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Baulandpreise – der Hebel Ihrer Immobilieninvestition

Eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen ist eine der bedeutendsten Entscheidungen im Leben der meisten Menschen. Die Baulandpreise stellen einen Großteil der Gesamtkosten für eine Immobilieninvestition dar und sollten keinesfalls vernachlässigt werden. Je nach Lage und Kaufzeitpunkt können die Preise stark schwanken. Wieso dies der Fall ist und wie der aktuelle Preistrend aussieht, erfahren Sie von uns.

Baulandpreise im Vergleich – die Lage ist entscheidend

Die Baulandpreise in Deutschland sind keineswegs auf einem vergleichbaren Niveau. Wenn Sie eine Gegenüberstellung starten, werden Sie schnell bemerken, dass die Preise je nach Bundesland und Stadtnähe um weit mehr als das Dreißigfache schwanken. Das Statistische Bundesamt hat die Baulandpreise in Deutschland für das laufende Jahr 2018 analysiert und beziffert die durchschnittlichen Kosten pro Quadratmeter für baureifes Land in Hamburg auf 1.423,12 Euro. Somit ist Hamburg bezogen auf die Baulandpreise mit Abstand das teuerste Bundesland. Thüringen hingegen ist mit durchschnittlich 40,62 Euro pro Quadratmeter das günstigste.

Beispiel:

In Hamburg müssen Sie für ein Grundstück mit den Abmessungen 10 x 15 Metern durchschnittlich 213.468 Euro zahlen. In Thüringen betragen die Kosten für ein gleich großes Grundstück laut Statistischem Bundesamt 6.091,00 Euro.

Die Kosten für Ihr Bauvorhaben unterliegen folglich je nach Lage des Grundstückes enormen Schwankungen. Wenn Sie möglichst viel Haus für möglichst wenig Geld haben möchten, sollten Sie in tendenziell weniger stark besiedelten Regionen bauen. Wem die Nähe zu einer Metropole und die damit verbundenen infrastrukturellen Vorteile wichtig sind, muss hingegen mit weitaus höheren Kosten rechnen. Beachten Sie hierbei, dass Sie bei einer Vermietung genau andersherum denken müssen. Dann sind die stärker besiedelten Regionen natürlich zu bevorzugen, um die Rendite langfristig zu steigern.

Ursächlich für die enormen regionalen Unterschiede der Baulandpreise ist die zunehmende Urbanisierung Deutschlands: Immer mehr Menschen strömen vom Land in die Städte. Das Angebot an Bauflächen kann dieser stark steigende Nachfrage allerdings nicht nachkommen. Im Endeffekt steigen die Preise am Immobilienmarkt. In Kombination mit einer entsprechend hohen Zahlungsbereitschaft der Interessenten erreicht man die heutige Situation innerhalb vieler Ballungszentren, wobei die Immobilienpreise den eigentlichen Wert der Objekte übersteigen. Einige Experten sprechen hierbei von einer Preisblase, die bald zu platzen droht. Allerdings herrscht hierbei noch Uneinigkeit, wie groß die Gefahr wirklich ist.

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Hinweis

Die Preise im Speckgürtel von Großstädten sind in der Regel um ein Vielfaches geringer als im Stadtzentrum. Dank einer oftmals sehr gut angelegten Infrastruktur können die Zentren daher trotzdem innerhalb kurzer Zeit erreicht werden. Insbesondere für Familien sind Immobilien in solchen Lagen sehr beliebt.

Hinweis

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Der Trend zeigt steigende Baulandpreise

Interessant ist immer auch die Preisentwicklung der Baulandpreise in der Zukunft. Werden diese weiter steigen und droht am Ende wirklich die Blase zu platzen? Oder gibt es eine Beruhigung am Markt?

In diesem Hinblick sind zunächst die Faktoren interessant, welche die Preise beeinflussen:

  • Einkommen und Konjunktur: Diese beiden Größen beinhalten das reale Lohnwachstum, die realen Investitionen für den Bau von Immobilien, sowie das reale Bruttoinlandsprodukt. Damit kann schlussendlich die Kaufkraft auf der Nachfrageseite abgebildet werden.
  • Zinsen und Inflation: Die Inflation ist eng an die Zinsen geknüpft. In der Regel bedeuten sinkende Zinsen eine Zunahme an Krediten, wodurch die Ausgaben steigen. Dementsprechend steigt dann die Inflation, weil auch die Preise durch die höhere Nachfrage steigen.
  • Bevölkerung und Beschäftigung: Die Anzahl der gesamten Bevölkerung in Deutschland und die generelle Beschäftigung sind ebenso zwei Größen, welche über die Preisentwicklung entscheiden. Zum einen spielt es eine Rolle, wie viele Nachfrager auf ein bestimmtes Angebot stoßen. Zum anderen ist deren Kaufkraft relevant, bei welcher die Beschäftigung entscheidend ist.

Wenn man sich den für die Baulandpreise betreffenden Index anschaut, ist eine stetige Steigerung in den vergangenen Jahren zu erkennen. Die verhältnismäßig niedrigen Zinsen ermöglichen es einer Vielzahl an Personen, sich eine eigene Immobilie zuzulegen. Gleichzeitig wird der Wohnraum immer knapper. Vor allem in Großstädten ist dieser Trend zu beobachten, denn in 80 Prozent dieser sind die Baulandpreise in der jüngsten Vergangenheit gestiegen.

In der Regel hat Bauland, welches erschlossen wurde, Preise weit über denen von Rohbauflächen. Die Preise für baureifes Land waren in den letzten Jahren beispielsweise zeitweise mehr als dreimal so teuer wie aktuell. Bei baureifem Land bezahlt man für die Gewissheit, dieses Stück Land nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften baulich nutzen zu können, sowie für den zeitlichen Vorteil, nicht auf die Erschließung des Grundstückes warten zu müssen. Während der Preis für solches Land in Deutschland im Jahr 2007 durchschnittlich 129,40 Euro pro Quadratmeter betragen hat, waren es zu Beginn des Jahres 2018 bereits 184,09 Euro pro Quadratmeter. Dies bedeutet eine Steigerungsrate um fast 35 Prozent, welche weit höher als die Inflationsrate im gleichen Zeitraum liegt. Die Preise für Rohbauland stiegen währenddessen von 24,31 Euro pro Quadratmeter auf 76,17 Euro pro Quadratmeter und haben sich somit verdreifacht. Es ist deshalb ratsam, sich mit einer Investition in Bauland zeitnah zu beschäftigen, da die Preise mit einer hohen Wahrscheinlichkeit weiter steigen werden.

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Hinweis

Wenn auf den aktuellen Trend der weiter steigenden Baulandpreise vertraut werden kann, ist ein Immobilienerwerb nach wie vor mehr als sinnvoll. Einige Analysten gehen sogar von einem Preisanstieg von bis zu 50 Prozent bis zum Jahr 2030 aus. Ein jetziger Kauf und späterer Verkauf kann demnach durchaus lohnenswert sein.

Hinweis

Wenn auf den aktuellen Trend der weiter steigenden Baulandpreise vertraut werden kann, ist ein Immobilienerwerb nach wie vor mehr als sinnvoll. Einige Analysten gehen sogar von einem Preisanstieg von bis zu 50 Prozent bis zum Jahr 2030 aus. Ein jetziger Kauf und späterer Verkauf kann demnach durchaus lohnenswert sein.

Fazit: Schlussendlich sind große räumliche Unterschiede bei den Baulandpreisen zu beobachten, welche Sie gezielt für sich nutzen können. In den letzten Jahren sind die Preise insbesondere aufgrund der Urbanisierung beständig gestiegen und werden dies mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nach auch in den nächsten Jahren weiterhin tun. Wir empfehlen Ihnen, vor allem im Hinblick auf die niedrigen Zinsen, diese Entwicklungen am Markt für sich zu nutzen und in Immobilien zu investieren.

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Über uns

Vermietet.de ist die innovative Verwaltungsplattform für private Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen in Deutschland. Durch eine Vielzahl hilfreicher Funktionen bietet die Software einen gesamtheitlichen Überblick über Ihre Immobilien. Dies umfasst unter anderem die automatische Kontrolle der Mieteingänge inkl. der Erstellung von Zahlungserinnerungen und Mahnungen, die Erfassung von der Einnahmen und Ausgaben, die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen und die Bewertung Ihrer Objekte.

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