Diese Bewerbungsunterlagen für Wohnungen sind wichtig!

Sicher Sie sich von säumigen oder betrügerischen Mietern ab und verschaffen Sie sich bereits im Vorfeld eines Mietvertrags Klarheit über Ihren potenziellen Mieter. Das schaffen Sie am besten durch die Anforderung entsprechender Bewerbungsunterlagen zur Vorlage. In welcher Form Ihnen diese idealerweise vorgelegt werden, erklärt Ihnen der nachfolgende Beitrag.

Bereits in der Anzeige für die zu vermietende Wohnung können Sie mit der richtigen Wortwahl die gewünschte Zielgruppe definieren. Beispiel: Mit der Formulierung „Ruhiger Mieter für gehobene Mietwohnung gesucht” sprechen Sie in der Regel ältere Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen an. Schränken Sie so die favorisierte Zielgruppe ein und senken Sie auf diese Art das mit der Vermietung verbundene Risiko. Trotzdem ist bei jedem Bewerber ein Background-Check notwendig. Dies betrifft auch den vom jetzigen Mieter empfohlenen Nachmieter. Nachfolgend eine Checkliste mit Bewerbungsunterlagen zur Wohnungsbesichtigung.

Mehr Tipps zum Mieterwechsel

Bewebungsunterlagen für Wohnungen: Nachweise zur Identität, Liquidität und Bonität

Ein Wohnungsbewerber sollte sich mit gültigen Ausweispapieren legitimieren können. Abgelaufene Dokumente weisen darauf hin, dass es der Inhaber nicht so genau mit geltenden Vorschriften nimmt. In dem Fall ist bereits Vorsicht geboten und Nachfrage ratsam.

Als Vermieter möchten Sie natürlich wissen, ob sich der Bewerber die Mietwohnung überhaupt dauerhaft leisten kann. Um anhand der Liquidität Vertrauen zu erwecken, sollte der Bewerber die Gehaltsnachweise der letzten drei Monate vorlegen können. Problematisch ist dabei, dass derartige Bewerbungsunterlagen als Word-Dokumente leicht zu fälschen sind. Zudem geben sie keinen Aufschluss über die Zahlungsmoral des potenziellen Mieters.

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Um einwandfreies Zahlungsverhalten zu gewährleisten, sollte der Bewerber daher eine aktuelle Schufa-Selbstauskunft vorlegen. Die gibt Auskunft über Zahlungsmoral und Bonität des jeweiligen Antragstellers und Ihnen weitgehende Sicherheit bei der Vermietung. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Selbstauskunft in den Bewebungsunterlagen für eine Wohnung besteht zwar nicht, aber ein Bewerber mit weißer Weste legt das Dokument gerne freiwillig vor.

Zusätzliche Bewerbungsunterlagen für eine Wohnung

Im Idealfall werden die Bewerbungsunterlagen bei der Wohnungsbesichtigung vorgelegt. Sie erkennen daran, ob ein Mieter ehrliche Absichten hat, und können bereits bei der Besichtigung die Spreu vom Weizen trennen.

Zu den Bewebungsunterlagen für eine Wohnung gehört meist auch eine Bestätigung zur Mietschuldenfreiheit. Die könnte der bisherige Vermieter ausstellen. Doch bedenken Sie, von einem Mieter, der bislang in eigenen vier Wänden oder im Hause seiner Eltern gelebt hat, ist diese Bescheinigung unmöglich zu besorgen.

Auch das Einholen von Informationen beim bisherigen Vermieter ist möglich, sofern der Bewerber zustimmt. Doch das führt nicht in jedem Fall zu Informationen, die für Ihre Vermietung sinnvoll sind, denn häufig geht die Vermietung einher mit einer Veränderung der persönlichen Lebenssituation des Mieters. Sinnvoller ist es daher, den potenziellen Mieter zu den Gründen des angestrebten Umzugs zu befragen. Fragen im Bezug auf Umzugs-Häufigkeit und Motivation sind gesetzlich erlaubt.

Letztlich gibt es zur Absicherung der Mietzahlungen die Mietkaution oder Bürgschaft in Höhe von maximal drei Monatskaltmieten. Wer zur Hinterlegung bereit ist, hat in der Regel keine betrügerischen Absichten.

So finden Sie den idealen Mieter

Vermietet.de hat für Sie exklusiv eine Checkliste erstellt, mit deren Hilfe Sie gute Bewerber von schlechten unterscheiden können und somit den perfekten Mieter finden. Mit einem Klick auf das linke Icon können Sie das Dokument herunterladen.

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