Wie krisensicher ist Ihre Vermietung?

Die Pandemie hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt: Sie hat Angst, Unsicherheit, finanzielle Schockwellen verursacht. Aber einige Dinge haben sich nicht geändert. Die Grundprinzipien eines erfolgreichen und ethisch einwandfreien Immobilieninvestments bilden in diesen turbulenten Zeiten ein Fundament für Vermieter und sichern auf diese Art nicht nur das gute Gewissen, sondern auch die finanzielle Stabilität für sich selbst und die eigenen Mieter.

Vermieter, die ihr Geschäft auf Grundlage dieser Prinzipien führen, ihre Mieter kennen und eine Beziehung zu ihnen pflegen, werden diese Krise überstehen, vorausgesetzt sie bleiben flexibel und passen sich den sich verändernden Marktkräften an. Nach dem ersten Schock ist es wichtig, über den Tellerrand hinauszublicken und die eigene Vermietung neu auszurichten. Hier sind vier starke Prinzipien, die Sie dabei berücksichtigen sollten.

Mensch im Mittelpunkt

Vermieter, die eine gute Beziehung zu ihren Mietern haben, können viel durchsetzen. Stellen Sie sicher, dass es Ihren Mietern gut geht und verdeutlichen Sie ihnen, dass Sie Herausforderungen wie Kurzarbeit oder gar eine Kündigung gemeinsam überstehen können. Man kann nie wissen, wann ein solches Problem auftaucht, aber wenn es passiert, wollen Sie sicherlich informiert sein – nehmen Sie Ihrem Mieter also, sofern möglich, bereits im Vorwege die Unsicherheit. 

Reserven halten

Das nächste Investment lauert hinter der nächsten Ecke. Doch wenn uns die aktuelle Pandemie eines lehrt, dann das nichts schlimmer ist, als Liquiditätsengpässe. Wer monatliche Zins- und Tilgungsraten an die Bank zahlen muss, dem hilft die versprochene Mietzahlung in drei Monaten in der aktuellen Situation nicht. Halten Sie eine Liquiditätsreserve, um schwere Zeiten zu überbrücken. Empfehlenswert ist eine Rücklage von drei bis sechs Warmmieten, um sich einen Vorsprung zu verschaffen und die schlimmste Zeit zu überbrücken.

Flexibilität schaffen

Auch für Immobilienbesitzer lohnt es sich, strategische Planung zu betreiben, solange man für Marktveränderungen offen bleibt. Bei einer Pandemie oder anderen Katastrophe ist das nicht anders. Wer über strategische Pläne verfügt, sollte Flexibilität einbauen, um mit verschiedenen Szenarien zu spielen und anderen Marktteilnehmern voraus zu sein. So ist es nicht nur möglich, die Krise sicher zu überstehen, sondern auch gestärkt daraus hervorzugehen.

Blick in die Zukunft

Halten Sie Ausschau nach Prozessen, Neuerungen und Technologien, die Ihre Vermietung  zukunftssicher ausrichten. So haben Sie immer einen Schritt Vorsprung. Gibt es Förderprogramme, die Ihre Vorhaben unterstützen? Welche Werkzeuge können Sie nutzen, um Ihre Buchhaltung zu vereinfachen? Schauen Sie sich auch um nach Innovationen, die ihre Arbeit flexibilisiert und vielleicht sogar ein mobiles Büro ermöglicht, damit Ihre Vermietung auch im Falle einer erneuten Krise am Laufen bleibt und Informationen geballt an einer Stelle zusammenlaufen. So verlieren Sie Risiken nicht aus dem Blick und schöpfen alle Möglichkeiten aus. 

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