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November 12, 2018 | 4 Min Lesezeit

Du willst eine Immobilie beleihen? Das solltest Du hierzu wissen

Eine Immobilie zu beleihen bedeutet nichts anderes als die Absicherung eines Geldgebers gegen Kreditausfälle. In der Regel ist das regelmäßige Einkommen einer Bank für die Finanzierung eines Hauses nicht ausreichend. Daher wird für einen Immobilienkredit oftmals eine Beleihung vorgenommen.

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Eine Immobilie zu beleihen bedeutet nichts anderes als die Absicherung eines Geldgebers gegen Kreditausfälle. In der Regel ist das regelmäßige Einkommen einer Bank für die Finanzierung eines Hauses nicht ausreichend. Daher wird für einen Immobilienkredit oftmals eine Beleihung vorgenommen.

Möchtest Du eine Immobilie beleihen, musst Du als Eigentümer dieser eingetragen sein. Gehört Dir lediglich ein Teil des Hauses, weil es sich um eine Eigentümergemeinschaft handelt, kannst Du nur Deinen Teil beleihen. Die Aufnahme eines Kredites im Gesamtwert des Hauses wäre in diesem Fall nur möglich, wenn Du die Finanzierung gemeinsam mit den anderen Eigentümern planst. Diese Option wird häufig unter Ehepartnern oder Geschwistern gewählt, die gemeinsam eine Immobilie besitzen.

Immobilien mehrfach beleihen

Die Immobilie sollte nicht schon beliehen sein, wenn Du Dich für die Kreditaufnahme entscheidest. Sobald die Bank ein Immobilienbewertungsverfahren anstrebt, um den Verkehrswert der Immobilie herauszufinden, führt ein bereits vorhandener Kredit zur Reduzierung der beliehenen Summe. Banken sind bei bereits beliehenen Immobilien auch deshalb vorsichtig, weil der neue Kredit nachrangig eingetragen wird. Sollte es aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten zu einer Versteigerung der Immobilie kommen, wird zuerst die Bank bedient, die im Ranking oben steht. Da der Kaufpreis bei einer Versteigerung in der Regel unter dem eigentlichen Wert liegt, gehen nachrangige Banken meist leer aus. Möchtest Du eine Immobilie beleihen, hast Du die größten Chancen auf eine erfolgreiche Vergabe des Kredites, wenn im Grundbuch noch keine Grundschuld eingetragen ist. Grundsätzlich kannst Du eine Immobilie auch nachträglich beleihen. Eine Finanzierung ist nicht nur für den Kauf der Immobilie möglich, sondern auch für geplante Sanierungen oder zur freien Verwendung des Geldes.

immobilienkredit-beleihung

Immobilie beleihen – die Risiken

Eine Immobilie stellt einen Wert dar, den die Banken als Sicherheit anerkennen. Dies bedeutet, dass Du auch dann einen Kredit bekommen kannst, wenn Du kein hohes Einkommen hast. Die Voraussetzungen für die Bewilligung eines Kredites sind mitunter auch dann gegeben, wenn Dein Ranking in der Schufa nicht positiv ist. Möchtest Du die Immobilie beleihen ohne eine positive Schufa-Auskunft und das bei einem nur geringen Einkommen, handelt es sich um eine risikoreiche Situation. Wenn Du den Kredit nämlich nicht zurückzahlen kannst, hat die Bank die Möglichkeit, auf Dein Haus zuzugreifen. Du übereignest der Bank quasi einen Teil Deines Hauses als Sicherheit. Wenn Du Immobilien beleihst, solltest Du vor allem an dieses Risiko denken, wenn Du selbst in dem Haus wohnst.

Immobilie beleihen ohne Einkommen

Wenn Du über kein regelmäßiges Einkommen verfügst, kann es schwierig werden, eine Bank zu finden, die Dir einen Kredit bewilligt. Zwar besitzt Du mit der Immobilie eine Sicherheit, die Du beleihen kannst. Das Zahlungsausfallrisiko wird den meisten Banken dennoch zu groß sein. Wenn Du den Kredit nicht bedienen kannst, kann die Bank die Immobilie zwar bewerten. Der Aufwand ist groß und es gibt keine Sicherheit, dass die Bank ihr Geld inklusive der Zinsen zurückbekommt. Aus diesem Grund musst Du damit rechnen, dass Du die Immobilie nicht beleihen kannst, wenn Du kein Einkommen hast.

Autoreninfo

Andrea
Andrea
Als Content Managerin unterstützt Andrea das Team von Vermietet.de. Sie schreibt Fachtexte rund um die Immobilienbranche und betreut sämtliche redaktionelle Themen im Unternehmen. Aktuell kreiert sie Inhalte zu den neuesten Änderungen und Nachrichten für das Vermietet.de-Magazin.

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