Gebäudemanagement kurz und einfach erklärt

Als Eigentümer und Vermieter von Immobilien gibt es verschiedene Unternehmen, die Ihnen diverse objektbezogene Leistungen anbieten. Damit Sie den Überblick behalten und auf fundierter Informationsbasis entscheiden können, ob Sie die Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten, sorgen wir von Vermietet.de für Klarheit zum Thema Gebäudemanagement.

Beim Thema Gebäudemanagement kommt es nicht selten zu Verwirrungen, weil Begrifflichkeiten und Aufgabengebiete in der Praxis schwer abzugrenzen sind – und Dienstleister oft ein breit aufgestelltes Leistungsangebot offerieren. Gebäudemanagement wird grundsätzlich als Teil des Facility Managements verstanden, welches die gesamte Immobilie in ihrem ganzen Lebenszyklus betrachtet. In der Praxis werden auch synonym Begriffe wie Objektmanagement, Property Management oder Hausverwaltung verwendet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gebäudemanagement?

Beim Gebäudemanagement konzentriert man sich hingegen mehr auf das Gebäude an sich und die technischen Anlagen während der Nutzungsphase. Gemäß DIN 32736 wird das Gebäudemanagement unterteilt in die Bereiche:

  • Technisches Gebäudemanagement (Betrieb und Bewirtschaftung von baulichen und technischen Anlagen, Sanierungen, Modernisierungen, Umbau);
  • Infrastrukturelles Gebäudemanagement (Nutzung von Gebäuden durch Winterdienst, Gartenpflege, Reinigung, Telekommunikation, Hausmeister, Sicherheitsdienste);
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement (Buchhaltung, Controlling, Kostenplanung, Kostenkontrolle, Beschaffungsmanagement);
  • Flächenmanagement (Optimale Nutzung von Räumen und Flächen, z. B. Anordnung von Stellplätzen, Kellerabteilen, etc.).

Ein optimales Gebäudemanagement übernimmt die Aufgaben aus allen Bereichen und stimmt diese aufeinander ab.

Was kann ein Gebäudemanagement kosten?

Zwar gibt es für das Gebäudemanagement eine Definition nach DIN 32736. In der Praxis lassen sich die Aufgabengebiete jedoch relativ schwierig voneinander abgrenzen. Jeder Dienstleister bietet zudem ein eigenes Leistungsangebot, sodass die Kostenstruktur unübersichtlich ist. Nicht zuletzt hängen die Kosten für das Gebäudemanagement von den beauftragten Leistungen ab. Beachten Sie dabei Folgendes:

  • In § 2 Betriebskostenverordnung wird eindeutig geregelt, welche Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden dürfen und welche nicht. So dürfen etwa Kosten für die Gartenpflege und den Hauswart umgelegt werden, Verwaltungskosten aber nicht.
  • Achten Sie bei Vertragsvereinbarung daher gut darauf, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen, und dass diese im besten Fall einzeln in der Rechnung aufgeführt sind. So können Sie die jeweiligen Kosten umlegen.

Bei den vielen Aufgaben, Kostenpunkten und Dienstleistern für ein Gebäudemanagement droht die Gefahr, dass Sie den Überblick verlieren? Heutzutage funktioniert die Hausverwaltung allerdings einfach per App wie Vermietet.de, sodass ein großer Teil der Aufgaben schnell und unkompliziert per Smartphone, oder Computer, erledigt werden können.

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