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Ein kompetenter Bausachverständiger hilft Ihnen in vielen Fällen weiter

Der Bau oder Kauf einer Immobilie ist eine Herausforderung, die durch kompetenten Beistand erleichtert wird. Der nachfolgende Beitrag erklärt Ihnen den Begriff „Bausachverständiger“, wo sie wann einen Sachverständigen benötigen und welche Kosten anfallen. Zudem erfahren Sie, wie ein seriöser Gutachter gefunden wird und was ein Baugutachten aussagt.

Was ist ein Bausachverständiger?

Allgemein wird ein qualifizierter Sachverständiger im Bauwesen als Baugutachter, Gutachter für Bauschäden oder einfach als Sachverständiger am Bau bezeichnet. Die Begriffe sind gleichwertig und werden synonym eingesetzt und die Tätigkeitsgebiete sind weitgehend identisch. Alle Sachverständigen oder Gutachter zeichnen sich durch hohen Sachverstand, umfassende Ausbildung und meist langjährige Berufserfahrung aus. Sie erkennen einen kompetenten Sachverständigen weniger an seiner Berufsbezeichnung als an seiner vorhandenen Sachkunde. In Deutschland ist weder der Begriff Bausachverständiger noch Gutachter rechtlich geschützt.

Welche Unterschiede gibt es?

Ein Bausachverständiger, der als freier Gutachter arbeitet, ist für Sie der richtige Ansprechpartner, wenn Sie als Bauherr kompetente Baubegleitung wünschen. Ein Baubegleiter ist Ihre wachsame Hilfe beim Projekt Hausbau, er überwacht die Baumaßnahmen, erkennt frühzeitig Baumängel und sorgt für vergleichsweise günstige Beseitigung.

Darüber hinaus erstellt ein freier Sachverständiger Gutachten zu Schäden an Privathäusern, Bodengutachten, berät Sie beim Hauskauf, nimmt Ihren Rohbau ab und begleitet die Endabnahme.

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Benötigen Gerichte bei Auseinandersetzungen wegen Immobilien bestimmte Gutachten, müssen vereidigte und öffentlich bestellte Sachverständige zu Erstellung hinzugezogen werden. Zum öffentlich bestellten Gutachter wird ein freier Sachverständiger durch ein IHK-Verwaltungsverfahren mit vorgeschriebenem Ablauf. In der Regel erfordert die öffentliche Bestellung eine überdurchschnittliche Qualifikation, zudem wird die persönliche Eignung fokussiert. Die Sachkunde-Kompetenz muss jeder Kandidat anhand von eingereichten Unterlagen und während des Verfahrens vor einem Fachgremium unter Beweis stellen.

Ein staatlich anerkannter Bausachverständiger untersteht der Aufsicht des Staates und führt vorwiegend Regierungsaufträge aus. Er darf nicht mehr für Privatpersonen tätig sein oder Werbung für diese Zielgruppe betreiben.

Ein freier Bausachverständiger ist für Sie der richtige Partner bei einem privaten Bauvorhaben. Lediglich vor Gericht müssten Sie das Gutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen vorziehen.

Wie viel kann ein Bausachverständiger kosten?

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige, oft in Anspruch genommene Gutachter-Dienstleistungen vor. Die dahinter stehenden Zahlen sind Durchschnittspreise, Sie können günstiger, vielleicht aber auch teurer beauftragen.

  • Bei der Abnahme eines Rohbaus sucht der Gutachter nach Baumängeln und fertigt auf Wunsch ein Baugutachten an. Er überprüft die Konstruktion auf Übereinstimmung mit dem Bauplan und fordert bei Bedarf das Bauunternehmen zur Nachbesserung auf. Die Gesamtkosten belaufen sich bei einem Einfamilienhaus auf etwa 650 Euro.
  • Sie kaufen in der Regel eine Immobilie für einen Preis pro Quadratmeter Wohnfläche. Ein Bausachverständiger misst in Ihrem Auftrag aus und verlangt für das erste Zimmer 100 Euro. Jeder weitere Raum schlägt mit 15 Euro zu Buche. Ein Haus mit fünf Zimmern kostet demnach seitens der Vermessung 160 Euro.
  • Vor dem Beantragen von KfW-Fördergeldern muss das Eigenheim energetisch vermessen werden. Aber auch ohne Fördermittel ist heutzutage eine kompetente Energieberatung unverzichtbar. Sie hilft, zukünftige Kosten zu senken, und der Gutachter stellt Ihnen 700 bis 900 Euro in Rechnung. Benötigen Sie für den Antrag auf Fördermittel eine Sachverständigen-Erklärung, fallen zusätzliche 150 Euro an.
  • Ältere und neu gebaute Häuser sind manchmal von Schimmelpilz befallen. Um Kosten zu sparen oder bereits bezahlte Beträge wieder zurückzufordern, sollte ein Bausachverständiger vor dem Kauf oder zur Verwendung vor Gericht ein Schimmelpilzgutachten erstellen. Beim Einfamilienhaus wird der Aufwand mit etwa 700 Euro honoriert.

Wie finden Sie einen seriösen Bausachverständigen?

Bauherren sind für ihre kompletten Bauvorhaben verantwortlich und benötigen daher kompetenten Beistand. Sie finden Ihre Vertrauensperson, indem Sie zunächst die gewünschten Arbeiten überlegen und anhand der erforderlichen Fachkenntnisse, online nach einem qualifizierten Gutachter suchen. Muss ein Gutachten erstellt werden und wenn ja, zu welchem Zweck? Suchen Sie eine Baubegleitung oder eine Hilfe vor Gericht? Es sind Ihre persönlichen Anforderungen, denen ein Bausachverständiger Ihrer Wahl gerecht werden muss.

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Über uns

Vermietet.de ist die innovative Verwaltungsplattform für private Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen in Deutschland. Durch unzählige nützliche Funktionen bietet die Software einen vollständigen Überblick über Ihr Wohneigentum, Ihre Mieter und Ihre Einnahmen sowie Ihre Ausgaben.

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