Haus kaufen und Nebenkosten exakt kalkulieren mit diesen Tipps

Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss gründlich planen und kalkulieren. Damit Du beim Haus kaufen alle Nebenkosten berücksichtigst, haben wir hier wertvolle Tipps – auch wie Du Kosten sparst!

Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss gründlich planen und kalkulieren. Damit Du beim Haus kaufen alle Nebenkosten berücksichtigst, haben wir hier wertvolle Tipps – auch wie Du Kosten sparst!

Was sind beim Haus kaufen die Nebenkosten?

Zunächst gilt es zu klären: Was sind beim Haus kaufen Nebenkosten und was nicht? Neben den Anschaffungskosten fallen bei einem Hauskauf grundsätzlich folgende Nebenkosten an: Gebühren für Notar und Grundbucheintrag sowie die Grunderwerbssteuer. Wenn Du einen Makler beauftragt hast, fordert auch der seine Provision, die ebenfalls zu den Nebenkosten gerechnet wird. Wenn Du ein Haus kaufen möchtest, achte darauf, dass die Höhe einiger Kosten von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Das gilt z. B. für die Grunderwerbssteuer.

In der Regel kommen weitere Kosten beim Hauskauf hinzu, die jedoch sehr unterschiedlich ausfallen können:

  • Kosten für einen Gutachter zur Wertermittlung
  • Kosten für Sanierungen und Modernisierungen, abhängig vom Alter des Hauses, vom Umfang der Baumaßnahmen und von der Bewilligung möglicher Fördermittel
  • Kosten der Finanzierung (monatliche Belastung, aber auch Zinsen und Gebühren)

Die Kosten für Versicherungen für Haftpflicht und Wohngebäudeschutz sowie Ausstattungs- und Umzugskosten fallen zwar beim Hauskauf an, ebenso aber auch bei der Anmietung einer Wohnung. Ähnliches gilt für die Straßenreinigung, Entwässerung und Müllentsorgung, die nicht nur einmal beim Haus kaufen als Nebenkosten anfallen, sondern fortlaufend.

Hauskaufnebenkosten richtig kalkulieren

Um beim Haus kaufen die Nebenkosten berechnen zu können, benötigst Du verschiedene Angaben – etwa den Kaufpreis, den Grunderwerbssteuersatz der Gemeinde und die Prozentsatz der Maklerprovision.
Die Grunderwerbssteuer liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Genaue Angaben erhältst Du vom Finanzamt, an das die Steuer auch zu entrichten ist.
Die Maklercourtage beträgt je nach Bundesland zwischen 3,57 und 7,14 % des Kaufpreises.
Die Kosten für Notar und Grundbuch fallen zwingend an. Hierfür müssen rund 2 % des Kaufpreises eingeplant werden.

Wenn Du ein Herrenhaus kaufst, musst Du die Kosten besonders gründlich kalkulieren. Denn mit dem Kauf und dem Besitz historischer, spezieller Immobilien gehen hohe finanzielle Einwände einher.

Beim Haus kaufen Nebenkosten minimieren

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Um die Gesamtbelastung des Hauskaufes zu kalkulieren, sollten wirklich alle Kostenpunkte (Kaufpreis, Nebenkosten, Finanzierung, Sanierung, fortlaufende Kosten, etc.) aufgelistet werden. Das gilt auch, wenn Du ein Mehrfamilienhaus kaufst. Anschließend gibt es gegebenenfalls Möglichkeiten, die Kaufnebenkosten der Immobilie zu reduzieren.

1. Die Maklergebühr ist Verhandlungssache und unterliegt keinen gesetzlichen Bestimmungen. Beweise also etwas Verhandlungsgeschick.

2. Lasse im Kaufvertrag nur die Höhe der Maklerprovision festhalten, nicht aber die individuellen Bedingungen. Das reduziert den Aufwand für den Notar und damit die Notargebühren, die beim Haus kaufen als Nebenkosten zwingend anfallen.

3. Wer privat eine Immobilie kauft, kann natürlich auf den Makler verzichten. Berücksichtige aber, dass ein guter Makler die Preisverhandlungen übernimmt und einen niedrigeren Kaufpreis aushandeln könnte. Das wirkt sich unmittelbar auf die Höhe der Nebenkosten aus.

4. Die Grunderwerbssteuer richtet sich prozentual nach der Kaufsumme, die im Kaufvertrag festgehalten ist. Das schließt untrennbar verbundenes Inventar ein. Sofern Du Inventar aus einer Bestandsimmobilie übernimmst, lasse hierfür einen separaten Kaufvertrag aufsetzen. Das reduziert die Grunderwerbssteuer.

5. Finanzierungskosten lassen sich durch einen genauen Kreditvergleich reduzieren. Hole Dir hierzu verschiedene Angebote von verschiedenen Anbietern ein und vergleiche gründlich.

6. Modernisierungsmaßnahmen können heute – je nach Art – durch günstige Fördermittel finanziert werden. So musst Du nicht zwingend jede Sanierung aus eigener Tasche zahlen.