Brauche ich zwingend eine Rechtsschutzversicherung als Vermieter?

Das Leben eines Vermieters ist nicht immer planbar und birgt diverse Risiken. Um im Zweifelsfall diese Risiken ohne Bedenken hinsichtlich der anfallenden Kosten vor einem deutschen Gericht zu verhandeln, kannst Du Dich auf eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter verlassen. Wann die Rechtsschutzversicherung für Vermieter sinnvoll ist, worauf Du beim Abschluss achten solltest und wie Du diese stetig im Blick hast, erfährst Du exklusiv bei Vermietet.de.

Eine Rechtsschutzversicherung ist dazu da, um Dich im Zweifelsfall vor den anfallenden Gerichtskosten eines Prozesses zu schützen. Dabei gilt der Grundsatz wie für alle anderen Versicherungen auch: Es ist schön, eine Rechtsschutzversicherung zu haben, diese greift jedoch nur dann, wenn wirklich mal etwas passiert. Dementsprechend ist eine Versicherung dafür da, einen unerwünschten Sachverhalt abzusichern – in der Hoffnung, dass dieser Fall nicht eintritt. Für Deine Rechtsschutzversicherung gilt ein und dasselbe. Dennoch kann eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter in einigen Fällen sehr sinnvoll sein. Gerade Vermieter, die zahlreiche Immobilien besitzen, sollten unbedingt auf eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung vertrauen, um etwaige Risiken frühzeitig abzuwenden. Denn bei vielen Wohnungen steigt die Wahrscheinlichkeit natürlich an, dass es einmal zu einem Gerichtsprozess mit einem der Mieter kommen wird.

Der Vermieterrechtsschutz greift immer dann ein, wenn aufgrund einer Deiner Immobilien oder den jeweiligen Mietern ein Gerichtsprozess bevorsteht. Anwaltskosten, die Gerichtskosten und sonstige Kosten können in einem Prozess gerne einmal deutlich über 1.000 Euro ausmachen. Dementsprechend ist eine Absicherung hinsichtlich der von Dir zu tragenden Kosten empfehlenswert, wenn Du davon ausgehst, dass es zu Streitigkeiten mit Deinen Mietern bzw. hinsichtlich Deiner Immobilien kommen wird.

vermieterrechtsschutz

Sind Kosten für die Rechtsschutzversicherung umlagefähig oder muss ich diese selbst tragen?

Bei vermieteten Wohnungen stellt sich hinsichtlich anfallender Kosten häufig die Frage, ob diese umlagefähig sind und entsprechend vom Mieter bezahlt werden oder ob diese von Dir als Eigentümer getragen werden müssen. Da die Rechtsschutzversicherung lediglich Dich und nicht Dein Eigentum absichert, ist diese nicht umlagefähig. Du trägst die Kosten des Vermieter-Rechtsschutzes also vollends allein. Da die jährlichen Beträge jedoch nicht exorbitant hoch sind, ist eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter sinnvoll.

Beachte, dass die Vermieter-Rechtsschutzversicherung eine Personenversicherung ist. Somit wirst Du abgesichert, nicht aber das Gebäude. Dementsprechend ist sie auch personengebunden – hat der Voreigentümer beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter abgeschlossen und Du erwirbst eines seiner Häuser, dann geht diese Versicherung nicht auf Dich über. Du musst also eine eigenständige Versicherung abschließen. Anders ist dies beispielsweise bei Gebäudeversicherungen. Diese bleiben auch nach Übergang von Nutzen und Lasten auf der Immobilie bestehen, sodass Du hier keine eigene Versicherung abschließen musst.

Darauf solltest Du bei der Wahl einer Rechtsschutzversicherung für Vermieter achten

Bei der Wahl einer passenden Rechtsschutzversicherung für Vermieter gibt es einige Fallstricke, auf die Du aufpassen solltest. Zunächst einmal gilt es zu klären, wie hoch Dein Selbstbehalt bei einem Schadensfall sein sollte. Die unterschiedlichen Anbieter einer Vermieter-Rechtsschutzversicherung haben natürlich auch verschiedene Pakete mit diversen Selbstbehalten. Um eine Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Tarife zu erreichen, solltest Du Dich unbedingt auf einen Selbstbehalt festlegen. Du kannst den Selbstbehalt auch komplett streichen – die monatlichen Beiträge der Versicherung werden dann jedoch ansteigen.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Versicherungen für Vermieter hinsichtlich der Leistungen. Manche zahlen nur dann, wenn Du die Klage nicht selbst eingereicht hast. Entsprechend wichtig ist es, dass Du die Bedingungen der Rechtsschutzversicherung für Vermieter eingehend liest und diese genau verstehst. Im Zweifel kannst Du Dich hinsichtlich des Vermieter-Rechtsschutzes bei Vermietervereinen beraten lassen. Diese helfen Dir dabei, eine passende Versicherung auszuwählen.

Alternativ hast Du auch noch die Möglichkeit, bei der Verbraucherzentrale oder einem Versicherungsmakler Deiner Wahl um Hilfe zu bitten. Bedenke bei den Versicherungsmaklern jedoch, dass diese teilweise unterschiedliche Provisionen erhalten – passe also genau auf und lass Dich nicht über den Tisch ziehen.

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Wie Du bereits am Beispiel der Rechtsschutzversicherung für Vermieter merkst, ist der Vermieteralltag kein leichter. Damit Du Dich nicht mit noch mehr Problemen rumschlagen musst, kannst Du Dich einfach bei Vermietet.de anmelden.

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Zu guter Letzt kannst Du sämtliche Dokumente, die Deine Immobilie betreffen, bei uns erstellen oder bereits vorhandene Dokumente hochladen und hast entsprechend immer und überall Zugriff auf diese Daten. Egal ob Versicherungsverträge, Sanierungsmaßnahmen oder bezahlte Rechnungen – mit Vermietet.de hast Du Deine Immobilie immer im Blick und minderst den Stress als Vermieter deutlich!

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