Zwischenfinanzierung beim Hauskauf – Fakten und Vorteile

Eine Zwischenfinanzierung beim Hauskauf ist eine elegante Lösung, um die Zeitspanne zwischen dem Verkauf einer alten Immobilie und dem Kauf der neuen zu überbrücken. Ebenso können Sie ein solches Darlehen nutzen, um zwischen der Zuteilungsreife bis zur Auszahlung eines Bauspardarlehens liquide Mittel zur Verfügung zu haben. Erfahren Sie hier alles Wichtige zu einem Überbrückungskredit beim Hauskauf.

Sie wollen Ihre alte Immobilie verkaufen, um sich ein neues Objekt zuzulegen? Dann muss das neue Haus in der Regel bezahlt werden, bevor Sie den Verkaufserlös erhalten. Der Hintergrund ist meist der, dass Sie rechtzeitig den neuen Kaufvertrag unterschreiben wollen, um nicht ohne Immobilie dazustehen. Um nun diese Zeitspanne zwischen Verkauf und Kauf zu überbrücken, eignet sich eine Zwischenfinanzierung fü Ihr Haus.

Diese Art der Finanzierung hat bis zu 24 Monate Bestand und wird optimalerweise in der Höhe ausgezahlt, auf die sich das zukünftige Eigenkapital beläuft. Wenn Sie beispielsweise eine Zwischenfinanzierung beim Hauskauf einsetzen möchten und Sie mit einem Überschuss beim Verkauf der alten Immobilie von 100.000 Euro rechnen, können Sie einen entsprechend hohen Darlehensbetrag aufnehmen. Sobald Sie den Erlös aus dem Verkauf erhalten, können Sie das Zwischendarlehen mit einmal tilgen und müssen es nicht über Jahre hinweg und in Verbindung mit zusätzlichen Zinskosten zurückzahlen.

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Eine Zwischenfinanzierung für ein Haus können Sie ebenso zur Überbrückung einsetzen, bis Ihr Bausparvertrag ausgezahlt wird. Gleiches gilt, wenn Sie auf die Auszahlung von vorhandenem Eigenkapital aus Lebensversicherungen oder Wertpapierdepots warten, aber das Geld sofort benötigen.

Zwischenfinanzierung beim Hauskauf – Vorteile

Der größte Vorteil der Zwischenfinanzierung für eine Immobilie ist, dass sich kurzfristige Immobilienkäufe oder Bauprojekte realisieren lassen. Wartezeiten zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten lassen sich somit besser überbrücken. Gleichzeitig ist die Ablösung im Gegensatz zu einer Vollfinanzierung bereits sichergestellt. Die sofortige Ablösemöglichkeit, sobald das Eigenkapital zur Verfügung steht, ist ein weiterer Pluspunkt.

Achtung: Oftmals bieten Banken keine reinen Zwischenfinanzierungen für den Hauskauf an, sondern verlangen den Abschluss eines langfristigen Folgedarlehens. Informieren Sie sich daher genau über die Konditionen bei Ihrem Geldinstitut.

Darauf sollten Sie bei einer Zwischenfinanzierung für den Hauskauf achten

Banken erheben für eine Zwischenfinanzierung häufig Bearbeitungsgebühren und die Zinsen sind relativ hoch. Daher sind die Konditionen bei einem solchen Darlehen meist deutlich schlechter als bei einer herkömmlichen Finanzierung. Dies ist der Fall, weil die Zwischenfinanzierung eines Hauses für die Banken ein erhöhtes Risiko darstellt und zudem einen Mehraufwand an Arbeit bedeutet. Beachten Sie außerdem, dass der Verkaufserlös geringer ausfallen kann, als ursprünglich erwartet. Ebenso kann die neue Immobilie teurer werden, sodass Sie in beiden Fällen eine Nachfinanzierung vornehmen müssen.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, falls Ihnen die zusätzlichen Kosten einer Zwischenfinanzierung zu hoch sind, sich mit Alternativen wie einem Mietkauf auseinanderzusetzen. Bei dieser Form des Immobilienerwerbs wird Ihnen das Mietobjekt zum Kauf angeboten, wobei Sie eine bestimmte Frist für Ihre Entscheidung eingeräumt bekommen. Hier bekommen Sie im Endeffekt ebenso ein Darlehen vom Immobilienbesitzer beziehungsweise -eigentümer eingeräumt, welches Sie ratenweise durch die Miete abbezahlen.

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