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April 21, 2019 | 5 Min Lesezeit

Grundstücksverwaltung extern oder selbst erledigen?

Wir von Vermietet.de wissen, dass die Grundstücksverwaltung zeitaufwendig und komplex sein kann. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Möglichkeit auf, die Verwaltung eines Grundstücks an einen externen Dienstleister auszulagern. Alternativ können Sie diese selbst beispielsweise mithilfe einer Software übernehmen., Wir erläutern hier die Vor- und Nachteile.

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Wir von Vermietet.de wissen, dass die Grundstücksverwaltung zeitaufwendig und komplex sein kann. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Möglichkeit auf, die Verwaltung eines Grundstücks an einen externen Dienstleister auszulagern. Alternativ können Sie diese selbst beispielsweise mithilfe einer Software übernehmen., Wir erläutern hier die Vor- und Nachteile.

Bundesweit gibt es Immobilienverwaltungen, die Sie nicht nur bei der Vermietung von Immobilien unterstützen, sondern auch Grundstücke verwalten, instand halten und die Rendite verbessern. Welche Aufgaben der Grundstücksverwaltung ein externer Dienstleister konkret übernimmt, wird individuell vereinbart. Das kann von der technischen Betreuung bis zur Neuvermietung und kaufmännischen Organisation alles beinhalten. Der Vorteil ist klar: Sie müssen sich (in der Regel) um nichts kümmern. Aber: Eine externe Grundstücksverwaltung ist mit Kosten verbunden.

Was kann eine externe Grundstücksverwaltung kosten?

Die Kosten für die externe Grundstücksverwaltung hängen von verschiedenen Faktoren ab und sind daher variabel. Folgende Faktoren spielen bei den Kosten eine Rolle:

  • Die Region: In der Stadt sind die Verwaltungskosten niedriger als auf dem Land, in Ostdeutschland tendenziell geringer als in Westdeutschland.
  • Die Anzahl der Verwaltungseinheiten bzw. Grundstücke: In der Regel rechnet man bei der Haus- und Grundstücksverwaltung nach Verwaltungseinheit ab. Je mehr Verwaltungseinheiten Sie extern verwalten lassen wollen, umso teurer wird es. Ferner gilt bei vielen Dienstleistern: Immobilienbesitzer mit wenigen Verwaltungseinheiten (circa zehn) zahlen pro Verwaltungseinheit mehr, als Eigentümer mehrerer Verwaltungseinheiten.
  • Der Leistungsumfang: Je mehr Aufgaben Sie an den Dienstleister übertragen, umso teurer wird die Grundstücksverwaltung.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) ermittelt in einem Branchenbarometer die durchschnittlichen Kosten für die Verwaltung von Immobilien und Grundstücken. Folgende Durchschnittskosten sind aus dem 6. DDIV Branchenbarometer für 2018 zu entnehmen:

  • Der Regelsatz für die WEG-Verwaltung pro Einheit und Monat liegt je nach Anzahl der Einheiten zwischen 24,13 Euro (weniger als zehn Einheiten) und 17,46 Euro (mehr als 100 Einheiten). Die Verwaltung von Garagen kostet 3,84 Euro und von Stellplätzen 3,57 Euro.
  • Der Regelsatz für die Mietverwaltung pro Einheit und Monat liegt je nach Anzahl der Einheiten zwischen 26,15 Euro (weniger als zehn Einheiten) und 19,98 Euro (mehr als 100 Einheiten). Für die Verwaltung von Garagen werden durchschnittlich 3,82 Euro und von Stellplätzen 3,57 Euro berechnet.
  • Die Grundstücksverwaltung von Sondereigentum kostet im Durchschnitt 23,21 Euro mit WEG-Verwaltung und 23,21 Euro ohne WEG-Verwaltung.
  • Zusatzleistungen wie die Lohnabrechnung für WEG-Angestellte, die Regulierung von Versicherungsschäden oder die Erstellung von Jahresabrechnungen werden gesondert vergütet. Ob und für welche Leistungen die Sonderzulagen abgerechnet werden, hängt vom individuellen Vertrag ab.

Mit einem externen Dienstleister belaufen sich die Kosten der Grundstücksverwaltung pro Jahr und Einheit auf rund 300 Euro (ohne Zusatzleistungen). Beachten Sie, dass Sie diese Kosten nicht über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen dürfen. Sie können die Ausgaben für die Grundstücksverwaltung lediglich als Werbungskosten in der Steuererklärung in Anlage V absetzen.

Alternative: Grundstücksverwaltung selbst übernehmen

Sie können die Grundstücksverwaltung auch selbst übernehmen, ohne dass Sie dabei viel Aufwand betreiben müssen oder die Aufgaben zu komplex sind. Das gelingt, wenn Sie die Liegenschaftsverwaltung mit einer Software machen. Verschiedene Verwaltungsaufgaben wie beispielsweise die Buchhaltung oder Nebenkostenabrechnung lassen sich mit einer Software wie Vermietet.de mühelos und ohne fachliche Vorkenntnisse erledigen.

Die größten Vorteile sind dabei:

  • Sie haben keine bis sehr geringe Kosten
  • und übernehmen die Grundstücksverwaltung eigenständig,
  • ohne aber einen hohen Aufwand zu haben.

Bei externen Dienstleistern gilt es zudem zu beachten, dass Sie dennoch als Eigentümer bzw. Vermieter verantwortlich sind und haften (sofern der Dienstleister nicht schuldhaft handelt).

Autoreninfo

Martina Arnold
Martina war lange für eine Hausverwaltung tätig und hat ihr Wissen mitgenommen, um nun selbst und ihre eigenen Objekte zu verwalten. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilt sie gerne mit uns.

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