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Februar 24, 2019 | 6 Min Lesezeit

Für Immobilien den Beleihungswert mit Rechner kalkulieren

Du willst eine Immobilienfinanzierung abschließen? Dann empfehlen wir Dir, vorab für die Immobilien den Beleihungswert mit einem Rechner zu kalkulieren. Denn beliehene Immobilien werden als Sicherheit bei der Bank angegeben und sichern die Bank gegen eventuelle Kreditausfälle ab. In unserem Artikel erfährst Du, wie Du mithilfe einer solchen Berechnung Deinen Finanzierungsplan optimieren kannst.

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Du willst eine Immobilienfinanzierung abschließen? Dann empfehlen wir Dir, vorab für die Immobilien den Beleihungswert mit einem Rechner zu kalkulieren. Denn beliehene Immobilien werden als Sicherheit bei der Bank angegeben und sichern die Bank gegen eventuelle Kreditausfälle ab. In unserem Artikel erfährst Du, wie Du mithilfe einer solchen Berechnung Deinen Finanzierungsplan optimieren kannst.

Für Immobilien wird der Beleihungswert mit einem Rechner gemäß der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) berechnet. Nach § 3 BelWertV wird der Beleihungswert als der Wert angesehen, der unabhängig von kurzfristigen oder konjunkturellen Einflüssen während der gesamten Dauer der Beleihung bei Veräußerung der Immobilie erzielt werden könnte. Der Beleihungswert gilt als wichtiger Faktor bei der Immobilienfinanzierung, denn dieser bildet die Grundlage für die maximale Kredithöhe.

Wie wird für Immobilien der Beleihungswert durch einen Rechner kalkuliert?

Bei der Berechnung des Beleihungswertes werden nach § 4 BelWertV sowohl der Ertragswert als auch der Sachwert ermittelt – und zwar getrennt voneinander. Handelt es sich um ein Wohnungs- und Teileigentum, wird zusätzlich das Vergleichswertverfahren angewandt, um mit dem Vergleichswert einen Kontrollwert zu erhalten. Wenn Du für vermietete Immobilien den Beleihungswert mit Rechner kalkulieren möchtest, musst Du zunächst den Sachwert, den Ertragswert und den Vergleichswert berechnen.

Verzichten die Banken auf einen Gutachter, orientieren diese sich meist am Verkehrswert der Immobilie. Oftmals liegt der Beleihungswert zwischen 70 und 90 Prozent des Verkehrswertes. Vom Beleihungswert ziehen Banken zudem einen Risikoabschlag ab, der einen möglichen Wertverlust abdecken soll. Wie hoch der Risikoabschlag ist, entscheidet jede Bank selbst. In der Regel liegt dieser zwischen 20 und 40 Prozent vom Beleihungswert. Daraus ergibt sich die Beleihungsgrenze, also die maximale Kredithöhe.

Die Berechnung für den Beleihungswert einer Immobilie als Beispiel:

Das folgende Beispiel verdeutlicht Dir, wie Du mithilfe eines Rechners den Immobilien-Beleihungswert ermittelst:

  • Verkehrswert der Immobilie: 400.000 €
  • Beleihungswert: 320.000 € (80 Prozent vom Verkehrswert)
  • Beleihungsgrenze: 256.000 € (Beleihungswert abzüglich 20 Prozent Risikoabschlag)

Achtung: Für die Immobilienfinanzierung musst Du alle Rechte angeben, die in Verbindung mit der Immobilie stehen. Das betrifft vor allem Wohn-, Nutzungs- und Erbbaurechte. Diese schmälern den Wert der Immobilie, da sie in der Regel schwieriger zu verkaufen ist. Folglich ist auch der Beleihungswert einer Immobilie mit Wohnrecht niedriger.

beleihungswert immobilie beispiel

Fazit zur Kalkulation des Beleihungswertes für Immobilien mithilfe eines Rechners

Grundsätzlich ist es schwierig, für Immobilien den Beleihungswert mit einem Rechner zu kalkulieren – sofern Du nicht die genauen Abschlagssätze der Banken kennst. Wenn Du allerdings mit Mittelwerten kalkulierst, erhältst Du zumindest eine grobe Einschätzung davon, wie viel Kredit Dir die Bank gewähren könnte. Das ist für den Finanzierungsplan ungemein wichtig – und nicht zuletzt für die Suche nach einer passenden Immobilie.

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Andrea

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