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Immobilien Glossar

Die Welt der Immobilien hat ihren eigenen Fachjargon. Um Ihnen den Einstieg in die Branche zu erleichtern und Ihnen mehr Durchblick zu verschaffen, haben wir hier die wichtigsten Begrifflichkeiten erklärt.

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Jugendstil

Der Jugendstil ist eine Kunstrichtung, die 1896 in Deutschland entstanden ist. Die neue Richtung breitete sich unter unterschiedlichen Namen auch in Frankreich, Italien und England aus.

Entstehung und berühmte Bauwerke des Jugendstils

Der Jugendstil wird vorrangig mit Gestaltung und Architektur in Verbindung gebracht, auch wenn es Ausprägungen in Literatur und Kunst gibt. Ein berühmter Vertreter war Henry van de Velde. Er war der Architekt des ersten Bauhauses in Weimar. Das Ausstellungshaus der Wiener Secession ist ein bedeutendes Beispiel. Eine goldene Kuppel stellt die geschwungenen Linien dar. Die Kuppel an sich gleicht einem Blätterdach. Die Mythologie findet direkt über der Eingangstür ihren Platz – auch verziert mit Blumenmustern.
Die Jugendstil-Gebäude von Henry van de Velde in Weimar sind alle noch erhalten und stehen unter Denkmalschutz, teilweise gehören sie auch dem Weltkulturerbe an.

Merkmale des Jugendstils

Charakteristisch für den Jugendstil bei Bauwerken sind:
• Großflächige Ornamente, vor allem mit floralen Formen und Mustern.
• Linien sind stark herausgearbeitet, beispielsweise mit Schwüngen, Ranken oder Wellen.
• Auch mythologische Elemente kamen zu Einsatz.
• Ziel war es, die Natur als Kunst abzubilden und der Industrialisierung entgegenzusetzen.
• Auffällig ist dabei auch, dass die Vorbilder aus der Natur nur abstrahiert dargestellt wurden.
• Besonders wichtig bei der Bauart ist die Funktionalität. Gebäude spiegeln den Zweck und ihre Funktionalität wider. Der bisher bewohnte symmetrische Grundriss oder eine symmetrisch gestaltete Fassade kommen im Jugendstil nicht mehr zum Einsatz.
• Materialien wie Eisen, Stahl und Glas herrschen bei diesem Baustil vor. Bevorzugt wurde auch Sandstein verwendet. Er lässt sich leicht verarbeiten und ist trotzdem sehr robust.
• Auch im Inneren und bei den Möbeln setzen sich die geschwungenen Linien und die Blumenmotive fort. Möbelstücke sind ebenfalls geschwungen und mit edlen Schnitzereien versehen. Eisen wurde ebenfalls als Bauelement verwendet. Das – meist dunkle – Holz wurde in Hochglanz lackiert und poliert.

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