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März 5, 2019 | 5 Min Lesezeit

Bauland verkaufen – Wertermittlung und Verkaufsstrategie entscheiden über den Erfolg!

Wenn Sie Bauland verkaufen, können Sie unter Umständen hohe Verkaufspreise erzielen. Vor allem in Regionen mit wenig freien Grundstücken ist Bauland begehrt. Wir von Vermietet.de erläutern, wie Sie den Verkauf von Bauland idealerweise organisieren und abwickeln.

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Wenn Sie Bauland verkaufen, können Sie unter Umständen hohe Verkaufspreise erzielen. Vor allem in Regionen mit wenig freien Grundstücken ist Bauland begehrt. Wir von Vermietet.de erläutern, wie Sie den Verkauf von Bauland idealerweise organisieren und abwickeln.

Es gibt verschiedene Gründe, warum man Bauland verkaufen möchte. Der Verkauf eines Grundstücks kann nach einer Erbschaft, Scheidung oder aufgrund eines fehlenden persönlichen Bedarfs relevant für Sie werden. Um einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen, ist es wichtig, dass Sie den Wert des Baulandes kennen. Insbesondere in Ballungsräumen oder in urbaner Lage sind freie Grundstücke oftmals sehr beliebt. Folglich sind Nachfrage und Baulandpreise hoch. Sie als Verkäufer können demnach ein gutes Geschäft machen. Dennoch sollte der angesetzte Preis realistisch sein, damit es auch tatsächlich zu einem Verkauf kommt.

Der Bodenrichtwert, welcher von den Gutachterausschüssen der Gemeinde ermittelt wird, kann ein erster Orientierungspunkt für die Wertermittlung sein. Wichtiger ist jedoch die Bebaubarkeit des Baulands. Sofern Sie ausgewiesenes Bauland verkaufen, für das bereits ein Bebauungsplan vorliegt, ist die Bebaubarkeit gegeben. Anders wäre dies beispielsweise bei Bauerwartungsland, für das noch keine Baugenehmigung vorliegt.

Glühbirne

Hinweis: Die Erschließung des Grundstücks sowie eventuelle baurechtliche Vorschriften der Gemeinde beeinflussen ebenfalls den Wert der Fläche.

Käufer finden – mit der richtigen Strategie das Bauland verkaufen

Sofern Sie die Bauvorschriften der Gemeinde nicht kennen, erfragen Sie diese idealerweise im Vorfeld. Dadurch können Sie gezielt die richtigen Käufergruppen ansprechen:

  • Privatpersonen für Grundstücke mit wohnlicher Nutzung,
  • Bauträger oder Investoren für größeres Bauland, das auch zur landwirtschaftlichen oder gewerblichen Nutzung freigegeben ist.

In Abhängigkeit von der Baulandgröße, der Beschaffenheit sowie der Lage lässt sich anschließend ein Preis ermitteln, der für den Verkauf des Baulands realistisch ist. Da es je nach Region häufig wenige freie Baulandflächen gibt, die Sie vergleichen könnten, ist eine fachkundige Wertermittlung – entweder vom Makler oder Sachverständigen – empfehlenswert.

Es steht Ihnen natürlich frei, das Bauland selber zu verkaufen oder einen Makler zu beauftragen. Sollte es sich um Bauland handeln, das für die gewerbliche Nutzung geeignet ist, kann ein Gewerbeimmobilienmakler sehr hilfreich sein und passende Interessenten finden. Privatpersonen, die günstiges Bauland oder Schnäppchen-Häuser kaufen möchten, erreichen Sie am besten über Internetportale, Zeitungsannoncen oder auch über den eigenen Bekanntenkreis.

Verkauf Grundstück nach Erbschaft

Unterlagen für den Verkauf vorbereiten

Sowohl für die Verkaufsverhandlungen als auch die spätere Grundstücksübertragung durch den Notar sind verschiedene Unterlagen und Nachweise erforderlich. Bereiten Sie diese im Vorfeld vor, damit Sie bereits zu Besichtigungsterminen die notwendigen Informationen und Dokumente vorweisen können:

  • Flächennutzungsplan der Gemeinde,
  • Bebauungsplan und Flurkarte,
  • Erschließungsnachweis,
  • aktueller Grundbuchauszug (Eigentumsnachweis),
  • ggf. Grundpfandrechte & Baulasten.

Bauland verkaufen – diese Kosten kommen auf Sie zu

Der Verkauf von Bauland ist wie auch der Immobilienverkauf mit einigen Kosten für Sie als Verkäufer verbunden. Das betrifft nicht nur eventuelle Maklergebühren und Ausgaben für Dokumente, sondern ebenso die eventuell anfallende Spekulationssteuer. Diese fällt in Deutschland beim Verkauf von Grundstücken und Immobilien an, wenn

  • nach Abzug der Anschaffungskosten ein Gewinn übrig bleibt
  • und das Grundstück bzw. die Immobilie innerhalb von zehn Jahren (von der Anschaffung bis zum Verkauf) veräußert wird.

Bei Immobilien gibt es eine Ausnahme: Die Spekulationssteuer entfällt, sobald Sie die Immobilie im Jahr des Verkaufs und in den beiden vorangegangenen Jahren selbst bewohnt haben. Eine vergleichbare Ausnahmeregelung für unbebaute Grundstücke gibt es jedoch nicht. Wenn Sie Bauland verkaufen, müssen Sie daher die Spekulationssteuer einkalkulieren. Wie hoch die Steuer ist, hängt vom Gewinn und persönlichen Einkommensteuersatz ab.

Autoreninfo

Andrea
Andrea
Als Content Managerin unterstützt Andrea das Team von Vermietet.de. Sie schreibt Fachtexte rund um die Immobilienbranche und betreut sämtliche redaktionelle Themen im Unternehmen. Aktuell kreiert sie Inhalte zu den neuesten Änderungen und Nachrichten für das Vermietet.de-Magazin.

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