Solaranlage – mit einer Förderung zur autonomen Stromerzeugung

Klimaschutz wird auch für Vermieter immer wichtiger. Wenn Du was fürs Klima tun möchtest, könnte die Anschaffung einer Solaranlage das Richtige für Dich sein. Nebenbei kannst Du so auch richtig Geld sparen. Wir zeigen Dir, wie Du für Deine Solaranlage eine Förderung erhältst.

Immer öfter sieht man grau-blaue, spiegelnde Flächen auf Dächern: Solarzellen wandeln Sonnenenergie in Strom um und sind so ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Die Umweltbilanz der Photovoltaik-Anlagen ist positiv, sie sparen fossile Brennstoffe und verringern CO2-Emissionen. Auch wer als Privatperson eine kleine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder auf der Garage installiert, trägt zum Klimaschutz bei.

Mit einer Solaranlage sparst Du gleich auf zwei Arten bares Geld: Zum einen kannst Du den Strom direkt in Deiner Wohnung nutzen und bist so weniger abhängig vom aktuellen Strompreis. Zum anderen erhältst Du eine sogenannte Einspeisevergütung für den Anteil des erzeugten Stroms, der in den allgemeinen Stromkreis fließt.

Wie sehr sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage für Dich lohnt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Kosten der Photovoltaik-Anlage (dazu gehören Kosten für die Anschaffung, Errichtung, ggf. für einen Stromspeicher, eine Versicherung und für sonstige laufende Kosten)
  • Solaranlagen-Förderung (z.B. KfW-Förderung für Photovoltaikanlagen)
  • Die Wirkintensität der Solaranlage (wird beeinflusst durch die Ausrichtung, Leistung und Infrastruktur)
  • Die Höhe der Einspeisevergütung (Höhe der EEG-Umlage und der Anteil des Eigenverbrauchs)

Förderung von Photovoltaik über die KfW-Bank

Was Du wissen solltest, wenn Du über die Instillation einer Solaranlage nachdenkst: Es gibt Förderprogramme, die Bauvorhaben dieser Art finanziell unterstützen oder über Darlehen fast vollständig finanzieren. Dadurch bekommt die Kosten-Nutzen-Rechnung einen großen Schub Richtung Nutzen.

Die deutsche Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) fördert die „Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Photovoltaik-Anlagen“ (Programmnummer 270 und 271) in Form von Krediten. Das KfW Programm fördert jedoch nicht nur den Kauf, sondern auch die Instillation von Photovoltaikanlagen auf Freiflächen und auf Gebäuden.

Achtung: Dieses Programm gilt nur für Photovoltaikanlagen, also Anlagen zur Stromerzeugung. Solarthermen dienen der Erzeugung von Warmwasser und werden nicht abgedeckt.

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förderung photovoltaik

Wer kann die KfW-Förderung beantragen?

Fast jeder kann die Programme der KfW für Photovoltaik in Anspruch nehmen, also auch Privatpersonen, Landwirte, gemeinnützige Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen.

Wenn Du als Privatperson jedoch Deinen selbst erzeugten Strom ins Stromnetz einspeist, wirst Du dadurch automatisch zum Unternehmer.

KfW-Förderung: die Kredit-Konditionen

Du hast nicht genug Eigenkapital für eine Solaranlage und möchtest eine Förderung in Anspruch nehmen? Wenn Du Dich für einen Kredit der KfW-Bank entscheidest, wählst Du zwischen drei Laufzeitvarianten:

  • bis zu fünf Jahre, ein tilgungsfreies Anlaufjahr
  • bis zu zehn Jahren, höchstens zwei tilgungsfreie Anlaufjahre
  • bis zu zwanzig Jahre, höchstens drei tilgungsfreie Anlaufjahre

Der Kreditzins wird normalerweise über 10 Jahre oder über die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Die Höhe der Zinssätze ist abhängig von der Kapitalmarktentwicklung, von Deiner Bonität als Zinsnehmer und von der Werthaltigkeit der Sicherheitsleistungen.

Tipp: Den Antrag auf eine KfW-Förderung für Dein Photovoltaik-Projekt solltest Du bei Deiner Hausbank unbedingt vor dem Kauf der Anlage einreichen!

Solaranlagen: Diese Förderungen gibt es außerdem

Vor dem Kauf einer Solaranlage solltest Du Dich über weitere Fördermöglichkeiten erkundigen. So unterstützen beispielsweise viele Bundesländer den Erwerb von Solarspeichern finanziell. Zuschüsse erhältst Du außerdem von Energieversorgern, Kommunen und einigen großen Städten wie Düsseldorf oder München.

Die EEG-Umlage – bares Geld für Deinen Strom

Eine Andere Art der Solaranlagen-Förderung ist die EEG-Umlage. Produziert Deine Anlage mehr Energie als Du verbrauchst, fließt der überschüssige Strom ins Stromnetz. Dafür bekommst Du Geld.
Seit dem Jahr 2000 gibt es das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), dieses regelt, wie viel Geld pro kWh Du für die nächsten 20 Jahre fest bekommst. Die Vergütung zahlt der Netzbetreiber. Die Mehrkosten holt sich dieser über die EEG-Umlage von jedem einzelnen Verbraucher wieder zurück. Die Höhe der Einspeisevergütung sinkt jedoch, je mehr Solaranlagen es in Deutschland gibt.

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