Fenstersanierung: Modernisierung & Mieterhöhung

Die Fenstersanierung ist insbesondere für Eigentümer von Altbauten ein essentielles Thema. Ältere Gebäude müssen mit der Zeit saniert werden, vor allem auch im Hinblick auf die neueren Energieeinspargesetze. Doch was müssen Sie als Vermieter hierbei beachten, wo können Kosten eingespart werden und wie verhält es sich mit der anschließenden Mieterhöhung? Wir verraten es Ihnen. Zudem sagen wir Ihnen, wie Sie mit unserem Tool wertvolle Zeit, Nerven und Kosten sparen.

Vermieter kennen das: Man steht vor einem riesigen Berg an Aufgaben und weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Wenn Sie das auch durchleben und zudem einen Altbau besitzen, wissen Sie sicherlich auch, wie nervenaufreibend die Planung von Modernisierungsmaßnahmen sein kann. Zum einen stellt sich die Frage, was wie saniert werden soll. Dabei müssen gesetzliche Vorschriften beachtet werden. Und wenn Sie dann auch noch eine Immobilie haben, die unter Denkmalschutz steht, gilt es einiges mehr zu beachten.

Hinweis: Die Fenstersanierung an Denkmalschutzgebäuden müssen Sie zuvor von der Denkmalschutzbehörde genehmigen lassen.

Gut, dass wir von Vermietet.de da sind! Wir haben ein Tool entwickelt, mit dem Sie Ihre anfallenden Arbeiten als Vermieter im Handumdrehen erledigen. Zudem behalten Sie Ihre wichtigsten Zahlen für Ihre Investition im Blick und erhalten so mehr Rendite. Was hat das nun mit einer Fenstersanierung zu tun? Das zeigen wir Ihnen weiter unten. Zunächst klären wir Sie zum eigentlichen Thema auf.

Fenstersanierung als Umlage oder Modernisierung?

Der Begriff Fenstersanierung umfasst allgemein den Austausch vorhandener Fenster. Es macht für Sie als Vermieter jedoch einen erheblichen Unterschied, ob Sie eine Instandsetzung oder Modernisierung (mit verbessertem Wärme- und Schallschutz) durchführen.

  • Der Austausch von kaputtem Glas, defekten Rahmen oder der neue Anstrich der Fenster gelten als Instandsetzungsmaßnahme. Die Kosten einer solchen Fenstersanierung tragen Sie als Vermieter und dürfen diese als Werbungskosten absetzen. Übersteigen die Kosten der Fenstersanierung in den ersten drei Jahren nach Anschaffung der Immobilie 15 Prozent des Gebäudewerts, werden die Kosten als anschaffungsnahe Herstellungskosten abgeschrieben.
  • Wenn Sie mehr als zehn Prozent der Fenster sanieren, müssen Sie gemäß der Energieeinsparverordnung die Vorgaben zum Wärmedurchgangskoeffizienten berücksichtigen. Bei einer solchen Fenstersanierung spricht man von einer modernisierenden Instandsetzung, die Sie teilweise als Modernisierung auf den Mieter umlegen dürfen. Umlagefähig sind die Kosten für die Wärmeschutzverglasung, nicht aber für die Erneuerung der Fenster.
  • Die Fenster modernisieren Sie, wenn die vorhandenen Fenster nicht erneuerungs- oder sanierungsbedürftig sind. Diese Maßnahme dient einzig der Verbesserung des Gebäudes beziehungsweise Reduzierung des Energieverbrauchs. Eine solche Fenstersanierung legen Sie als Modernisierung mit bis zu acht Prozent der Kosten auf den Mieter um.

Achtung: Mieterhöhungen nach Modernisierungen sind nur dann möglich, wenn sie vom Vermieter ordnungsgemäß angekündigt wurden. Damit Sie sich auf der rechtssicheren Seite befinden, haben wir für Sie anwaltlich geprüfte Vorlagen für die Ankündigung der Modernisierungsmaßnahme sowie für die Mieterhöhung vorbereitet.

Die Fenstersanierung mit Vermietet.de managen

Die Sanierung der Fenster können Sie ganz einfach mit unserem Tool managen:

  1. Melden Sie sich im Portal an oder registrieren Sie sich und legen Ihre Mieteinheiten an.
  2. Klicken Sie auf Vorfälle und schon können Sie Ihre geplante Fenstersanierung hinterlegen.

So behalten Sie stets den Überblick, was Sie dahingehend noch zu tun haben, wen Sie kontaktieren müssen und was bereits erledigt ist.

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Kosten für die Fenstersanierung im Blick

Mit Vermietet.de haben Sie nicht nur die Kosten für Vorhaben wie eine Fenstersanierung im Blick, sondern schaffen generell mehr Transparenz in Ihrer Buchhaltung. Tragen Sie alle Ausgaben – objekt- und mieterbezogen – in unserem Tool ein – inklusive Datum und Bezahlstatus. Unser System zeigt umlagefähige Kosten direkt an, sodass Sie diese für die Nebenkostenabrechnung berücksichtigen können.

Sie müssen nicht mehr nach Rechnungen in der Ablage suchen oder nach Angebotsschreiben im E-Mail-Account: Auf Vermietet.de bündeln Sie alle Rechnungen, Ausgaben und vieles mehr und erleichtern sich so die Buchhaltung. Kosten tragen Sie bequem per Smartphone-App oder am PC ein. So macht Immobilienverwaltung Spaß!

Über uns: Vermietet.de
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