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Immobilien Glossar

Die Welt der Immobilien hat ihren eigenen Fachjargon. Um Ihnen den Einstieg in die Branche zu erleichtern und Ihnen mehr Durchblick zu verschaffen, haben wir hier die wichtigsten Begrifflichkeiten erklärt.

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Kapitalertragsteuer

Die Kapitalertragsteuer (KapESt) ist in Deutschland eine Form der Einkommen- und Körperschaftsteuer und wird auf bestimmte Kapitaleinkünfte abgeltend erhoben. Das bedeutet, die Kapitalertragsteuer wird unmittelbar vom Schuldner (z. B. Kreditinstitut, Fondsgesellschaft) von den Kapitaleinkünften abgezogen und an das Finanzamt abgeführt. Da die „Steuerschuld“ damit abgegolten ist, muss der Gläubiger (z. B. Anleger) die Kapitalertragsteuer nicht eigenständig an das Finanzamt abführen (sofern die Kapitalerträge keinen anderen Einkunftsarten zugerechnet werden). Der Hintergrund der direkten Abführung ist die Vermeidung von Steuerhinterziehung.

Die Höhe der Kapitalertragsteuer liegt einheitlich bei 25 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. 8 – 9 % Kirchensteuer. Lediglich bei Kapitalerträgen als Gewinne aus Gewerbebetrieben liegt der Prozentsatz bei 15 %. Von der Kapitalertragsteuer befreit sind nur jene Anleger, die der auszahlenden Stelle eine Nichtveranlagungsbescheinigung oder einen Freistellungsauftrag, beide nach § 44a II Einkommensteuergesetz, vorlegen.

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