Strom aus der Sonne: Kosten und Nutzen von Solaranlagen

Heutzutage setzen viele Menschen auf Solarenergie, um Geld zu sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun. Ein guter Nebeneffekt ist, dass Du einerseits den Kohlendioxidausstoß reduzierst und andererseits unabhängig vom Stromanbieter bist und keine überhöhten Preise mehr zahlen musst.

Die Kosten für eine Solaranlage sind meist relativ gering und der Bau einer solchen Anlage wird vom Staat gefördert. Demzufolge veranlasst die Förderung viele Menschen dazu, Anlagen auf ihren Dächern zu installieren. Umweltschützer hoffen, dass diese Kampagne den Bedarf an fossilen Brennstoffen reduzieren wird.

Damit Du eine konkrete Vorstellung bekommst, in welchem Preisbereich man sich bei Solaranlagen bewegt, hier ein Beispiel:

Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten für Solaranlagen je nach Größe durchschnittlich zwischen 9.600 Euro für ein kleines Dach und 18.800 Euro für ein großes Dach. Dabei handelt es sich um die Bruttokosten. Dieser Preis beinhaltet die Solaranlage selbst sowie das gesamte Zubehör. Ebenso sind hier die Installation und die Inbetriebnahme mit einberechnet.

So kannst du den Solarstrom nutzen

Eine Solaranlage mit Photovoltaikzellen wandelt Sonnenenergie in Strom um. Die Sonne bietet dazu eine fast unerschöpfliche und kostenlose Energiequelle an. Eine große Einstrahlung ergibt entsprechend einen größeren Stromfluss. Für die technische Energieumwandlung werden die Solarzellen zu Solarmodulen verbunden. Wenn Du Dich für diese Alternative entscheidest, hast Du zwei Möglichkeiten, den erzeugten Strom zu nutzen.

  1. Du verbrauchst Strom entweder zu Hause oder schließt ihn an das öffentliche Netz an und profitierst von Einspeisetarifen. Falls der Strom ins Stromnetz eingespeist werden soll („netzgekoppelte Anlagen“), solltest Du bestimmte Kriterien erfüllen, um einen endgültigen Gewinn zu erzielen. Du brauchst nicht nur eine große Dachfläche, auf der genügend Photovoltaikzellen platziert werden können, sondern auch einen guten Standort. Besonders geeignet ist der Süden Deutschlands, da dort die Sonneneinstrahlung deutlich höher ist als im Norden. Außerdem sollte es ein Vorzugsangebot für Anlagen geben, damit Du möglichst schnell Kosten senken und Gewinne erwirtschaften kannst. 
  2. Die zweite Option umfasst den persönlichen Gebrauch zu Hause, unter dem Prinzip „selbst erzeugen, selbst verbrauchen“. Das heißt, Du nutzt den Strom zu Hause und refinanzierst mit dem eingesparten Geld Deine Solaranlage. Mithilfe von KfW-Darlehen kann diese Investition problemlos getätigt werden, ohne große Risiken oder Probleme zu erwarten.

Viele Besitzer von Photovoltaikanlagen nutzen den selbst erzeugten Strom für den Eigenbedarf. Gerechtfertigt ist das, wenn nur niedrige Einspeisevergütungen vorgesehen sind. Hier ist es wichtig, den eigenen Stromverbrauch genau zu kennen. Empfohlen wird eine Einsparung des Stromverbrauches außerhalb von „Sonnenzeiten“ und elektrische Großgeräte hauptsächlich während der Erzeugungszeiten zu betreiben.

kosten photovoltaik

Die Kosten Photovoltaikanlage werden dadurch deutlich abgedeckt. Dennoch solltest Du die Photovoltaikanlage im Vorfeld verstehen und mit den Experten entscheiden, ob sich die Investition wirklich lohnt. Bei Photovoltaik-Anlagen sind in den letzten Jahren die Kosten gesunken, als direkte Folge der vermehrten Nachfrage. Dennoch sind die meisten der aktuellen betriebswirtschaftlichen Umsetzungen nur mit öffentlichen Mitteln (Einspeisevergütung oder Investmentfonds) möglich. Daher ist es notwendig, vor der Umsetzung die aktuellen Finanzierungsbedingungen zu verstehen.

TIPP: Stell beim Vergleich der Kosten sicher, sodass Du die Gesamtkosten der Anlage vergleichst, nicht nur die Modulkosten. Je nach Art der Montage (am Dach, als Sonnenschutz über Fenster oder in der Fassade) können die Montagekosten variieren und einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten haben.

Nutze die Kraft der Sonne richtig mit diesen Tipps

Obwohl sich die EEG-Umlage geändert hat, steht die Photovoltaik auch heute noch im Fokus vieler Modernisierungen. Die Anlage ist ein Begleiter, um die Heizkosten dauerhaft zu senken. Sie können sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zum Heizen verwendet werden. Für eine solche Solaranlage ist es wichtig, dass sie auf die Personenzahl bzw. Wohnfläche ausgelegt ist. Außerdem solltest Du auf einen geeigneten Standort und eine gute Dachausrichtung achten. 

 

Die Sonneneinstrahlung soll ausreichend stark sein und idealerweise ist die Dachfläche nach Süden ausgerichtet. Egal, ob Schrägdächer oder Flachdächer, Techniker sind in beiden Fällen  in der Lage die Anlage optimal zu installieren. Unabhängig von der Dachausrichtung sollte die Dachkonstruktion auch statisch geeignet sein, um die Installation von Anlagen zu ermöglichen. Die zusätzliche Belastung durch das Gewicht des installierten Systems wird sich demzufolge vervielfachen. 

 

Wende Dich am besten an einen Experten, der Dir die Voraussetzungen mitteilt und Dein Dach analysiert. Wichtig ist, dass eine Beschattung der Solarzellen durch Bäume oder den Kamin vorbeugen wird. Die Anlage muss unbedingt genügend Sonnenlicht haben. Denn die von der Sonne erwärmte Flüssigkeit fließt in den Sonnenkollektor auf dem Dach. Die erwärmte Flüssigkeit wird dann in den Wärmespeicher, der sich entweder im Haus oder in direkter Nähe des Hauses befindet. Die dort bereitgestellte Flüssigkeit erwärmt das Wasser. 

 

Eine gute Isolierung garantiert, dass es bis zu zwei Tage Wärme hält. In diesem Fall ist eine große Solaranlage sinnlos, da die Heizungsanlage im Sommer nicht genutzt wird und somit die Solarthermie als Heizungsunterstützung überflüssig ist. Bitte beachte, dass der Preis einer Anlage variieren kann und diese nicht kostenlos ist. Natürlich fallen auch die Anschaffungs-, Installations- und sonstige Betriebskosten an. 

 

Immer mehr Menschen empfehlen den Abschluss einer Versicherung, um ihre Solaranlage vor Sturm, Diebstahl und Überspannung zu schützen. Somit kannst Du sicherstellen, dass Du im Notfall abgesichert bist und Dir keine Sorgen um Kosten machen musst. Daher kann die Anlage ihre Kosten erst in wenigen Jahren amortisieren. 

 

Im Prinzip musst Du selbst entscheiden, ob die Anlage das Richtige für Dich ist. Ein zuverlässiger Helfer kann hierbei ein Solarrechner sein. Er berechnet Erträge und Renditen, die die Solaranlage vermutlich bringen wird. Für eine zweite Meinung solltest Du unbedingt die Meinung eines Experten einholen. Er kann Dir die gewünschten Informationen ganz leicht berechnen und in Sachen Solaranlage bestens informieren und beraten.

Solaranlage: Kosten von Photovoltaik und Nutzung im Vergleich

Solaranlagen gewinnen Wärmeenergie durch Sonneneinstrahlung im ganzen Jahr. Technisch kann diese Energie einfach in Form von warmem Wasser gespeichert und vollständig im Haushalt genutzt werden. 

 

Photovoltaikanlagen erzeugen weniger Energie als Solaranlagen. Je nach Anlagegröße wird der erzeugte Strom im Haushalt verbraucht oder der Rest ins Netz eingespeist. Batteriespeicher oder Elektrofahrzeuge können mehr Eigenverbrauch dabei erzielen. Ob Solarenergie oder Photovoltaikanlage eine bessere Investition ist, kommt auf den Energieverbrauch und den verfügbaren Standort an. 

 

Bei hohem Warmwasserbedarf (zum Beispiel wenige Haushalte) ist eine Anlage besser, bei sehr geringem Warmwasserbedarf (zum Beispiel Singlehaushalte) sind Photovoltaikanlagen sinnvoller. Voraussetzung ist in jedem Fall ein übersichtliches Dach mit ausreichender Fläche, da der Platzbedarf insbesondere einer Photovoltaikanlage etwa dreimal so hoch wie der einer Solaranlage ist. Bei vorhandenem Platz spricht gegen die Kombination der beiden Systeme nichts. Die Solaranlagen Preise und die Photovoltaik Anlage Kosten werden durch einen langfristigen Einsatz vollkommen abgedeckt.

 

Wichtig ist die Unterstützung von Experten bei der Überlegung, Entscheidung und Umsetzung. Für jeden Bedarf gibt es eine unterschiedliche Lösung im Bereich der Solaranlagetechnik und Photovoltaik. Nur professionelles Know-how, lange Erfahrung und gute Planung werden mit Erfolg beim Einsatz von Anlagen getroffen.

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