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Oktober 4, 2019 | 9 Min Lesezeit

Mit drei Möglichkeiten den Grundstückswert ermitteln, wir zeigen wie!

Der Grundstückswert bezeichnet den Wert des Grundstücks ohne Bebauung. Den Grundstückswert zu ermitteln ist deshalb um einiges einfacher, als den Preis einer Immobilie inklusive Grundstück festzulegen. Wir zeigen Ihnen heute, wie Sie die Grundstückswertermittlung selbst vornehmen und auf was Sie achten müssen, wenn Sie mit einem Immobiliensachverständigen zusammenarbeiten.

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Der Grundstückswert bezeichnet den Wert des Grundstücks ohne Bebauung. Den Grundstückswert zu ermitteln ist deshalb um einiges einfacher, als den Preis einer Immobilie inklusive Grundstück festzulegen. Wir zeigen Ihnen heute, wie Sie die Grundstückswertermittlung selbst vornehmen und auf was Sie achten müssen, wenn Sie mit einem Immobiliensachverständigen zusammenarbeiten.

Welche Faktoren sind beim Grundstückswert ermitteln wichtig?

Für den Grundstückswert werden regelmäßig Daten aus der Vergangenheit herangezogen. Die Beurteilung des Wertes ist daher ziemlich ungenau und kann nur einen ersten Anhaltspunkt bieten. Folgende Merkmale werden zur Wertermittlung des Grundstücks in der Regel herangezogen:

  • Fläche und Form des Grundstücks
  • Lage des Grundstücks
  • Bodenverhältnisse
  • Erschließungsgrad
  • Bauliche Nutzbarkeit des Grundstücks
  • Belastungen des Grundstücks
  • Stand der aktuellen Bebauung
  • Eventuelle Altlasten oder Denkmalschutz

Diese und noch andere Faktoren werden schlussendlich zu einem Grundstückswert kombiniert. Die gesetzliche Regelung dazu ist in der Immobilienwertermittlungsverordnung festgeschrieben. Für die Grundstückswertermittlung gelten also feste Grundsätze und Regeln.

Wie auch bei der Wertermittlung einer Immobilie gibt es verschiedene Verfahren, die man zur Wertermittlung nutzen kann. Ein Sachverständiger würde entweder das Vergleichswertverfahren, Bodenwertermittlungsverfahren, Ertragswertverfahren, Sachwertverfahren oder eine Kombination aus mehreren Verfahren nutzen, um zu einem Wert zu gelangen. Doch dazu später mehr.

Wie können Sie nun ohne den Sachverstand einen Überblick über den Grundstückswert erhalten? Das klären wir im nächsten Abschnitt.

[vc_section]

1. Unkompliziert anmelden 

2. Objekt anlegen

3. Wert schätzen lassen 

[/vc_section]

So können Sie selbst den Grundstückswert ermitteln!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen Sie die Wertermittlung des Grundstücks vornehmen können. Die drei einfachsten Möglichkeiten wollen wir Ihnen nun aufzeigen.

Wertermittlung des Grundstücks anhand von Online Rechnern

Im Internet gibt es verschiedene Rechner, die es für den Anwender ziemlich einfach gestalten, den Grundstückswert zu ermitteln. Wenn Sie beispielsweise Grundstückswertermittlung oder Wertermittlung Grundstück in die Suchmaschine Google eingeben, sollten Sie zu einigen Rechnern gelangen. Wenn Sie den Verkehrswert berechnen möchten, müssen Sie neben der Grundstücksfläche auch die Postleitzahl des Grundstücks angeben.

Dieses Vorgehen ist natürlich sehr ungenau. Die Zahlen, die Sie hier erhalten, sind eher grobe Schätzungen als absolute Werte. Deshalb gibt es einen ähnlichen Weg, der etwas offizieller und zuverlässiger funktioniert.

grundstückswertermittlung

Grundstückswert ermitteln anhand des Bodenrichtwerts

Da die Berechnung des Grundstückswerts gesetzlich geregelt ist, gibt es hierzu auch offizielle Tabellen und Karten. In den Bodenrichtwertkarten werden die Grundstücke in einzelne Zonen unterteilt. Vorher müssen die Nutzungs- und Wertverhältnisse abgeglichen werden, damit man hier ein genaues Ergebnis erhält. Sie kann der Bodenrichtwert für eine einzelne Straße oder ein ganzes Areal ermittelt werden.

Für diese Art der Ermittlung des Grundstückswerts gibt es Online Rechner und Karten. Das Zauberwort heißt BORIS. Jedes Bundesland hat ein Bodenrichtwertinformationssystem, in dem man für eine kleine Gebühr die Informationen zum Bodenrichtwert anfordern kann.

Wenn Sie sich die Arbeit nicht selbst machen möchten, haben Sie noch eine weitere Option. Sie können einen Immobiliensachverständigen beauftragen, der mit Ihnen den Grundstückswert ermittelt. Auf diese Option gehen wir im nächsten Teil ein.

Mit einem Immobiliensachverständigen den Grundstückswert ermitteln

Der einfachste, aber meist kostspieligste Weg ist immer die Arbeit jemand anderen machen zu lassen. Wenn Sie die Arbeit nicht selbst machen möchten, können Sie einen Immobiliensachverständigen beauftragen.

Ein Sachverständiger kostet mehrere hundert Euro. Der maximale Betrag, den ein freier Sachverständiger verlangen kann, ist auf 1,5 Prozent des Immobilienwerts gedeckelt. Abhängig davon, für welchen Zweck Sie den Grundstückswert ermitteln wollen, kann sich ein Sachverständiger durchaus lohnen.

Glühbirne

Hinweis: Achten Sie vor allem auf einen Sachverständigen, der gut ausgebildet, langjährige Erfahrung und stetige Fortbildung betrieben hat. So können Sie sicher gehen, dass das Ergebnis der Wertes ein realistisches ist.

Wie Sie gesehen haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Wertermittlung eines Grundstücks. Für welche Variante Sie sich entscheiden, liegt vor allem auch am Zweck der Wertermittlung und dem Umfang. Damit Sie ständig auf dem Laufenden gehalten werden, bieten wir mit unserer übersichtlichen Immobilienbewertung ein intuitives Tool, womit Ihnen der Überblick ganz leichtfällt. Zusätzlich erhalten Sie monatliche Marktwertupdates zu all Ihren Immobilien.

Autoreninfo

Jonas Winkler
Jonas Winkler
Jonas ist seit mehr als fünf Jahren als Bauleiter tätig und weiß, worauf es beim Immobilienbau ankommt. Mit seiner Expertise unterstützt er unsere Redaktion tatkräftig.

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