Die Maklergebühren bei einer Vermietung

Sie als Vermieter tragen in der Regel die Maklergebühren bei einer Vermietung. Daher interessiert Sie sicherlich, wie hoch diese ausfallen und was Sie zurückfordern dürfen. Alle Infos zu den Kosten eines Maklers bei einer Vermietung gibt es hier.

  • Das Bestellerprinzip greift im Hinblick auf die Maklerkosten bei einer Vermietung. Dementsprechend zahlt in der Regel derjenige den Makler, der diesen beauftragt hat.
  • Vermieter können diese Maklerprovision steuerlich absetzen.
  • Die Kosten für den Makler bei Vermietung sind im Prinzip frei verhandelbar. Meist beläuft sich diese aber auf 1,5 bis zwei Nettokaltmieten exklusive Mehrwertsteuer.
  • Die Zahlung erfolgt nach erfolgreichem Auftragsabschluss, also der Unterzeichnung des Mietvertrages.

Diese Maklergebühren fallen bei Vermietung an

Folgendes Rechenbeispiel veranschaulicht die Provision bei der Vermietung durch einen Makler:

Wenn die Kaltmiete für eine Wohnung 700,00 € beträgt, würde die Provision für den Makler eine Höhe von 2 x 700,00 € (1.400,00 €) zzgl. 19 % MwSt., demnach 1.666 € betragen. In der Regel erfolgt die Zahlung der Maklerkosten direkt nach der Vermietung. In Einzelfällen stimmt der Makler einer Ratenzahlung innerhalb von drei Monaten zu.

Ein Makler ist berechtigt, Maklergebühren nach erfolgreicher Vermietung (Unterzeichnung Mietvertrag durch beide Parteien) zu fordern, wenn er aktiv an der Vermittlung beteiligt war. Hat er das Mietobjekt selbst online gestellt oder in der Zeitung angeboten, anschließend mit dem Mietinteressenten besichtigt und erfolgreich vermietet, ist er dazu berechtigt, die Provision zu fordern.

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Maklergebühren nach Vermietung: So setzen Sie die Provision von der Steuer ab

Achtung: Sie als Vermieter dürfen die Maklergebühren bei einer Vermietung nicht auf den Mieter abwälzen. Auch wenn Sie dies „heimlich“ durch beispielsweise überhöhte Ablösezahlungen für eine Einbauküche tun wollen, ist es rechtlich verboten. Das Gesetz legt fest, dass solche Entgeltvereinbarungen, die in einem auffälligem Missverhältnis zum eigentlich Wert der Sache stehen, unwirksam sind.

Maklergebühren nach Vermietung: So setzen Sie die Provision von der Steuer ab

Einen Teil der Kosten für den Makler bei einer Wohnungsvermietung können Sie sich vom Staat zurückholen. Sämtliche Ausgaben rund um ein Mietobjekt sind einkommensmindernd und demnach steuerlich absetzbar.

Aber auch wenn Sie nichts erstattet bekommen, so kann Ihnen ein Makler doch sehr hilfreich sein. Insbesondere bei wenig Zeit und wenn Sie sich den Aufwand sparen möchten, ist ein Makler ein smarter Ansprechpartner, der den Vermietungsprozess leichter werden lässt.

Im Vermietet.de-Portal finden Sie ein attraktives Maklerpaket für die Vermietung zum besten Preis. Schauen Sie mal vorbei. Wenn Sie hierzu Fragen haben, stehen Ihnen unsere kompetenten Mitarbeiter des Kundensupports gerne zur Seite.

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