KfW & Denkmalschutz – so profitieren Sie von der Förderung

Baudenkmäler gewinnen mehr und mehr an Beliebtheit, was zu hohen Mietpreisen führt. Wenn Sie eine Denkmalimmobilie an die heutigen Energiestandards anpassen möchten, können die dafür anfallenden Kosten sehr hoch sein. Daher gibt es die KfW für den Denkmalschutz. Die Förderbank vergibt Zuschüsse, wenn es um den Erhalt eines Denkmals geht. Wir klären Sie auf.

KfW ist eine Abkürzung und heißt ausgeschrieben Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die Bank fördert unter anderem Sanierungsmaßnahmen, die der Verbesserung der energetischen Effizienz dienen.

Gleichzeitig werden durch die KfW Berater für den Denkmalschutz gestellt, die viele Projekte professionell absegnen und Sie durch ihre vielseitigen Kenntnissen unterstützen.

Hinweis: Es spielt für die KfW für die Denkmalschutzförderung keine Rolle, ob die Immobilie von Ihnen selbst bewohnt wird oder Sie diese als Kapitalanlage verwenden.

Die Förderbank KfW stellt also Mittel für den Denkmalschutz zur Verfügung und unterstützt demnach Baudenkmäler und deren Erhalt wesentlich. Dadurch wird ein Stück Geschichte, Kunst und Kultur sowie das Wohnen mit einem ganz eigenen Charme erhalten.

Wenn Sie außerdem von steuerlichen Vergünstigungen bei einem denkmalgeschützten Haus profitieren möchten, sollten Sie sich zum Thema Abschreibung im Sinne der AfA informieren.

Voraussetzungen für die Unterstützung durch die KfW für den Denkmalschutz

Mehrere KfW Programme sind beim Denkmalschutz maßgeblich, um bestimmte energetische Ziele zu erreichen. Dabei gibt es verschiedene Kriterien, die für die KfW beim Denkmalschutz erfüllt werden müssen. Ein sogenanntes KfW-Effizienzhaus Denkmal muss beispielsweise einen circa 60 Prozent schlechteren Energiebedarf im Vergleich zu Neubauten aufweisen. Die KfW Darlehen sind beim Denkmalschutz in dieser Hinsicht erleichtert, da der erforderliche Energiebedarf anhand der erhaltenswerten Bausubstanz angepasst wird.

kfw programm denkmalschutz

Sollten Sie die Voraussetzungen der KfW beim Denkmalschutz nicht erreichen, gibt es immer noch die Möglichkeit, eine vereinfachte Förderung zu erhalten. Ein KfW Berater beim Denkmalschutz ist in diesem Zusammenhang empfehlenswert, da dieser vorab bestätigt, ob die Sanierungen überhaupt die Energieeffizienz verbessern würde.

Wie hoch sind die Förderungen der KfW für den Denkmalschutz?

Die KfW Mittel können beim Denkmalschutz relativ hoch ausfallen, solange die Zahlungen für die energetische Sanierung genutzt werden. Diese Fördermittel unterschieden sich je nachdem wie groß der Umfang der geplanten Sanierungsmaßnahmen ist:

  • Einem KfW-Effizienzhaus Denkmal stehen Förderungen bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit zu.
  • Bei Einzelmaßnahmen für eine Teilsanierung unterstützt die KfW den Denkmalschutz mit bis zu 50.000 € je Wohneinheit.
  • Außerdem gibt es beim KfW-Effizienzhaus Denkmal einen Tilgungszuschuss.

Damit stellt der Tilgungszuschuss neben anderen Varianten eine weitere Möglichkeit dar, um effektiv Steuern zu sparen. Durch den Tilgungszuschuss müssen Sie nicht den vollständigen Kredit zurückzahlen.

Welche Maßnahmen unterstützt die KfW?

Die KfW fördert im Großen und Ganzen energetische Komplettsanierungen zum KfW-Effizienzhaus sowie Teilsanierungen mit Einzelmaßnahmen. Darunter fallen beispielsweise die folgenden Vorhaben:

  • Erneuerung der Heizung
  • Austausch der Fenster
  • Umstellung auf erneuerbare Energien wie Photovoltaik.
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