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April 13, 2019 | 4 Min Lesezeit

Hausbau-Preise: Unser Überblick verrät die Kosten!

Die Zinsen sind niedrig, die Mietpreise steigen: Da denken viele Menschen – Sie auch – über einen Hausbau nach? Wir von Vermietet.de bieten Ihnen einen kurzen Überblick zu den Hausbau-Preisen, damit Sie Ihre Finanzierungskalkulation optimal planen können.

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Die Zinsen sind niedrig, die Mietpreise steigen: Da denken viele Menschen – Sie auch – über einen Hausbau nach? Wir von Vermietet.de bieten Ihnen einen kurzen Überblick zu den Hausbau-Preisen, damit Sie Ihre Finanzierungskalkulation optimal planen können.

  • Grundstückslage
  • Bauweise (Massivhaus, Fertighaus, Holzhaus)
  • Bauart und Größe (Bungalow, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Wohnfläche)
  • Etagen- und Zimmeranzahl
  • Anzahl der Fenster
  • Keller (kein Keller, teil- oder vollunterkellert)
  • Energieeffizienz & Heizungssystem
  • Schlüsselfertige Übergabe oder Eigenleistung
  • Zusätzliche Ausstattung wie Garage, Wintergarten, Gartenanlage, Pflasterung der Einfahrt, etc.

Zudem beeinflusst auch die Qualität der Baumaterialien beim Hausbau die Preise. Bedenken Sie aber: Wer günstig kauft, zahlt unter Umständen zweimal. Die Investition in Qualität zahlt sich aus, immerhin dient die Immobilie auch als Altersvorsorge.

Nebenkosten beim Hausbau

Sie haben nicht nur die reinen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für den Hausbau, die die Preise beeinflussen, sondern auch die Nebenkosten. Das sind:

  • Maklerkosten für die Suche nach einem Grundstück (ca. 6% der Kaufsumme)
  • Notarkosten für den Kauf des Grundstücks (1,5 % der Kaufsumme)
  • Grunderwerbsteuer (3,5% bis 6,5% der Kaufsumme)
  • Grundbucheintragung (1,5% der Kaufsumme)
  • ggf. Kosten für ein Bodengutachten und die Erschließung (Strom, Abwasser, Wasser, Gas, Telefon, Fernwärme, etc.)
  • Kosten für die Baugenehmigung und Hausbauplanung (Vermessungskosten, Architektenhonorar, Bauunternehmen und andere Dienstleister)
  • Finanzierungskosten (Bearbeitungsgebühren, Zinsen, Kosten für die Eintragung der Grundschuld, etc.)
  • Versicherungen (z. B. Wohngebäudeversicherung, Bauherrenhaftpflicht, Restschuldversicherung)

Durchschnittliche Verteilung der Preise beim Hausbau

Der Großteil der Gesamtkosten fällt für den Hausbau an. Durchschnittlich kann man mit 50 % der Gesamtsumme rechnen. Etwa ein Drittel der Kosten müssen Sie für das Grundstück einplanen. Die Nebenkosten für den Hausbau sind verhältnismäßig gering, mit etwa 2% bis 4%. Sie werden aber gerne in der Kalkulation vergessen und das Geld fehlt dann an anderer Stelle. Die restlichen Kosten verteilen sich auf die Finanzierung sowie sonstige Ausgaben.

Achtung: Beim Hausbau die Preise realistisch zu kalkulieren, zahlt sich aus. Rechnen Sie lieber mit etwas höheren Ausgaben, damit Sie nicht in finanzielle Not geraten.

Was sind beim Hausbau nun realistische Preise?

  • Aktuell zahlt man durchschnittlich 277 Euro/m² für ein Grundstück mit weniger als 300 m². Hier gibt es nicht nur regionale Unterschiede, auch beeinflusst die Größe den Quadratmeterpreis: Je größer das Grundstück ist, umso günstiger wird es pro Quadratmeter. Für ein rund 300 m² großes Grundstück zahlt man also durchschnittlich 68.100 Euro. Hinzukommen Makler- und Notarkosten, Grundbuchkosten und Grunderwerbsteuer, die noch mal 15% an Kosten aufschlagen. Das wären circa 10.000 Euro.
  • Hausbau-Preise für Fertighäuser und Massivhäuser: Ein Fertighaus mit 200 m² Wohnfläche erhalten Sie schlüsselfertig für ca. 300.000 Euro. Je nach Ausstattung können die Preise aber stark nach oben oder unten schwanken. Gleiches gilt für Massivhäuser, die etwa 450.000 Euro bei rund 200 m² Wohnfläche kosten.
preise-beim-hausbau

Wenn Sie ein Bauunternehmen suchen, prüfen Sie vor dem Hausbau die Angebote und Preise gründlich und schauen Sie genau, welche Leistungen inbegriffen sind.

Unser Tipp: Vergleichen Sie dann auch die Kosten beim Hausbau mit Preisen für Bestandsimmobilien. Ein Hauskauf kann sich unter Umständen rechnen. Zwar sind Sie nicht so flexibel in der Planung der Immobilie, Sie können aber viel Geld und Aufwand sparen. Sinnvoll wäre hier einen Gutachter vor dem Hauskauf zu beauftragen, damit Sie nicht in ein baufälliges Objekt investieren oder die Sanierungskosten zu hoch werden. Ein Hausgutachten hat seinen Preis, aber im besten Fall werden die Kosten bei der Bewertung der Immobilie niedriger eingeschätzt und Sie können einen günstigeren Kaufpreis aushandeln.

Autoreninfo

Jonas Winkler
Jonas Winkler
Jonas ist seit mehr als fünf Jahren als Bauleiter tätig und weiß, worauf es beim Immobilienbau ankommt. Mit seiner Expertise unterstützt er unsere Redaktion tatkräftig.

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