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Immobilien Glossar

Die Welt der Immobilien hat ihren eigenen Fachjargon. Um Ihnen den Einstieg in die Branche zu erleichtern und Ihnen mehr Durchblick zu verschaffen, haben wir hier die wichtigsten Begrifflichkeiten erklärt.

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Immobilienmarkt

Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein Markt das Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage. Dies trifft auch auf den Immobilienmarkt als Teil der Immobilienwirtschaft zu.

Der Immobilienmarkt stützt sich auf drei Grundsäulen, die ihn von anderen Märkten unterscheiden:

1. Grund und Boden ist nicht vermehrbar.
2. Grundbesitz ist ein unbewegliches Rechtsgut.
3. Immobilien befriedigen eines der Grundbedürfnisse des Menschen – der Wunsch nach Wohnraum.

Die Teilmärkte des Immobilienmarkts

Der Immobilienmarkt besteht aus einer Vielzahl an Teilmärkten. Hier die wichtigsten Unterteilungen:
• Teilmarkt nach Nutzung: Im Immobilienmarkt unterscheidet man den Wohnungsmarkt und den Markt für Immobilien zur betrieblichen Nutzung.
• Teilmarkt nach räumlicher Reichweite: Der Immobilienmarkt beinhaltet lokale, regionale, überregionale und internationale Märkte. Lokal bedeutet, dass ein Objekt in einem geografisch eng begrenztem Raum zur Verfügung steht, beispielweise in der Innenstadt oder in einem Industriegebiet. Der regionale Markt geht etwas weiter und beinhaltet alle Immobilien innerhalb einer bestimmten Region. Das kann ein Ort, eine Gemeinde oder ein Landkreis sein. Der überregionale Markt umfasst bundesweite Immobilien und der internationale Markt Immobilien weltweit.
• Teilmarkt nach Entwicklungszustand: Eine Immobilie muss für eine Vermietung oder einen Verkauf nicht unbedingt „fertig“ sein. Unbebaute Grundstücke (potentielle Standorte) oder Abbruchobjekte sind ebenso Teile des Immobilienmarktes wie Wohnraum, Büros oder Gewerbeflächen (aktuelle Standorte).
• Teilmarkt nach Vertragsmöglichkeiten: Neben den Vertragsklassikern wie Kauf, Miete und Pacht zählen dazu auch Gesellschaftsanteile, Erbbaurecht und Leasing.

Entscheidend für die Immobilienwirtschaft ist der Immobilienmarktpreis. Dieser ist abhängig von der aktuellen Miete oder dem Kaufpreis (Marktwert). Halten sich Angebot und Nachfrage die Waage (Marktgleichgewicht), spricht man von Gleichgewichtspreisen. Ein Marktungleichgewicht ist meist die Folge von Wohnraummangel (Angebotslücke) oder Leerstand (Nachfragelücke).
Anbieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien stellen den bedeutendsten Teilmarkt des Immobilienmarkts dar. Nachfrager sind Unternehmen und Privatpersonen. Hingegen sind Anbieter von (Wohn-) Immobilien, ob zum Kauf oder zur Miete, Wohnungsunternehmen, Wohnungsbaugenossenschaften, Baufirmen oder Privatpersonen. Anbieter von Gewerbeimmobilien sind in der Regel Projektentwickler und Investoren.

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