Bundesfachverband der Immobilienverwalter

Für Immobilienverwalter gibt es mittlerweile zwar eine potenzielle Zertifizierungspflicht, diese ist gesetzlich jedoch noch nicht vollends umgesetzt. Beratend zur Seite steht der Bundesfachverband der Immobilienverwalter, der sich als Fachverband für die Rechte und Pflichten der Immobilienverwalter einsetzt. Wozu der Bundesfachverband der Immobilienverwalter genau da ist und in welchen Bereichen er aktiv ist, erklären wir Dir im nachfolgenden Beitrag.

Den Bundesfachverband für Immobilienverwalter gibt es seit mittlerweile fast 30 Jahren. Aktuell betreut der BVI Verband in etwa 800 Mitgliedsunternehmen, vom kleinen Einmann-Betrieb bis hin zu großen Verwaltungsgesellschaften. Das Ziel des Verbands deutscher Immobilienverwalter besteht darin, die Eigentümer der Immobilien möglichst gut und kompetent betreuen zu können und im gleichen Zuge das Vermögen derer zu halten bzw. zu vermehren. Dies will der Verband der Immobilienverwalter unter anderem durch Weiterbildungs- und Qualifikationsangebote für die Mitglieder erzielen.

Neben der Verbreitung aktueller Informationen rund um die Verwaltung spielt auch die Öffentlichkeitsarbeit eine tragende Rolle im Bundesfachverband der Immobilienverwalter. Aufklärung sowie Weitergebung des Know-Hows sind elementare Bausteine im Verband. Ein wichtiger Aspekt für Verwalter besteht zudem in der Schnittstelle zur Politik, denn der Bundesfachverband der Immobilienverwalter dient als Sprachrohr zwischen Verwaltern und den politischen Institutionen bzw. den Entscheidungsträgern. Entsprechend wichtig ist es, dass die Interessen der Immobilienverwalter im Verband klar kommuniziert und vertreten werden.

bvi verband

Regelmäßig stattfindende Gespräche bzw. Informationsveranstaltungen runden das Konzept des BVI Verbands ideal ab. Neben Online-Terminen finden diese in aller Regelmäßigkeit auch in Präsenz statt – und zwar in den unterschiedlichen Regionen des Verbands der Immobilienverwalter.

Die verschiedenen Landesverbände des Bundesfachverbands der Immobilienverwalter

Um einen Überblick über die Mitglieder zu behalten, hat sich der BVI in sieben Landesverbände untergliedert. Jeder Landesverband pflegt seine Mitglieder und Partner selbst, um einen bestmöglichen Austausch gewährleisten zu können. Aktuell gibt es die folgenden Landesverbände:

  • Landesverband Baden-Württemberg
  • Landesverband Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
  • Landesverband Bayern
  • Landesverband Mitte
  • Landesverband Nord
  • Landesverband Süd-West
  • Landesverband West

Die Ideale eines jeden Landesverbands decken sich jedoch mit denen des Bundesverbands. Dazu zählen unter anderem die Glaubwürdigkeit sowie die Kompetenz, welche bei Immobilienverwaltern an oberster Stelle stehen sollte. Denn letztlich kümmert sich ein Immobilienverwalter um das Vermögen Dritter, welche natürlich im Idealfall bestens beraten werden möchten, um das Vermögen nicht zu schmälern oder falsche Entscheidungen zu treffen.

Um Mitglied beim BVI Verband zu werden, muss der Verwalter neben einer Gewerbeerlaubnis nach § 34c auch eine Vertrauensschadenversicherung vorlegen. Darüber hinaus muss eine Selbstauskunft ausgefüllt werden. Im Gegenzug erhalten Mitglieder beispielsweise den Zugriff auf Rahmenverträge, die die Immobilienverwaltung betreffen sowie Arbeitshilfen und eine Rechtsberatung. Gerade letztere kann bei größeren WEG-Verwaltern des Öfteren genutzt werden, wenn es Streitigkeiten mit den Eigentümern gibt. Generell lohnt sich also eine Mitgliedschaft im Bundesfachverband der Immobilienverwalter für eben solche, da es zahlreiche unterschiedliche Vorteile gibt.

Achte bei der Wahl des Verwalters darauf, nicht an die falschen Personen zu geraten

Für Dich als Eigentümer einer Immobilie spielt der Bundesfachverband der Immobilienverwalter eine untergeordnete Rolle. Zwar kannst Du davon ausgehen, dass ein Mitglied in diesem Verband ordentliche Arbeit leistet, dennoch ist die Mitgliedschaft nur den wenigsten Verwaltern bekannt. Dementsprechend solltest Du Dir vor der Wahl eines Immobilienverwalters unbedingt Referenzen sowie Nachweise über die Sachkunde der Verwaltung einholen. Solche Verwalter, die eben jene Qualifikationen nachweisen können, teilen sie auch gerne mit potenziellen Kunden.

Darüber hinaus solltest Du die Leistungen, die der Immobilienverwalter anbietet, mit den Leistungen anderer Verwalter vergleichen. Denn nur so kannst Du gewährleisten, dass Du den richtigen Partner für Deine Immobilien auswählst.

Entdecke alternative Wege, um Deine Immobilie zu verwalten

Wenn Du Dich nicht mit einem externen Verwalter herumschlagen möchtest, kannst Du in der heutigen Zeit auch vollends auf die Digitalisierung zählen. Mittlerweile gibt es Online-Plattformen, die Dich bei der Verwaltung Deiner Immobilie von A bis Z unterstützen. Vermietet.de ist eine solche Plattform und bietet den Kunden immens viele Vorteile und erleichtert so Deinen Arbeitsalltag enorm.

Neben einem Überblick über sämtliche Einnahmen und Ausgaben, die Du mit Vermietet.de hast, kannst Du spielend leicht Nebenkostenabrechnungen für Deine Mieter erstellen. Diese Abrechnungen sind rechtskonform und leicht verständlich.

Halte Deine Modernisierungsmaßnahmen immer im Blick, indem Du sämtliche Unterlagen dazu, wie beispielsweise Angebote und Fotodokumentationen, zum Prozess ablegst. Durch das online basierte System kannst Du diese Unterlagen von überall aus abrufen und einsehen.

Vermietet.de bietet Dir darüber hinaus auch zahlreiche Musterschreiben, um Deine Immobilie fachgerecht zu verwalten. Darunter fallen beispielsweise Mietverträge. Du siehst also, dass Vermietet.de Dir fast die komplette Arbeit mit Deiner Immobilie abnimmt. Verlasse Dich in Zukunft also einfach auf unseren Onlinedienst anstelle eines Verwalters – Du wirst es nicht bereuen!

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