Heizungssanierung leicht gemacht

Wussten Sie, dass über 70 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland veraltet sind. Dadurch werden Umwelt und Geldbeutel unnötig belastet. Daher ist es sinnvoll, eine Heizungssanierung durchzuführen. Dadurch tun Sie etwas für ein nachhaltigeres Wohnen und mehr Wohnkomfort.

Die Heizungssanierung ist kein To-Do, das man schnell abarbeitet. Als Vermieter müssen Sie sich nicht nur mit der Anlagenart und Handwerkersuche befassen, sondern auch mit den Kosten, Fördermitteln und der Modernisierungsumlage auf den Mieter.

Wir von Vermietet.de haben es uns zur Aufgabe gemacht, Vermieter zu entlasten – auf vielseitigste Weise. Im Vermietet.de-Portal finden Sie unter der Rubrik Vorfälle ein innovatives Tool, durch welches Sie den Durchblick anfallender Aufgaben behalten. Insbesondere bei größeren Instandhaltungsmaßnahmen wie einer neuen Heizungsanlage sparen Sie so Zeit und Nerven.

Heizungssanierung oder -modernisierung?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt seit dem Jahr 2016 vor, dass Heizkessel mit flüssig- oder gasförmigen Brennstoffen alle 30 Jahre ausgetauscht werden müssen. Ob Sie einfach nur die bisherige Heizungsanlage durch eine neue ersetzen oder die Heizung modernisieren, und damit den Energieverbrauch senken, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Je nachdem, ob Sie sich für die einfache Heizungssanierung oder die Modernisierung entscheiden, müssen Sie die Kosten jedoch unterschiedlich umlegen beziehungsweise abschreiben.

  • Instandsetzung: Sie tauschen einzelne, verschlissene oder defekte Bestandteile der Heizungsanlage aus. Die Kosten tragen Sie als Vermieter und können diese als Werbungskosten absetzen.
  • Modernisierende Instandsetzung: Wenn Sie eine veraltete oder verschlissene Heizung sanieren, können Sie den Standard beibehalten oder eine moderne Heizung einbauen. Sie tragen die Kosten für die reine Erhaltung der Heizung (die sogenannten „Sowieso-Kosten“). Die Kosten für die Modernisierung sind umlagefähig.
  • Modernisierung: Ist die vorhandene Heizungsanlage nicht erneuerungsbedürftig, wird aber dennoch durch eine moderne Anlage ausgetauscht, gilt die Heizungssanierung als Modernisierung und ist umlagefähig – mit acht Prozent jährlich. Die Modernisierung muss aber korrekt angekündigt werden.

Kosten der Heizungssanierung und weitere Ausgaben verwalten

Mit der kostenlosen Basisversion von Vermietet.de ist es ein Leichtes, die Kosten der Heizungssanierung und andere Ausgaben rund um die Vermietung übersichtlich zu verwalten. Tragen Sie einfach jegliche Investitionen für das Objekt unter dem Punkt „Kapitalanlage“ ein. Sie können die Kostenpunkte kategorisieren, als „bezahlt“ oder „offen“ markieren oder bestimmten Mietern zuordnen. Haben Sie für die neue Heizung einen Sanierungskredit aufgenommen, tragen Sie die Details ebenfalls unter „Kapitalanlage“ ein.

Alle Ausgaben erscheinen übersichtlich aufgelistet – je nach Objekt, Kostenkategorie, Bezahlstatus oder Mieter. Das gilt auch für die Betriebskosten und einmalige Ausgaben. Das Portal zeigt Ihnen, ob die Kosten umlagefähig sind. So tragen Sie auch gleich die richtigen Ausgaben für die Nebenkostenabrechnung eintragen.

Über uns: Vermietet.de
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