelle und lassen Sie sich weitere Sicherheiten wie eine Bonitätsprüfung der Schufa oder eine Bürgschaft vorlegen.

Was ist ein Einkommensnachweis bei Selbstständigen?

Eine gute Frage ist: Was ist ein Einkommensnachweis bei Selbstständigen? Bei dieser Gruppe schwankt das Einkommen meist von Monat zu Monat. Üblich ist, dass Selbstständige daher die Abrechnungen mit Kontoauszügen von den letzten Monaten als Einkommensnachweis oder zusätzliche Sicherheiten vorlegen.

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Was ist kein Einkommensnachweis?

Selbst erstellte, nicht offizielle Abrechnungen ohne aktuelle Kontoauszüge, Antragsformulare für staatliche Leistungen oder gar Bargeld sollten Sie keinesfalls als Einkommensnachweis akzeptieren. Kann der Mietinteressent keinerlei Nachweise über sein Einkommen liefern, sollten Sie mit ihm kein Mietverhältnis eingehen.

Im Übrigen sollte eine Schufa Auskunft für Vermieter obligatorisch sein – unabhängig von den vorgelegten Einkommensnachweisen.

Fazit zum Einkommensnachweis

Um sich Ärger mit zahlungsunfähigen Mietern oder gar Mietnomaden künftig zu sparen, empfiehlt es sich, im Vorfeld die Einkommensverhältnisse und Bonität der Interessenten genau zu prüfen. In der Regel sollte dies nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass Sie selbst kurzfristig Leerstand beenden und eine Wohnung vermieten können.

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