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August 29, 2018 | 3 Min Lesezeit

Schnäppchen-Häuser kaufen – Tipps & Tricks

Sie denken, die Wörter Schnäppchen und Häuser kaufen passen nicht zusammen? Da liegen Sie falsch, denn mit einigen Tricks lassen sich auch Häuser günstig erwerben. Hierbei gibt es allerdings ein paar Sachen zu beachten, damit Sie am Ende nicht mehr bezahlen, als Ihnen lieb ist.

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Sie denken, die Wörter Schnäppchen und Häuser kaufen passen nicht zusammen? Da liegen Sie falsch, denn mit einigen Tricks lassen sich auch Häuser günstig erwerben. Hierbei gibt es allerdings ein paar Sachen zu beachten, damit Sie am Ende nicht mehr bezahlen, als Ihnen lieb ist.

Schnäppchen-Häuser zu kaufen haben einen entscheidenden Vorteil: der geringe Kaufpreis. Jene Immobilienpreise liegen meist deutlich unter den Preisen von Neubauten oder jungen Bestandsimmobilien. Aber ein richtiges Schnäppchen ist nur dann ein Schnäppchen, wenn dennoch die Qualität ausreichend ist – zumindest sollten Sie am Ende nicht wesentlich mehr bezahlen als bei einer neuen oder hochwertigen Immobilie. Dann sparen Sie tatsächlich Geld und können sich ohne viel Eigenkapital oder ein hohes Einkommen eine eigene Immobilie leisten.

Jede Medaille hat leider auch ihre Kehrseite. In der Regel gibt es oftmals einen Grund, warum die Häuser so günstig angeboten werden. Achten Sie unbedingt auf die folgenden Nachteile, wenn Sie Schnäppchen-Häuser kaufen wollen:

Oftmals sind die günstigen Häuser stark renovierungsbedürftig, sodass Sie in jedem Fall auch die Sanierungs- und Modernisierungskosten in Ihrer Kalkulation berücksichtigen müssen. Daher sollten Sie das Haus von einem Baugutachter auf versteckte Mängel überprüfen zu lassen. Andernfalls könnte der Kauf eines solchen Schnäppchens unter Umständen zum finanziellen Desaster werden, wenn es nicht nur renoviert, sondern von Grund auf erneuert werden muss.

Schnäppchen-Häuser kaufen – was Sie vor dem Kauf beachten müssen

Schnäppchen-Häuser bei Versteigerungen kaufen – so bereiten Sie sich vor

Möchten Sie ein Schnäppchen-Haus kaufen, bieten sich Versteigerungen an. Hier werden die Immobilien deutlich unter dem üblichen Verkehrswert angeboten. Die Angebote finden Sie nicht nur in Online-Portalen und Kleinanzeigen, sondern auch beim örtlichen Amtsgericht. Was es dabei zu beachten gilt, haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Zwangsversteigerungen haben ihre eigenen Gepflogenheiten. Besuchen Sie nach Möglichkeit einige Versteigerungen, um das Prozedere kennenzulernen.
  • Informieren Sie sich umfassend beim Amtsgericht und bei anderen Quellen über die Immobilie. Sie erhalten dann in der Regel einen Einblick in das Verkehrsgutachten, welches Amtsgerichte für Zwangsversteigerungen erstellen müssen. Informieren Sie sich ebenso über Mietrechte, Nießbrauchrechte, Grundpfandrechte und ähnliches.
  • Wenn Sie die Möglichkeit einer Immobilienbesichtigung bekommen, nehmen Sie diese unbedingt in Anspruch und lassen Sie sich von einem Bausachverständigen begleiten, der Sie auf bauliche Mängel hinweist.
  • Kalkulieren Sie alle Kosten für den Kauf und die Nebenkosten, und planen Sie ausreichend finanzielle Mittel für unerwartete Sanierungsarbeiten ein.

Wie Sie Schnäppchen-Häuser kaufen & finanzieren

Wenn Sie Schnäppchen-Häuser kaufen, gehen Sie vor allem das Risiko ein, unentdeckte Mängel beheben zu müssen, was die Kosten schnell in die Höhe treiben lässt. Sie sollten also sehr genau kalkulieren und ausreichend finanzielle Mittel einplanen, um unerwartete Mängel beseitigen zu können. Wenn Sie das Haus anschließend vermieten möchten, können Sie zudem die Anschaffungs- und Renovierungskosten von der Steuer absetzen und die Mieteinnahmen zur Tilgung der Baufinanzierung nutzen. In jedem Fall ist es sinnvoll Baudarlehen in einem Vergleich gegenüberzustellen, um die bestmöglichen Konditionen zu ermitteln.

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Achtung

Bei Mischimmobilien (Eigennutzung und Vermietung) müssen die Kosten für Anschaffung und Sanierung klar getrennt werden, damit das Finanzamt die Anschaffungs- und Renovierungskosten als Werbungskosten in der Steuererklärung anerkennt.

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Achtung

Bei Mischimmobilien (Eigennutzung und Vermietung) müssen die Kosten für Anschaffung und Sanierung klar getrennt werden, damit das Finanzamt die Anschaffungs- und Renovierungskosten als Werbungskosten in der Steuererklärung anerkennt.

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Wenn Sie Schnäppchen-Häuser zum günstigen Preis kaufen möchten, können Sie ebenfalls Bauerwartungsland erwerben. Da hier noch keine Baugenehmigung vorliegt, gilt die Fläche als Ackerland und ist dementsprechend günstig im Preis. Hierbei ist jedoch auch Vorsicht geboten, denn wenn Sie sich diesen Kauf finanzieren lassen möchten, erkennen die Banken das Land in der Regel nicht als Sicherheit an.

Sie sehen also, Schnäppchen machen und Häuser kaufen passen durchaus zusammen. Und wenn Sie unsere Tipps beachten, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen beim Immobilienkauf.

Autoreninfo

Andrea
Andrea
Als Content Managerin unterstützt Andrea das Team von Vermietet.de. Sie schreibt Fachtexte rund um die Immobilienbranche und betreut sämtliche redaktionelle Themen im Unternehmen. Aktuell kreiert sie Inhalte zu den neuesten Änderungen und Nachrichten für das Vermietet.de-Magazin.

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