Vermietung in Zeiten von Covid-19




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Die aktuelle Situation hat uns alle getroffen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 einzudämmen, gibt es zahlreiche staatliche Maßnahmen, die uns in unserem Alltag einschränken. Diese treffen auch Sie als Vermieter. Daher wollen wir Sie in diesen Zeiten unterstützen. Neben unserem kostenlosen Guide „Die Welt in der Corona-Krise: Was nun?“ geben wir Ihnen weitere hilfreiche Informationen und wertvolle Tipps an die Hand. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen!

Die Welt in der Corona-Krise: Was nun?

Kostenlose Ratgeber für Vermieter und Hausverwaltungen

Das erwartet Sie:

Weltweit herrscht ein Ausnahmezustand, wie ihn viele von uns so noch nicht erlebt haben. Das öffentliche Leben steht still. Veranstaltungen sind abgesagt. Soziale Kontakte gilt es zu vermeiden. Durch diese Vorsichtsmaßnahmen soll die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (kurz: Corona-Virus) verlangsamt werden.

Durch die staatlichen Vorsichtsmaßnahmen sind wir alle eingeschränkter. Jeder Bereich ist betroffen. Ebenso die Immobilienbranche. Investoren in Betongold fragen sich nun, was sie noch dürfen, was sie tun müssen und vor allem, wie es weiter geht. Wir helfen Ihnen in dieser schwierigen Zeit und stehen Ihnen als kompetenter Partner stets zur Seite.

Mit diesem Ratgeber geben wir Ihnen eine Lektüre zur aktuellen Lage an die Hand. Der Virus hat auch Auswirkungen auf die Immobilienwelt. Daher befassen wir uns hier mit den derzeitigen Entwicklungen, die Sie als Vermieter betreffen. Am Ende geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich jetzt am besten verhalten.

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  • Inhaltsverzeichnis
  • Über den Autor
  • Über Vermietet.de

1. Corona und die Auswirkungen
1.1. Auswirkungen der Corona-Krise auf den Immobilienmarkt
1.2. Auswirkungen auf Immobilienbesitzer und Vermieter
1.3. Prognose für die Immobilienbranche
1.4. Auswirkungen auf die Finanzmärkte
2. Tipps für Vermieter und Investoren

Über uns: Vermietet.de ist der digitale Partner für private Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen in Deutschland. Durch eine Vielzahl hilfreicher Funktionen bietet die Plattform einen gesamtheitlichen Überblick über Ihre Immobilien.

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Aktuelle News

22. April 2020
Corona und Gemeinschaft: Vermieter sollten Mietern in der Krise entgegenkommen

Die momentane Pandemie ist sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbetreibende alles andere als einfach. Umsatzeinbußen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sind die aktuellen Probleme, die in der Zukunft größer werden können – je nachdem, wie sich die Lage entwickelt. Jede Hilfe ist in dieser schweren Zeit willkommen, weshalb auch Vermieter sich überlegen sollten, inwiefern sie ihre Mieter – egal ob gewerblich oder privat – unterstützen können. Mehr lesen

20. April 2020
Aktuelle Gesetzesanpassungen aufgrund von Corona

Die Corona-Krise sorgt nicht nur für Aufbruchsstimmung im wirtschaftlichen Sektor, sondern ebenso für ein Umdenken bei der deutschen Politik. Betroffen von den gesetzlichen Anpassungen sind auch Immobilienbesitzer sowie Vermieter. Die aktuellen Gesetzesänderungen des Bundestags und deren Auswirkungen auf Vermieter sind Schwerpunkt unseres heutigen Artikels. Mehr lesen

14. April 2020
Corona-Krise: Wie sich der Stillstand auf Vermieter und Digitalisierung auswirkt

Corona hat die Welt zum Stillstand gebracht. Vorerst. Für wie lange, weiß noch keiner so genau. Doch was bedeutet die aktuelle Krise für die Digitalisierung und vor allem für Sie als Vermieter? Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hat die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen herausgegeben. Neben den deutschlandweiten Ausgangsbeschränkungen ist eine Kontaktsperre aktiv. Durch diese sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Konkret bedeutet das, dass man nur noch zu zweit – oder als Familienverbund – sowie mit einem triftigen Grund nach draußen gehen darf. Mehr lesen

Häufige Fragen

Was darf ich tun, wenn Mieter jetzt nicht zahlen können?

Sobald sich Zahlungsprobleme auf Seiten Ihrer Mieter abzeichnen, sollten Sie in jedem Fall zunächst das Gespräch suchen. In der Regel sollte Ihr Mieter auf Sie zukommen, wenn dieser bemerkt, dass die Miete nicht pünktlich gezahlt werden kann. Dadurch können beide Seiten eine gemeinsame Lösung finden.

Eine Kündigung aufgrund eines aktuellen Mietausfalls ist gesetzeswidrig. Die Bundesregierung hat am 27. März 2020 in ihrem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie hinsichtlich der Corona-Krise beschlossen, dass Mietern wegen Zahlungsrückständen aufgrund von Einkommensausfällen innerhalb des Zeitraums vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020, die bis zum 30. Juni 2022 nicht ausgeglichen sind, nicht gekündigt werden darf. Voraussetzung ist, dass die Mietschulden aufgrund der Corona-Krise entstanden sind.

Grundsätzlich bleibt der Grundsatz aber bestehen, dass Ihre Mieter zur Mietzahlung verpflichtet sind. Die neuen Gesetzlichkeiten gelten sowohl für Wohnraum als auch für Gewerberäume und Pachtverhältnisse.

Wenn Sie Mieter mit einem geringen Einkommen haben, empfehlen wir Ihnen, diesen einen Antrag auf staatliches Wohngeld vorzuschlagen. Aktuell werden für Hartz IV-Anträge übrigens die Prüfung des Vermögens sowie der Wohnungsmiete für ein halbes Jahr ausgesetzt. Außerdem sollen Familien, die unter Einkommenseinbrüchen durch die Corona-Pandemie leiden, einfacher einen Kinderzuschlag erhalten.

Auch Sie als Vermieter können staatliche Hilfen erhalten. Wenn Sie Ihr Darlehen aufgrund ausbleibender Mietzahlungen nicht begleichen können, dann haben Sie das Recht zur Leistungseinstellung. Auch hier gilt natürlich, dass die Ausfälle durch die Krise zustande kommen.

In diesem Fall können Sie ebenfalls staatliche Notfallfonds für kleine und mittlere Unternehmen in Anspruch nehmen. Dadurch sollen gewerbliche Mieten weiterhin gestemmt werden, auch wenn Geschäfte vorerst geschlossen bleiben müssen. Seit dem 23. März 2020 können Sie bei Ihrer Bank und Sparkasse einen solchen Hilfskredit beantragen.

Zudem dürfen Vermieter, die unter ausbleibenden Mietzahlungen leiden, steuerliche Entlastungen in Anspruch nehmen.

Ist eine Mietkürzung durch meine Mieter möglich?

Mietkürzungen sind auch in der Corona-Krise nur dann möglich, wenn das Mietobjekt Mängel vorweist und eine Nutzung erheblich beeinträchtigt wird. Kein mietrechtlicher Mangel ist es, wenn das Betreiben gewerblicher Räume aufgrund behördlicher Anordnungen untersagt ist. Solche Nutzungseinschränkungen gelten ebenfalls für den Wohnbereich.

Dürfen Wohnungsbesichtigungen zurzeit durchgeführt werden?

Bundesweit gilt eine Kontaktsperre, weswegen der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Haushaltes erlaubt ist. Zudem muss ein Sicherheitsabstand zu anderen Personen von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden. Im Privatbereich sind größere Menschenansammlungen ebenfalls nicht erlaubt.

Das Durchführen von Wohnungsbesichtigungen in Form von Einzelterminen ist daher noch möglich. Aber Sie sollten unbedingt die Sicherheitsmaßnahmen (Abstand halten, Hände waschen etc.) befolgen. Wenn möglich, können Besichtigungen auch online erfolgen.

Die Kontaktbeschränkungen gelten bundesweit. Wir empfehlen Ihnen, sich dennoch bei Ihrem Bundesland nach den dort explizit geltenden Vorgaben zu informieren.

Darf ich mich als Vermieter zu meiner Immobilie begeben, um Fotos, Videos oder eine Online-Besichtigung durchzuführen?

Die Beschränkung der sozialen Kontakte schränkt Ihre Bewegungsfreiheit nicht ein. Daher dürfen Sie weiterhin zu Ihrer Immobilie fahren, um Fotos oder Videos aufzunehmen.

Beachten Sie aber, dass in einigen Bundesländern Ausgangssperren bzw. Ausgangsverbote gelten, weswegen Sie einen triftigen Grund benötigen, um sich draußen zu bewegen. Hier kann es mitunter sein, dass die Fahrt zum Objekt keinen triftigen Grund darstellt.
Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Bundesland, welche Regelungen genau zu befolgen sind.

Ist es möglich, mich mit meinen Mietern oder Mietinteressenten persönlich zu treffen?

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sollten soziale Kontakte derzeit auf ein Minimum reduziert werden. Natürlich ist es notwendig, sich mit Mietern und Interessenten auszutauschen. Sie sollten hierfür aktuell digitale Möglichkeiten bevorzugen.

Darf ich nach wie vor Wohnungsübergaben durchführen?

Grundsätzlich dürfen Sie das noch. Wohnungsbesichtigungen gelten als triftiger Grund für die Terminwahrnehmung.

Sind Eigentümerversammlungen weiterhin durchführbar?

Eigentümerversammlungen sind wichtig und müssen in der Regel mindestens einmal im Jahr abgehalten werden. In der aktuellen Corona-Krise ist das Zusammentreffen mehrerer Personen jedoch nicht überall zulässig. Daher ist es hier sinnvoll, die Versammlungen vorerst zu verschieben.

Ist kein Verbot für eine solche Versammlung in Ihrem Bundesland gegeben und Sie wollen sich dennoch nicht in die Gefahr einer Ansteckung begeben, können Sie normalerweise Miteigentümern, Beiräten oder dem Verwalter bzw. der Verwalterin eine schriftliche Vollmacht zur Ausübung des Stimmrechts erteilen. Hier ist der Blick in die Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung sinnvoll.

Bei Stattfinden einer Eigentümerversammlung achten Sie unbedingt auf die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen. Ausreichend Abstand zu den anderen Teilnehmern sollte unbedingt gegeben sein. Ebenso ist es sinnvoll, Desinfektionsmittel bereitzustellen.

Die Abhaltung einer solchen Versammlung via Telefon oder Video ist dann möglich, wenn dies in der Gemeinschaftsordnung vereinbart wurde.

Die Handlungsfähigkeit von Eigentümern und Verwaltern soll weiterhin durch temporäre Sonderregelungen gesichert werden. So dürfen Eigentümerversammlungen derzeit abgesagt werden. Die zuletzt bestellten Verwalter bleiben solange im Amt, bis sie abberufen werden bzw. ein Nachfolger feststeht. Der aktuelle Wirtschaftsplan erlangt weiterhin Gültigkeit.

Wir empfehlen Ihnen, zurzeit keine weitreichenden Entscheidungen wie umfangreiche Baumaßnahmen festzulegen. Keiner weiß genau, wie lange uns dieser restriktive Alltag beherrscht. Daher warten Sie lieber ab, bis Sie wieder mehr planen können.

Ist es möglich Mietverträge kontaktlos zu unterschreiben?

Ja, dies ist möglich und auch rechtssicher. Sobald es zu einer vertraglichen Annäherung kommt und es für alle Beteiligten in Ordnung ist, darf das Unterschreiben auf digitalem Weg erfolgen.

Was habe ich als Vermieter zu tun, wenn eine Mieterin oder ein Mieter positiv auf Corona getestet wird?

Sie stehen als Vermieter in einem solchen Fall in der Informationspflicht. Sobald es einen Corona-Fall in Ihrem Mietshaus gibt, müssen Sie sämtliche Mieter, Besucher und Dienstleister des Gebäudes informieren.

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