Maklerprovision – Höhe & Einsparmöglichkeiten

Bei einem Immobilienverkauf wird häufig ein Makler herangezogen. Dieser erzielt häufig , bessere Preise und kann schwierige Fragen beantworten. Sie fragen Sich, wie hoch die Maklerprovision ausfallen wird und wie Sie hier sparen können? Wir haben die Antworten auf die wichtigsten Fragen hier in Kürze für Sie zusammengestellt.

Eine klare Vorgabe, wer den Makler bezahlt, gab es vor dem Jahr 2015 nicht. Häufig wurde aus diesem Grund der Mietinteressent zur Kasse gebeten, was vor allem durch den äußerst komplexen und durchaus kritischen Immobilienmarkt bedingt war. Handelte es sich bei einer Immobilie oder Wohnung jedoch um ein schwer vermittelbares Objekt, konnte die Maklerprovision auch vor 2015 als Anreiz direkt vom Verkäufer beziehungsweise Vermieter übernommen werden.

Das gilt seit 2015

Seit dem 01. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip, nach welchem in der Regel der Vermieter selbst für die Maklerprovision und die damit verbundenen Kosten aufkommt. Beim Hausverkauf findet meist eine Teilung der entstehenden Kosten statt, sodass sich Käufer und Verkäufer die Zahlung jeweils zur Hälfte teilen.

Die Höhe der Provision beim Makler

Theoretisch ist die Provision für Makler frei verhandelbar. Um Willkür und zu hohe finanzielle Belastungen zu vermeiden, gibt es für die Höhe der Maklerprovision gesetzliche Regelungen:

  • Bei der Vermietung darf die Maklerprovision nicht mehr als zwei Nettokaltmieten betragen.
  • Beim Verkauf haben sich marktübliche Preise je Bundesland ergeben. In den meisten Bundesländern liegt beispielsweise die Maklerprovision beim Hauskauf bei 7,14 Prozent. Hierbei werden die Kosten in der Regel aufgeteilt, sodass der Verkäufer genau so viel wie der Käufer der Immobilie bezahlen muss.
maklercourtage

Vor allem in den kleineren Bundesländern wie Bremen, Hamburg oder Berlin ist diese Aufteilung allerdings nicht gegeben, wodurch der Käufer den vollständigen Preis für die Maklerprovision finanzieren muss. Wie hoch die exakte Maklerprovision letztendlich ausfällt, ist wiederum eine Frage des Miet- oder Verkaufspreis der Immobilie.

Besonderheiten rund um die Maklerprovision

Ausnahmen und Unterschiede gibt es wiederum, wenn Sie eine Gewerbeimmobilie verkaufen und Steuern absetzen können. Alle Preise und Provisionssätze der jeweiligen Bundesländer umfassen bereits die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, die bei einem geschäftlichen Verkauf abgesetzt werden dürfen. So sparen Sie auch beim Immobilienverkauf Provision, wodurch die gesamte Maklercourtage je nach Verkaufspreis deutlich geringer ausfällt.

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Komplett auf die Leistungen eines Maklers verzichten sollten Sie allerdings nicht, wenn Sie nicht ausreichend Zeit und Erfahrung haben. Die Vorteile sind, dass sich bessere Konditionen beim Hausverkauf aushandeln lassen. Dadurch erhalten Sie am Ende mehr Rendite für Ihre Immobilie. Suchen Sie sich aus diesem Grund einfach den geeigneten Makler aus und prüfen, ob die veranschlagte Maklerprovision zu den gebotenen Leistungen sowie Ihrer Erwartung passt.

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