Abschreibung für die Immobilie mit Rechner einfach kalkulieren

Wenn Sie als Immobilienbesitzer und Vermieter steuerliche Vorteile genießen möchten, sollten Sie bei der Abschreibung für die Immobilie einen Rechner zur Hand nehmen und die absetzbaren Kosten genau kalkulieren. Wir erläutern, was dabei zu beachten ist.

Lineare oder degressive Abschreibung?

Wenn Sie für die Steuererklärung die Abschreibung für die Immobilie mit einem Rechner berechnen möchten, muss klar sein, welche Abschreibungsform Sie anwenden dürfen. Die degressive Abschreibung mit fallenden Jahresbeträgen kann nur noch dann angewendet werden, wenn für die Immobilie ein Bauantrag oder Kaufvertrag vor dem 31.12.2005 erfolgt ist. Für alle übrigen Immobilien gilt die lineare Abschreibung, bei der die Jahresbeträge gleich bleiben.

Abschreibung für die Immobilie mit Rechner kalkulieren

Um die Abschreibung für die Immobilie mit dem Rechner kalkulieren zu können, müssen Sie neben dem Abschreibungssatz (je nach Abschreibungsform und Jahr nach der Anschaffung) die Nutzungsdauer der abzuschreibenden Anschaffung (Immobilie) sowie die Bemessungsgrundlage ermitteln.

Bei der Bemessungsgrundlage müssen Sie Folgendes beachten: Wenn Sie für die Immobilie die Abschreibung mit einem Rechner ermitteln möchten, müssen Sie alle Herstellungs- und Anschaffungskosten addieren. Hiervon ist der Anteil von Grund und Boden abzuziehen.
Zum Hintergrund: Der Fiskus geht davon aus, dass sich der Bodenwert nicht verändert, da sich zwar ein Gebäude abnutzen kann, aber der Boden nicht. Im Abschreibungsrechner für Immobilien hat der Bodenwert daher nichts zu suchen.
Haben Sie die Anschaffungs- und Herstellungskosten um den Bodenwert gemindert, nehmen Sie die Summe als Bemessungsgrundlage für die weiteren Berechnungen zur Abschreibung der Immobilie mit dem Rechner.

Sie vermieten eine denkmalgeschützte Immobilie?

Der Fiskus bietet nicht nur Förderungen für Denkmalschutz-Immobilien, sondern auch zusätzliche Steuervorteile an. Sowohl private Eigentümer als auch Vermieter können bei denkmalgeschützten Immobilien von der erhöhten AfA gemäß § 7 i Einkommensteuergesetz Gebrauch machen. Im Zuge von baulichen Maßnahmen zur Erhaltung des Baudenkmals können Sie in den ersten acht Jahren 9 % und in den nächsten vier Jahren 7 % der Herstellungskosten für Baumaßnahmen absetzen.

Beachten Sie jedoch: Wenn Sie ein denkmalgeschütztes Haus umbauen möchten, müssen die Baumaßnahmen von der Landesbehörde genehmigt sein und dem Erhalt des Baudenkmals dienen.

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Fazit: Abschreibung der Immobilie mit Rechner kalkuliere – viele Kosten sind absetzbar

Als Vermieter können Sie nicht nur die Anschaffungs- und Herstellungskosten der Immobilie über die Jahre der Nutzungsdauer von der Steuer abschreiben, sondern auch viele Kosten für Sanierungen, Umbauten und Modernisierungen. Es lohnt sich, die Abschreibung für das Gebäude mit einem Rechner genau zu kalkulieren, um nicht zu wenig abzuschreiben. Oftmals, wie im Fall eines vermieteten Denkmalschutzgebäudes, dürfen mehrere Abschreibungsformen kombiniert werden. Idealerweise fragen Sie hierzu einen Steuerberater.

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