Bausachverständigen vor dem Hauskauf beauftragen – Gehen Sie auf „Nummer Sicher“!

Sie möchten in ein Eigenheim oder Renditeobjekt zur Vermietung investieren? Wir von Vermietet.de wissen, dass ein solches Vorhaben oft mit Unsicherheiten verbunden sein kann. Schauen Sie sich also vor der Vertragsunterzeichnung die Immobilie genau an! Doch wann sollte man einen Bausachverständigen vor dem Hauskauf einbinden?

Angesichts der hohen Immobilienpreise für Gewerbeimmobilien und Wohnimmobilien empfiehlt es sich, einen Bausachverständigen vor dem Hauskauf zu konsultieren und mit ihm eine Hausbegehung durchzuführen. Sichern Sie sich gegen hohe Investitionen ab: Auch Immobilien verfügen über eine begrenzte Nutzdauer. Können Sie es sich leisten, eine Immobilie mit Mängeln zu kaufen? Besonders folgende Immobilien sollte sich ein Bausachverständiger vor dem Hauskauf anschauen:

  • Immobilien, die vor über 20 Jahren erbaut wurden. Materialien und Leitungen veralten und müssen bei Zeiten erneuert werden.
  • Immobilien, bei denen Sie Mängel und Schäden vermuten. Vielleicht roch der Keller bei der Besichtigung muffig? Vielleicht haben Sie schon Risse in der Außenwand erkannt? Ein Bausachverständiger kann vor dem Hauskauf Auskunft geben, ob dies zu gravierenden Folgekosten führt.
  • Immobilien, die besonders günstig sind. Ist der Kaufpreis sehr niedrig angesetzt, sollten Sie sich nicht freuen und direkt zugreifen. Hinterfragen Sie das Verkaufsmotiv! Ein Grund kann sein, dass das Haus stark renovierungsbedürftig ist. Diesen Hauskauf sollte ein Bausachverständiger absegnen. Von ihm erhalten Sie auch eine Kostenkalkulation zu voraussichtlichen Renovierungsarbeiten.

Bausachverständiger unterstützt beim Hauskauf mit objektivem Blick

Es braucht ein scharfes Auge, viel Erfahrung und mehrere Besichtigungen, um einen guten Eindruck von einer Immobilie zu erhalten. Als Kaufinteressent übersieht man aber wesentliche Details, weil man bereits Einrichtungspläne schmiedet oder die fachliche Kenntnis fehlt. Leider kann sich so die vermeintliche Traumimmobilie schnell als Fehlkauf herausstellen – und das kann so manchen Käufer in den finanziellen Ruin treiben.

Schäden wie Feuchtigkeit oder Schimmel verschwinden nicht von alleine, sondern breiten sich aus. In der Folge steigen die Kosten für die Sanierung mit jedem Tag, an dem die Schäden nicht beseitigt werden. Einen Bausachverständigen für den Hauskauf zu beauftragen, wird Ihnen demnach Kosten und Ärger ersparen. Eine reine Immobilienbewertung online durchzuführen, ist in diesem Fall nicht sehr hilfreich. Mit Expertise und objektivem Blick begeht der Sachverständige beim Hauskauf die Immobilie und prüft unter anderem folgende Kriterien:

hauskauf-bausachverstaendiger
  • Energetischer Zustand des Hauses
  • Feuchtigkeit im Keller und in den Wänden
  • Wärmeisolierung der Fenster und Türen
  • Risse in Außenwänden und tragenden Bauteilen
  • Prüfung des Dachstuhls / der Dachdeckung
  • Wasser- und Elektroleitungen
  • Heizanlage
  • Hausanschlüsse
  • Innenraumausstattung wie Fußböden, Sanitärinstallationen, Innentüren,
  • Kamin, Treppen, Treppenhaus, Elektroverteilung, etc.

Was wird ein Sachverständiger beim Hauskauf kosten?

Die Kosten für einen Bausachverständigen beim Hauskauf bemessen sich anhand der Leistung, des Umfangs eines Gutachtens (Kurz- oder Langgutachten), Schwierigkeit der Begehung und sonstigem Aufwand wie Messgeräten und Anfahrt. Die Abrechnung des Honorars erfolgt daher auch zumeist unterschiedlich: Nach Stunden, als Pauschalangebot, auf Erfolgsbasis. Grundsätzlich sollten Sie aber mit einigen Hundert Euro für ein Kurzgutachten rechnen. Ein vollwertiges Gutachten für eine große Immobilie mit hohem Verkehrswert kann demnach mehrere Tausend Euro kosten.

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