A-Lage – die bestmögliche Lage Deiner Immobilie

Die Lage einer Immobilie gehört zu den entscheidenden Eigenschaften, wodurch der Wert maßgeblich mitbestimmt wird. Dabei wird zwischen Mikrolage, der näheren Umgebung, und Makrolage, die Region, unterschieden. Die A-Lage, bei Wohnimmobilien auch als Bestlage bezeichnet, ist die höchste Stufe. Erfahre in folgendem Beitrag mehr darüber.

Bei der Lagebeurteilung eines Objektes wird eine Unterscheidung in gewerbliche Immobilien und Wohnimmobilien vorgenommen.

Gewerblicher Bereich

Zur Beurteilung der Toplage von Immobilien im gewerblichen Bereich werden diese Faktoren in Bezug auf die Mikro- sowie Makrolage untersucht:

  • die Struktur des Gebietes,
  • Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel,
  • Anfahrt- und Parkmöglichkeiten,
  • zukünftige Entwicklung der Lage,
  • Einzelhandelsdichte und
  • Passantenfrequenz.

Die beste Lage einer Immobilie wird als 1A-Lage bezeichnet. Laut der Ausführung des GfK-Prisma-Instituts, das größte deutsche Marktforschungsinstitut, handelt es sich um eine Geschäftslage im Zentrum einer Stadt mit der höchsten Passantenfrequenz. Zudem zeichnet sich die Lage durch einen flächendeckenden Geschäftsbesatz aus, wie beispielsweise einem Kaufhof oder überregionalen Filialunternehmen. Auch Gastronomie oder Reisebüros zählen zu den Faktoren, die eine A-Lage ausmachen.

toplage immobilien

In einer 1A-Lage gibt es weder Leerstände noch Mindernutzungen. Als Beispiele hierfür lassen sich der Kurfürstendamm in Berlin, die Königsallee in Düsseldorf, die Maximilianstraße in München und der Neue Wall in Hamburg anführen. Zu den B-Lagen zählen hingegen Gegenden, welche direkt an eine 1A-Lage angrenzen, wie zum Beispiel die Nebenstraßen, die in der Nähe der Haupteinkaufsstraßen liegen. Als 2A-Lage zählen hingegen Standorte im Nebenbereich einer Stadt mit einem hohen Passantenaufkommen. Die Objekte solche Lagen müssen allerdings einen direkten Zugang zur Straße haben.

Wohnimmobilien

Für eine Unterscheidung der Lage von Wohnobjekten findet eine Einteilung in Bestlage, gute Lage, durchschnittliche Lage sowie einfach Lage statt. Hierbei sind die folgenden Merkmale relevant:

  • Versorgungsinfrastruktur,
  • sozialer Status der Region,
  • Freizeitangebote,
  • Vorhandensein von Naherholungsgebieten,
  • Immissionszustand,
  • Ruhesituation oder Nutzungsdichte.

Wohnimmobilien, welche der besten Wohngegend zugeordnet werden, sind in der Regel ruhig und zentral gelegen, haben Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung, eine gute Verkehrsanbindung und Naherholungsmöglichkeiten in der Nähe.

A-Lage oder doch besser B oder C?

Eine A-Lage bedeutet im Hinblick auf Ihre Immobilieninvestition immer eine gewisse Sicherheit. Jedoch bedeutet dieses geringe Risiko, dass Deine Rendite niedriger ist als in anderen Gegenden. Viele Investoren bevorzugen daher B- oder C-Lagen. Dort sind die Preise für Immobilien meist (etwas) geringer und die Rendite aus Mieteinnahmen höher. Allerdings gehst Du an solchen Standorten ein höheres Risiko ein. So ist die Nachfrage häufig geringer als in A-Lagen, die Märkte sind weniger transparent aufgrund fehlender Marktberichte und Statistiken und die Wirtschaftskraft ist niedriger.

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