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Immobilien Glossar

Die Welt der Immobilien hat ihren eigenen Fachjargon. Um Ihnen den Einstieg in die Branche zu erleichtern und Ihnen mehr Durchblick zu verschaffen, haben wir hier die wichtigsten Begrifflichkeiten erklärt.

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Dachrinne

Eine Dachrinne heißt auch Regenrinne, Dachkalle oder Dachhengel. Dabei handelt es sich um eine Sammelrinne, die sich meist an der Dachtraufe befindet, also am unteren Ende einer Dachschräge. Sie dient dem Zweck, Regenwasser zu sammeln und abzuleiten.

Wenn Regenwasser auf das Dach fällt, fließt es über die Dacheindeckung nach unten. Dann fängt die Dachrinne es auf. Am seitlichen Ende des Gebäudes ist ein senkrechtes Fallrohr angebracht, das über einen Trichter mit der Regenrinne verbunden ist. Über dieses Rohr läuft das Wasser ab und wird dem Abwasser zugeführt. Damit dient die Dachrinne also der Dachentwässerung. Dies ist wichtig, damit die Bausubstanz des Hauses keinen Schaden nimmt und kein eintretendes Wasser die Bewohnerinnen und Bewohner belästigt.

In Weltregionen, in denen es wenig Wasser gibt, dient die Dachrinne auch zum Sammeln des Wassers in Zisternen oder Regentonnen. Dies kommt auch für Gartenfreunde oder aus Gründen der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung infrage.

Aus welchem Material bestehen Dachrinnen?

Für die Herstellung von Dachrinnen werden unterschiedliche Materialien verwendet, z. B.:

• Titanzink
• Verzinktes Stahlblech
• Kupfer
• Edelstahl
• Aluminium
• PVC
• Holz

Holz erweist sich in diesem Zusammenhang als wenig haltbar, sieht aber an bestimmten Gebäuden gut aus. Dies ist z. B. bei bäuerlichen Häusern oder Holzhäusern der Fall.
Verzinktes Stahlblech und Titanzink sehen fast gleich aus, denn sie sind neu von hellem Glanz und werden schnell grau.

Kupfer hat zunächst einen hellroten Glanz, dunkelt aber später nach, bis hin zu dunkelbraun oder schwarz. Nach vielen Jahren – eher Jahrzehnten – entsteht die für Kupfer charakteristische hellgrüne Patina, die von Sakralbauten und Altbauten her bekannt ist.

Dachrinnen aus Titanzink lassen sich leicht recyceln. Aluminium ist ein langlebiges Material für Regenrinnen, ist aber auch in der Anschaffung teurer. Es gibt sie aufgrund einer Pulverbeschichtung in vielen Farben. Vorsicht: Aluminium ist relativ weich, sodass lange Regenrinnen langfristig durchhängen. Für ihre Herstellung ist ein hoher Energieaufwand notwendig, sodass sie aus ökologischer Perspektive nicht sinnvoll sind.

Dachrinnen aus Kunststoff sind ebenfalls aus ökologischer Sicht weniger geeignet als Dachrinnen aus Metall. Außerdem empfinden viele sie als nicht attraktiv am Gebäude. Ihr Vorteil ist, dass sie leicht zu montieren sind. Sie haben Vorrichtungen, um sie zusammenzustecken. Auch sind sie preiswert und in vielen Farben erhältlich.

Abwasserentsorgung

Die Kosten für Abwasser sind kommunal geregelt. Viele Kommunen und Städte vermessen die Größe der Dachfläche und der Gartenflächen, durch die kein Wasser abfließt (wie z. B. bei Pflastersteinen oder geteerten Flächen). Anhand dieser Fläche erheben die Kommunen dann Abwassergebühren.

Dachrinnen reinigen

Dachrinnen müssen regelmäßig gereinigt werden. Dies gilt besonders dann, wenn in der Nähe der Dachrinne Bäume stehen, die im Herbst Laub oder Nadeln verlieren. Auch fängt eine Dachrinne manchmal Feuerwerk zu Silvester. Daher ist es hilfreich, die Dachrinne auf Laub und Fremdkörper zu überprüfen, damit der Ableitung des Wassers nichts im Wege steht. Es gibt siebartige Vorrichtungen, die der Hausbesitzer entweder über dem Trichter oder über der gesamten Dachrinne anbringt. Diese fangen das Laub auf und sorgen dafür, dass das Fallrohr nicht verstopft.

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