energiekennwert

Mit dem Energiekennwert Wohnungen besser vermieten

Der Energieausweis mit der Skala von Grün bis Rot und der Effizienzklasse einer Immobilie liefert potenziellen Mietern Hinweise auf die Heizkosten und den gesamten Energieverbrauch. Bestimmt wird die Effizienzklasse durch den ermittelten Energiekennwert. Als Vermieter haben Sie klare Vorteile auf dem Wohnungsmarkt, wenn sich die Effizienzklasse im grünen Bereich befindet.

Wozu dienen Energieausweis und seine Werte?

Seit 2014 ist die Vorlage eines Energieausweises erforderlich, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung vermieten wollen. Für Mieter spielt der Energieverbrauch und die damit verbundenen Heizkosten eine wichtige Rolle. Basierend auf dem Energiekennwert der Immobilie erfolgt die Einteilung in neun Effizienzklassen. A+ entspricht einem sehr niedrigen Energiebedarf und am oberen Ende der Skala steht H für einen ausgesprochen hohen Bedarf.

Mieter achten natürlich auf den Energieausweis und die Effizienzklasse, um sich vordedründig vor zu hohen Kosten zu schützen. Wie kommen diese Werte zustande und welchen Einfluss können Sie als Vermieter darauf nehmen? Diese Fragen klären wir im Folgenden.

Was ist der Energiekennwert?

Der Energieverbrauchskennwert – oder auch Energiekennwert – wird für ein Gebäude als Ganzes aus unterschiedlichen Kenngrößen ermittelt. Die dem Energieausweis zugrundeliegende Werte berechnen sich dementsprechend aus aus dem Energieverbrauch pro Jahr bezogen auf die Wohnfläche. Dabei werden in der Regel die letzten drei Jahre betrachtet.

Bei Wohngebäuden ist hier der Verbrauch für die Heizung enthalten, optional auch für Warmwasser. Diese Kenngröße, angegeben in kWh/(m² a), bestimmt letztendlich die Energieeffizienzklasse der Immobilie.

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Hinweis

Liegt der Wert beispielsweise zwischen 75 und 100 kWh/(m² a), wird im Energieausweis die Klasse C angegeben. Niedrigere Werte führen zu B bis A+, höhere dagegen zu D bis H.

Hinweis

Liegt der Wert beispielsweise zwischen 75 und 100 kWh/(m² a), wird im Energieausweis die Klasse C angegeben. Niedrigere Werte führen zu B bis A+, höhere dagegen zu D bis H.

Wie können Sie als Vermieter den Energiekennwert ermitteln?

Vom Energieausweis und den Klassen, die dort angegeben sind, hängt für Sie als Vermieter einiges ab. Eine schlechte Effizienzklasse reduziert den Marktwert Ihrer Wohnung deutlich. Bei der Berechnung des Energiekennwertes sind zusätzliche Informationen zu berücksichtigen – wie der Klimafaktor für den Standort der Immobilie. Wenn Sie sich hier auf einen preiswert angebotenen Ausweis im Internet verlassen, kann Sie das am Ende teuer zu stehen kommen. Wir empfehlen Ihnen, wenn Sie eine umfassende Beratung wünschen, einen Energieberater zu engagieren. Diese ist zwar mit zusätzlichen Kosten. Diese rentieren sich allerdings langfristig aufgrund der Energieersparnis.

Für alle, die schnell und einfach einen Energieausweis beantragen wollen, empfehlen wir unser Shop-Produkt innerhalb des Vermietet.de-Portals.

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Was tun, wenn der Energiekennwert zu hoch ist?

Wenn Sie einen Energieausweis erstellen lassen, wollen Sie damit auch für Ihre Immobilie werben. Mieter wünschen sich Energiekennwerte im grünen Bereich. Das sind vor allem die Energieeffizienzklassen A+, A und B mit Kennwerten bis zu 75 kWh / (m² a).
Solche Kenngrößen sind nicht für alle Gebäude realistisch, insbesondere dann, wenn es sich um keinen Neubau handelt. Bei älteren Wohnungen sind die Klassen C bis E oder sogar F durchaus akzeptabel. Sind die Energiewerte jedoch im roten Bereich, müssen Sie unter Umständen über Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen nachdenken. Sie können zum Beispiel die Heizung austauschen, um nach der Energieeinsparverordnung auf deutliche bessere Werte zu kommen.

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