Wohnung verkaufen – privat oder durch einen Makler?

Sie wollen Ihre Wohnung verkaufen und fragen sich, ob Sie einen Makler hinzuziehen sollten? In jedem Fall müssen einige Dinge bei diesem Vorhaben beachtet werden. Sie wollen ja schließlich mindestens den Kaufpreis wieder einnehmen, oder? Wir erklären in diesem Artikel, welche Faktoren relevant sind und wann sich ein Makler lohnt.

Wenn Sie Ihre Wohnung verkaufen wollen, sollten Sie vor allem eines: sich gut vorbereiten. Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, ob Sie Ihre Wohnung privat verkaufen möchten oder einen Makler dafür beauftragen wollen. Um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern, zeigen wir Ihnen zunächst, worauf Sie unbedingt achten müssen:

  • Sollten Sie Ihre Eigentumswohnung verkaufen wollen, bedarf es zunächst der Wertermittlung Ihrer Immobilie. Neben dem Baujahr sind die Bauart und der Standort ausschlaggebend für den Verkehrswert. Ebenso sind auch die Ausstattung und der Zustand von Bedeutung. Auf dem Portal von Vermietet.de können Sie online den Wert Ihrer Immobilie schätzen lassen. Somit haben Sie eine erste Ahnung davon, welchen Preis Sie mit dem Verkauf der Wohnung erzielen können.
  • Die Vermarktung ist ein weiterer wichtiger Punkt. Erstellen Sie ein ansprechendes Exposé, das Interessenten über Ihr Objekt informiert. Benutzen Sie hierfür ansprechende Fotos und einen informativen Text, der alles Wichtige enthält, damit Sie die Wohnung zügig verkaufen können. Bedenken Sie, dass ein informatives und ansprechend gestaltetes Wohnungsgesuch das erste und auch ein sehr entscheidendes Aushängeschild für Ihr Objekt ist.
  • Sobald sich die ersten Interessenten melden, müssen Sie Besichtigungstermine mit diesen vereinbaren. Je nachdem, wie viele potenzielle Käufer sich melden, sollten Sie entscheiden, ob Massenbesichtigungen oder doch eher Einzelbesichtigungen sinnvoll sind, um die Wohnung zu verkaufen.
  • Für den Verkaufsabschluss ist es ratsam, sich mit den rechtlichen Grundlagen der Immobilienveräußerung vertraut zu machen. Hier kann Ihnen ein Immobilienberater weiterhelfen. Dieser berät Sie bei allen Fragen zum Verkauf Ihres Eigentums. So kann er Sie bei rechtlichen Angelegenheiten unterstützen. Beispielsweise verfügt er über Wissen in den Bereichen Eigentum, Grundstücks- und Erbbaurecht. Zudem hilft er bei der Einholung aller für den Verkauf erforderlichen Unterlagen für den Notartermin. Im Gegensatz zu einem Makler hat der Immobilienberater jedoch nichts mit dem eigentlichen Verkaufsprozess zu tun, sondern steht Ihnen nur beratend zur Seite.

Diese Vorteile haben Sie mit einem Makler an Ihrer Seite, wenn Sie Ihre Wohnung verkaufen

Ein Immobilienmakler kann sehr hilfreich sein, wenn Sie den Verkauf einer Eigentumswohnung anstreben. Dieser Experte kümmert sich um den gesamten Verkaufsprozess, sodass Sie sich bis zum Termin beim Notar nicht um den Verkauf kümmern müssen. Neben der Wertermittlung führt ein Makler ebenso die Vermarktung durch. Hierzu gehört auch die Erstellung eines professionellen Exposés. In der Regel haben jene Experten eine Kartei mit Kunden, die sich für Ihr Objekt interessieren könnten. Ein Makler kümmert sich zudem um alle erforderlichen Unterlagen. Er holt die Grundbuchauszüge ein und erstellt einen Energieausweis. Außerdem übernimmt er die Vorauswahl an Käufern für Sie. Wenn beispielsweise eine Bonitätsprüfung im Vorfeld gefordert wird, kann der Makler die nötigen Bescheinigungen anfordern und Ihnen dann nur jene Interessenten vorstellen, die auch Ihren Vorstellungen entsprechen. Ein Experte für Immobilien kennt sich dementsprechend mit den rechtlichen Grundlagen aus und erstellt den Kaufvertrag. Zum Notartermin begleitet er Sie ebenfalls, sodass Sie von Anfang an betreut werden, wenn Sie Ihre Wohnung verkaufen.

Verkauf-Wohnung
Glühbirne

Hinweis: Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen seriösen Makler einsetzen. Diesen erkennen Sie regelmäßig daran, dass er den Immobilienmarkt vor Ort genau kennt, einen seriösen und kompetenten ersten Eindruck macht, gut erreichbar ist und Sie individuell und ehrlich berät. Das Thema Provision wird ebenso direkt angesprochen und der Maklervertrag weist keine zu lange Laufzeit auf. Üblich und angemessen sind Laufzeiten von sechs bis acht Monaten, bei komplexeren Aufträgen auch länger. Sie sollten bei befristeten Verträgen keine automatische Verlängerung der Laufzeit vereinbaren, sonst müssten Sie den Maklervertrag innerhalb einer bestimmten Frist vorab kündigen.

Fazit: Wohnung verkaufen mit oder ohne Makler?

Die Entscheidung, ob Sie mit oder ohne einen Makler Ihre Wohnung verkaufen, können wir Ihnen nicht abnehmen. Ein solcher Experte kostet nämlich auch Geld und nicht immer lohnt sich die Investition. Sie sollten beispielsweise lieber einen Privatverkauf Ihrer Eigentumswohnung präferieren, wenn Sie viel Zeit mit dem Verkauf haben, bereits Kaufinteressenten haben oder selbst ausreichend Fachkenntnisse besitzen. Sollte dies aber nicht der Fall sein, können sich die Mehrkosten durchaus lohnen. Insbesondere, wenn Sie die Immobilie schnell verkaufen möchten oder selbst nicht viel Arbeit und Stress mit dem Verkauf haben wollen, lohnt sich das Involvieren eines Maklers.

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