Alle Eigentümer
sind betroffen

Grundsteuerreform 2022: Jetzt in wenigen Schritten an Elster übergeben

Die Grundsteuerreform zwingt Vermieter und Eigentümer zum Handeln. Hältst Du die Fristen nicht ein, wird Dein Grundbesitz geschätzt und es könnte deutlich teurer für Dich werden. Auch Mahngebühren könnten erhoben werden. Was Du jetzt tun musst und wie die neue Grundsteuer berechnet wird, erfährst Du bei Vermietet.de.

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Welche Änderungen sieht die Grundsteuerreform 2022 vor?

Der gesamte Grundbesitz in Deutschland soll neu bewertet werden. Das betrifft laut Bundesministerium für Finanzen rund 36 Millionen Grundstücke – also sowohl alle privat genutzten als auch vermietete.

Grund für die Neubewertung: Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 10.04.2018, dass die bisherige Regelung zur Grundsteuer „unvereinbar mit dem Gleichheitssatz im Grundgesetz“ sei. Zusätzlich werden veraltete Einheitswerte genutzt, die noch aus den Jahren 1964 beziehungsweise 1935 stammen. Zukünftig soll der Grundbesitz daher alle sieben Jahre neu bewertet werden.

Um den aktuellen Grundstückswert festzustellen, müssen alle Eigentümer und Vermieter die vom Finanzamt geforderten Unterlagen als sogenannte Feststellungserklärung online einreichen. Eine Erinnerung vom Finanzamt wird es
vermutlich nicht geben.

Die Ermittlung der Grundsteuer soll künftig nach neuen Modellen erfolgen. Anders als bisher fließen auch der Bodenrichtwert und eine statistisch ermittelte Netto-Kaltmiete in die Berechnung ein.

Tipp: Plane genug Zeit ein, um alle Unterlagen und Daten zu beschaffen. Viele Ämter und Steuerberater werden aktuell von Eigentümern überrannt. Zudem sind sie noch immer durch die Coronapandemie überlastet. Wir bieten eine schnelle und einfache Lösung.

Fristen einhalten

Die neue Grundsteuer wird im Jahr 2025 das erste Mal fällig. Die Feststellungserklärung musst Du allerdings schon dieses Jahr vom 01.07.2022 bis 31.10.2022 über das Steuersystem ELSTER abgeben. Das gibt dem Finanzamt genügend Zeit, um Deinen Grundbesitz neu zu bewerten und anhand dessen die Grundsteuer festzulegen.

Diese Unterlagen solltest Du parat haben

Für die neue Grundsteuer dient der Wert Deines Grundbesitzes am 01.01.2022
als Grundlage. Deine Unterlagen sollten also möglichst aktuell sein.

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Berechne in wenigen Sekunden Deine Grundsteuer

Sicherheit bei der Abgabe der Feststellungserklärung

Die Feststellungserklärung der Grundsteuer wird mit Hilfe von Wundertax an die Steuer-Software ELSTER in wenigen Minuten übergeben. Die Datenübertragung an die Finanzämter erfolgt dementsprechend mit hohen Sicherheitsstandards genau wie bei der Nutzung von ELSTER – nur viel einfacher. Die Feststellungserklärung der Grundsteuer wird mit höchsten Sicherheitsstandards von Wundertax sofort an die Steuer-Software ELSTER und somit an die entsprechenden Finanzämter übergeben.

  • In wenigen Augenblicken erstellt
  • Verschlüsselte Datenübertragung ans Finanzamt
  • Hosted in Deutschland

Wie wird die Grundsteuer berechnet?

  • Das Finanzamt ermittelt den Grundsteuerwert anhand der Angaben zum Grundbesitz.
  • Der Grundsteuerwert wird mit der Steuermesszahl ergänzt. Diese ist gesetzlich festgelegt und beträgt für Eigenheimer rund 0,31 Promille. Der Betrag, der sich aus Grundsteuerwert und Steuermesszahl ergibt, ist der Grundsteuermessbetrag.
  • Die Finanzämter der Kommunen berechnen auf Basis des Grundsteuermessbetrages die Grundsteuer. Hier kommt
    dann noch der sogenannte Hebesatz zum Tragen, der je
    nach Gemeinde unterschiedlich ist.

Neu ist, dass neben der Grundsteuer A (agrarische Grundwerte)
und der Grundsteuer B (bebaute und unbebaute Grundstücke) die Grundsteuer C eingeführt wird. Diese soll auf baureifen, aber unbebauten Grundbesitz erhoben werden.

Möchtest Du genau wissen, was die Grundsteuerreform für Dich
und Deinen Besitz bedeutet? Dann schau Dir unseren
Grundsteuer-Rechner an!

Grundsteuerreform nach Bundesland

Den Bundesländern steht es frei, sich für das Bundesmodell zur Neubewertung zu entscheiden oder ein eigenes Verfahren zu verwenden. Sechs Bundesländer haben eigene Modelle entwickelt:

  • In Bayern wird der Grundsteuerwert anhand der Fläche berechnet. Die Lage, Angaben zur Gebäudeart oder zum Baujahr werden nicht abgefragt.
  • In Hessen ist die Lage der entscheidende Faktor, weniger die Flächenangaben.
  • In Niedersachsen wird die Grundsteuer nach dem Flächen-Lage-Modell ermittelt. Der Standort und die Gebäude- bzw. Grundstücksflächen spielen die größte Rolle, der Wert des Grundstücks hingegen keine.
  • In Hamburg wird auf das Wohnlagenmodell gesetzt. Hier ist der Bodenwert ausschlaggebend. Unterschieden wird grob nach normaler und guter Wohnlage. Bodenrichtwerte oder auch statistische Ertragswerte sind hingegen unwichtig.

Alles, was Du wissen musst, auf einen Blick

Es ist uns wichtig, alle Deine Fragen umfassend und transparent zu beantworten. Wir haben deshalb hier die am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt.

Nein, die Festsetzung der Grundsteuer erfolgt über das für Dich zuständige Finanzamt.

Du kannst die Daten nur online via ELSTER einreichen. Das wird ab dem 1.7.2022 möglich sein. Du hast dann bis zum 31.10.2022 Zeit, die Daten zu übermitteln.

Die Grundsteuer wird immer zum 1. Januar eines Jahres erhoben und gilt für das gesamte Jahr. Normalerweise wird sie quartalsweise vom Finanzamt eingefordert. Wann und wie viel Du bezahlen musst, erfährst Du mit Deinem Grundsteuerbescheid.

Ja, manche Bundesländer erheben die Grundsteuer nicht nach dem Bundesmodell. Welches Verfahren in Deinem Fall angewendet wird, erfährst Du bei Deinem zuständigen Finanzamt.

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